Petition richtet sich an:
Bundesausschuss Badenwürttemberg/ Ethikkommission
Guten Tag an Alle,
wir sind ein Zusammenschluss von mittlerweile über 50 Personen, die selbst Opfer der Psychiatrie in Heidelberg wurden oder betroffene Angehörige haben. Wir fordern EINEN UNABHÄNGIGEN UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS PSYCHIATRIE HEIDELBERG
Unser Vorwurf: Es werden zahlreiche Fehldiagnosen gestellt, Patienten unbegründet anhaltend betreut, Psychopharmaka in riskant hohen Dosierungen verabreicht, Behandlungsunterlagen nicht korrekt geführt und keine geforderten Erklärungen gegeben. Unserer Ansicht nach handelt es sich hierbei um Menschrechtsverletzungen.
Begründung
Wir sehen und erleben als Opfer oder Angehörige der Psychiatrie in Heidelberg jeden Tag das Leid, das die aus unserer Sicht von Profitgier betriebene Behandlung über unser Leben gebracht hat. Wir setzen uns für eine ehrliche Aufklärung ein. Wir lehnen ausdrücklich jede Art von Gewalt und Hetze ab. Wir stehen aus unserer eigenen Betroffenheit heraus für ehrliche, qualitativ saubere Aufklärung.
Wir bitten um Prüfung folgender Punkte, durch einen dafür einberufenen Untersuchungsausschuss. Alle Punkte gehen auf unsere eigenen Erfahrungen zurück:
- Fehldiagnosen (u.a. besonders häufig Psychosediagnosen, die in Wirklichkeit Traumastörungen sind)
- eingetretene Schwerbehinderung durch Fehldiagnose
- Behandlungsdokumentationen, die den wirklichen Zustand des Patienten verschleiern; bei Forderung auf Richtigstellung wird man entweder ignoriert oder "hingehalten"
- keine Psychotherapie während mehrwöchiger Behandlung
- Psychotherapiebehandlungen, die nie durchgeführt, aber in den Behandlungsunterlagen angegeben werden, um eine professionelle Behandlung vorzutäuschen
- Verweigerung von Aufklärung der Behandlung, "hingehalten werden", falsche Versprechungen zu angeblichen Korrekturen der Unterlagen, die aber nie kommen
- Sekundärtraumatisierung der Opfer (Opfern sexualisierter und körperlicher Gewalt wird zum Teil unterstellt, sie würden lügen)
- Überdosierung von Psychopharmaka, bis hin zu nicht zugelassenen Dosierungen ohne Einwilligung des Patienten und ohne Ethikkommission
- Dauersedierung, die als Behandlungserfolg bezeichnet wird; keine Behandlung von Ursachen
- Arbeitsunfähigkeit durch falsche Behandlung;
- alkoholisierten, drogeninduzierten Patienten wird am ersten Tag eine Psychosediagnose gestellt und sofort Neuroleptika verabreicht, die stetig höher dosiert werden. Das ist unserem Ermessen nach ein schwerer Kunstfehler und nicht leitlinienkonform
- Kinder und Jugendliche werden in unzumutbaren Familienverhältnissen belassen; die Klinik greift nicht ein, "bescheinigt“ Wahnstörungen
- Angehörigen wird der Zutritt zu den Patienten untersagt, Angehörige werden bewusst aus der Behandlung ausgeklinkt
- es wird sofort versucht, Patienten unter gesetzliche Betreuung zu stellen und zu entmündigen
Quellen:
Wir bitten Sie: Unterschreiben Sie unsere Petition, damit die Menschenwürde in der Heidelberger Psychiatrie wieder Achtung findet. Damit auch Sie sicher sein können, dass Ihnen nicht das Gleiche passiert. Bitte lesen Sie auch die vielen Googlerezensionen, die ein klares Bild der Missstände dokumentieren.
Wir haben uns zusammengeschlossen. Wir fordern eine neue Direktion für die Psychiatrie in Heidelberg und eine unabhängige Aufklärung durch einen Untersuchungsausschuss. Die UNIKLINIK PSYCHIATRIE HEIDELBERG braucht eine neue, solide Basis.
Bitte helfen Sie mit. Wenn Sie Ihre eigenen Erfahrungen schildern möchten, sind Ihre Beiträge herzlich willkommen: PsychiatrieOpferHeidelberg@proton.me Wir versprechen absolute Diskretion; Ihre Daten werden niemals an Dritte weitergegeben. Mit Ihrem Einverständnis reichen wir auch Ihren Beitrag in Zusammenhang mit einer Sammelklage ein, damit Ihre/ oder die Behandlung Ihres Angehörigen aufgeklärt wird.
Danke.