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Bild zur Petition mit dem Thema: Verbot der sinnlosen Fuchsjagd - Nie mehr “Fuchswochen“ im Kreis Gießen! Verbot der sinnlosen Fuchsjagd - Nie mehr “Fuchswochen“ im Kreis Gießen!
  • Da: Wildtierschutz Deutschland e.V.
  • A: Petitionsausschuss des Hessischen Landtags
  • Regione: Hessen di più
    Categoria: Diritti degli animali mehr
  • Status: La petizione è pronta ad essere consegnata
    Lingua: Tedesco
  • Sammlung beendet
  • 12.103 Unterstützende
    1.851 in Hessen
    La raccolta è stata conclusa.

Verbot der sinnlosen Fuchsjagd - Nie mehr “Fuchswochen“ im Kreis Gießen!

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Jährlich werden in Deutschland rund eine halbe Million Füchse von Jägern getötet, obwohl der Sinn der Fuchsjagd bereits seit Jahrzehnten von Experten angezweifelt und widerlegt wird. Beispiele wie Luxemburg, wo die Fuchsjagd bereits verboten wurde, beweisen die Sinnlosigkeit der Fuchsjagd.

Auch im Kreis Gießen werden Füchse genau jetzt im Rahmen der sog. Fuchswochen besonders intensiv bejagt. Bitte geben Sie den Füchsen jetzt Ihre Stimme und helfen Sie dabei, dieses sinnlose Töten zu stoppen und zu verbieten!

Eine künstliche Regulierung der Fuchspopulation durch die Jagd ist auch in der modernen Kulturlandschaft völlig unnötig. Die Jagd auf Füchse dient auch weder dem Artenschutz, noch der Eindämmung von Wildkrankheiten. Sie zerstört vielmehr die Sozialstrukturen und stört die effektiven natürlichen Regulationsmechanismen der Fuchspopulation. Die Fuchsjagd fördert dadurch letztendlich unnatürlich hohe Geburtenraten, eine erhöhte Gefahr der Ansteckung mit sowie der Verbreitung von Wildkrankheiten und hat noch viele weitere negative Folgen für das gesamte Ökosystem. Die Fuchsjagd ist daher ökologisch falsch, kontraproduktiv und schädlich. Der Zustand der biologischen Vielfalt in Deutschland ist dramatisch schlecht. Die intensive Jagd und Hege konnte diese Entwicklung nicht bremsen, sondern begünstigt sie weiterhin. Das muss ein Ende haben!

Wir stellen gemeinsam mit den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern dieser Petition folgende Forderungen: - Anerkennung wissenschaftlicher Studien und Expertenmeinungen (auch international), die die Notwendigkeit der Bejagung des Fuchses in Frage stellen und widerlegen. - Stopp der Verbreitung von veralteten bzw. bereits mehrfach widerlegten Meinungen, die zur Fehlinformation und Verunsicherung der Bevölkerung beitragen (angebliche Notwendigkeit & Möglichkeit einer Regulierung der Fuchsbestände durch die Jagd; übertriebene Panikmache vor Tollwut, Fuchsbandwurm, Räude, etc.; Schuld des Fuchses am Rückgang des Niederwilds). - Keine Fuchswochen mehr! - Verbot der Fuchsjagd!

Wir fordern zudem die Politik generell auf, die wichtigen Themen Umwelt-, Natur-, Arten-, Wildtierschutz sowie den allgemeinen Tierschutz ernster zu nehmen und sich gegen Interessengemeinschaften wie Jagd und Landwirtschaft besser durchzusetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Dipl.-Ing. (FH) Daniel Peller Wildtierschutz Deutschland e.V.

