Education

Verändern statt Gendern - Keine Genderpflicht an den Hochschulen!

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Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
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Die Wissenschaftsfreiheit an baden-württembergischen Hochschulen darf nicht durch eine identitätspolitische Agenda und der damit einhergehenden Etablierung der geschlechtergerechten Sprache gefährdet werden.

Daher stellt der RCDS Baden-Württemberg folgende Forderungen auf, um die Wissenschaftsfreiheit an den Universitäten langfristig und nachhaltig zu schützen:

  • Der Empfehlung der geschlechtergerechten Sprache der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs muss eine Absage erteilt werden.
  • Die politische Instrumentalisierung der deutschen Sprache durch die Etablierung der geschlechtergerechten Sprache darf nicht von Hochschulen und daran angeschlossene Einrichtungen übernommen oder gefördert werden.
  • Hochschulen sind Orte des freien Diskurses und der freien Meinungsäußerung und sollten daher auch in Zukunft dem Anspruch gerecht werden, Orte der Wissenschaft und keine Orte der Ideologie und der Indoktrination zu sein.
  • Studenten und Schülern in Baden-Württemberg dürfen keine Nachteile in der Bewertung von Klausuren, wissenschaftlichen Arbeiten und sonstigen Prüfungsleistungen entstehen, wenn sie keine geschlechtergerechte Sprache nutzen.
  • Weiterhin soll das generische Maskulinum genutzt werden, um Menschen, die auf leichte Sprache angewiesen oder Menschen, die die deutsche Sprache nicht als Muttersprache erlernen, nicht zu benachteiligen.

Reason

Gendersternchen, Binnen-I und weitere Formen der sogenannten „geschlechtergerechten Sprache“ schleichen sich mittlerweile in den Medien, der öffentlichen Verwaltung, aber vor allem an den Hochschulen in Baden-Württemberg und ganz Deutschland ein.

Aufgrund der kürzlich veröffentlichten „Empfehlung für geschlechtergerechte Sprache“ der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten (LaKoG) an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs, sieht sich der RCDS Baden-Württemberg gezwungen hier zu handeln.

Seit einigen Jahren versuchen vor allem politisch linksorientierte Akteure, die Verwendung der sogenannten „geschlechtergerechten Sprache“ an Hochschulen zu etablieren. Begründet wird dies unter dem Vorwand weiblicher Emanzipation und dem Wunsch nach Sichtbarkeit von Personen, die sich nicht den klassischen Geschlechtern weiblich oder männlich einordnen möchten. Der RCDS Baden-Württemberg ist überzeugt, dass Gleichberechtigung in der Gesellschaft nicht durch die Veränderung in der Sprache oder Quoten erreicht wird [1]. Es braucht Maßnahmen, wie z. B. Chancengerechtigkeit in der Bildung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Karriere.

Der RCDS Baden-Württemberg sieht hinter der Gendersprache eine identitätspolitische Agenda und politischen Aktivismus, der zu Einschränkungen in der Wissenschaftsfreiheit führt.

In der Vergangenheit wurden immer wieder Fälle bekannt, in denen Studenten in akademischen Klausuren und wissenschaftlichen Arbeiten schlechter bewertet oder gar durchgefallen sind, weil sie keine geschlechtergerechte Sprache nutzten [2].

Darüber hinaus ist die Verwendung geschlechtergerechter Sprache für viele Bürger eine Erschwernis der Verständlichkeit der Sprache in Wort und Schrift. Die Etablierung der Gender-Sprache gleicht einem Eliten-Projekt, das in der Gesellschaft keinen Anklang findet: In einer Umfrage im Mai 2021 lehnten fast zwei Drittel der Bevölkerung die Gender-Sprache ab [3]. Menschen, die auf leichte Sprache angewiesen sind sowie Menschen, die Deutsch nicht als Muttersprache erlernen, dürfen nicht durch den Gebrauch gendergerechter Sprache benachteiligt werden.

Hochschulen sind Orte des freien Diskurses und der freien Meinungsäußerung. Dies darf nicht durch ideologische Richtlinien im Sprachgebrauch eingeschränkt werden. Um die Forschungs-, Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit an Universitäten langfristig zu sichern, muss dieser Bewegung ein Ende bereitet werden.

Quellen:

[1] Gisela Klann-Delius: Sprache und Geschlecht. Verlag Metzler. Stuttgart/Weimar 2005. S. 186.

[2] https://www.welt.de/vermischtes/article229535073/Kassel-Student-benutzt-keine-genderneutrale-Sprache-Punktabzug.html

[2] https://www.heise.de/tp/features/Lehrkraft-darf-Studenten-nicht-zum-Gendern-zwingen-3373930.html

[2] https://www.hna.de/kassel/universitaet-kassel-gender-streit-noten-politik-sprache-90265076.html

[2] https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/in-der-demokratie-darf-gender-sprache-nicht-erzwungen-werden

[2] https://www.news4teachers.de/2015/07/an-den-hochschulen-herrscht-anpassungsdruck-wer-nicht-gendert-bekommt-punktabzug/

[3] https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/grosse-mehrheit-laut-umfrage-gegen-gendersprache-17355174.html

[3] https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_90085924/knapp-zwei-drittel-der-deutschen-lehnen-gendergerechte-sprache-ab.html

Thank you for your support, RCDS Baden-Württemberg from Stuttgart
Question to the initiator

News

Das trifft auf alle Hochschule zu. Diversität wird nicht mit Gendersternchen geregelt.

No CONTRA argument yet.

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