Die Petition richtet sich an - den Petitionsausschuss des Hessischen Landtags. - Frau Priska Hinz, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. - Frau Ursula-Hammann, Vizepräsidentin des Hessischen Landtages, Sprecherin für Naturschutz, Tierschutz und Europa. - Frau Dr. Christiane Schmahl, Erste Kreisbeigeordnete im Landkreis Gießen. - Herrn Dieter Mackenrodt, 1. Vorsitzende des Jagdvereins >>Hubertus

Motivazioni:

Am 5. Januar 2017 hat der „Jagdverein Hubertus Giessen u. Umgebung e.V.“ auf seiner Internetpräsenz eine Einladung zu den sog. „Fuchswochen 2017“ veröffentlicht [1]. Während dieser „Fuchswochen“, die zu dieser Zeit vielerorts in Deutschland ausgerufen werden, findet traditionell eine besonders intensive Bejagung von Füchsen statt. Doch ist diese alte Tradition aus heutiger Sicht zeitgemäß und sinnvoll? Wir sagen nein!

Die Jagd auf Füchse ist nun einfacher, da die Füchse sich in ihrer Paarungszeit befinden und deshalb weniger vorsichtig als üblich sind. Zudem sind durch den Schnee aktive Baue und Wechsel leichter zu finden. Dies wird alljährlich ausgenutzt, um innerhalb von kurzer Zeit im Rahmen der Fuchswochen auch im Kreis Gießen möglichst viele Füchse zu töten. Im Jahr 2012 waren es beispielsweise 66 Füchse [2] und im Jahr 2013 waren es sogar 106 Füchse (und einige andere Tiere) [3], die alleine im Kreis Gießen den Jägern während den Fuchswochen zum Opfer gefallen sind – Tiere, die wichtige Funktionen in unserem Ökosystem wahrnehmen, empfindsame Wesen, Individuen mit Charakter, die zur selben Familie ‘Canidae‘ gehören, wie unsere geschätzten Haushunde und viele Eigenschaften mit ihnen teilen.

Wir sehen in der Fuchsjagd allgemein und in den Fuchswochen im Besonderen nichts weiter als ein grausames Treiben, für das es keinerlei sinnvolle Rechtfertigung gibt [4] [5] [6], denn - die Jagd auf Füchse ist kein geeignetes und schon gar kein nachhaltiges Mittel, einen sinnvollen Beitrag zum Natur-, Arten- und Wildtierschutz zu leisten. - die Jagd auf Füchse hat generell keine regulierende Wirkung auf den Fuchsbestand, sondern kann sogar letztendlich zu einem Anstieg der Fuchspopulation führen. - die Jagd auf Füchse ist kein geeignetes Mittel um die Befallsrate von Füchsen mit Wildkrankheiten (wie z. B. den Befall mit dem Fuchsbandwurm) zu reduzieren oder der Verbreitung von Wildkrankheiten vorzubeugen, sondern begünstigt die Verbreitung von Wildkrankheiten unter Füchsen sogar. - die Jagd auf Füchse ist kein geeignetes Mittel, um bedrohte Arten zu schützen. Viele verschiedene Faktoren haben dazu geführt, dass es in unserer Kulturlandschaft unter den Tieren sowohl Gewinner als auch Verlierer gibt. Die Füchse tragen keine Schuld an dieser Entwicklung. Allerdings erfüllen Füchse und andere Beutegreifer wichtige Aufgaben im Ökosystem, die sie für einen gesunden Wildbestand unverzichtbar machen. - in Zeiten von Geflügelpest („Vogelgrippe“), Myxomatose (bei Kaninchen) und Hasenpest (Tularämie) in Hessen ist es geradezu unverantwortlich, Füchse – die natürliche Gesundheitspolizei – durch die Jagd dezimieren zu wollen. Füchse schützen durch die Erbeutung von kranken Tieren und die Beseitigung von Aas auch bedrohte Arten (z. B. Rebhühner, Hasen) vor der Ansteckung mit gefährlichen Seuchen, verhindern die Ausbreitung von kranken Tieren und leisten damit einen unschätzbar wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung des gesamten Wildbestands und auch zum Schutz von bedrohten Arten. - auch die angebliche sinnvolle Nutzung der getöteten Füchse (z. B. die Verwertung des Pelzes) stellt aus unserer Sicht keinen vernünftigen Grund für die massenhafte Tötung von Füchsen dar. Echtpelzprodukte sind unweigerlich mit Leid und Tod von Tieren verbunden und es besteht keinerlei Notwendigkeit für Pelzprodukte als Kleidung oder vermeintlich modisches Accessoire. Zudem ist nur ein kleiner Bruchteil der Felle aus der Jagd überhaupt für eine Verwertung geeignet.

Umwelt-, Natur-, Arten- und Wildtierschutz bewegen sich im Spannungsfeld vieler Interessengemeinschaften. Ohne weitreichende Veränderungen (vor allem bei Jagd und Landwirtschaft) und Maßnahmen zum Schutz und zur Schaffung von ursprünglichen Naturflächen, die einen reichhaltigen Lebensraum für ALLE Tiere bieten, wird sich die ernste Situation für viele Tierarten in Deutschland nicht verbessern, sondern weiter verschlechtern. Die Jagd auf Füchse leistet hierzu keinen sinnvollen Beitrag, sondern schadet Natur und Tierwelt und letztendlich auch uns Menschen auf vielfache Weise. Die Jagd auf Füchse muss daher eingestellt werden! Anstatt Füchse als Sündenböcke zu opfern und damit über die tatsächlichen Missstände in unserer Kulturlandschaft hinwegzutäuschen, müssen endlich sinnvolle und nachhaltige Konzepte zum verbesserten Umwelt-, Natur-, Arten- und Wildtierschutz erarbeitet und gegen die Unvernunft anderer Interessengemeinschaften durchgesetzt werden.

Eine ausführliche und anhand zahlreicher Quellen belegte Erläuterung und Begründung unserer Forderungen zu diesem komplexen Thema ist ausdrücklich ein Bestandteil dieser Petition, wird jedoch aufgrund der Zeichenbeschränkung des Petitionstextes in einem separaten Dokument bereitgestellt. Der komplette Petitionstext inkl. der ausführlichen Begründung und der Quellenangaben ist abrufbar unter:

www.Fuchs-Hilfe.de/Downloads/PetitionFuchsjagd2017.pdf

A nome di tutti i firmatari

Gau-Algesheim, 23/01/2017 (aktiv bis 19/02/2017)


Novità

Liebe Fuchsfreunde, über 11.000 Menschen haben sich bislang unserer Petition gegen die Fuchswochen im Kreis Gießen und für ein Verbot der Fuchsjagd insgesamt angeschlossen. Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich ganz herzlich. Wir haben bereits jetzt ...

>>> Novità


Dibattiti sulla petizione

PRO: Die offizielle Jagdstatistik vom DJV für das Jagdjahr 2015/2016 für Deutschland wurde kürzlich veröffentlicht. Sie zählt 241.899 Feldhasen, das sind 2,45% Feldhasen mehr als im Vorjahr. Die Strecke der Rebhühner ist sogar um unglaubliche 15,55% gestiegen! ...

PRO: Allein die Tatsache dass der Jagdverband in der Vergangenheit noch nicht mal einen einzigen Versuch unternommen hat in ein paar ausgewählten Revieren auf die Fuchsjagd als Feldprojekt zu verzichten zeigt doch eines ganz eindeutig: Es interessiert die ...

CONTRO: Jagdverbote in Europa: Schweizerischer Nationalpark: Jagdverbot seit 1914 Schweizer Kanton Genf: Jagdverbot seit 1974 Gran Paradiso Nationalpark Belluno in den Dolomiten Holland: Weitgehendes Jagdverbot Albanien Israel Griechenland Kenia: Jagdverbot schon ...

CONTRO: Jagd ist unnötig? Meinetwegen können wir ja mal 1-2 Jahre aussetzen. Da werdet ihr sehen: da reguliert sich gar nichts. Wie auch? Um das Beispiel Fuchs zu nehmen: keine natürlichen Feinde, aber finden mit Sicherheit JEDES Gelege. Besonders von Bodenbrütern ...

>>> Dibattiti



Andamento della petizione

Unterstützer Betroffenheit