Region: Germany
Environment

Verbot von Klärschlamm-Verbrennungsanlagen (KVA)

Petition is directed to
Behörden und Entsorgungsbetriebe
117 Supporters 117 in Germany
Collection finished
  1. Launched February 2021
  2. Collection finished
  3. Filed on 23 Mar 2022
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Um zukünftig den anfallenden Klärschlamm zu entsorgen (darf nicht mehr auf die Felder gespritzt werden), wollen Entsorgungsbetriebe (hansewasser, swb, EWE) im Nordwesten von Bremen eine zentrale KVA bauen. Dort soll dann der tonnenweise anfallende breiige Klärschlamm mit ca.40 LKW-Fahrten täglich von bis zu 200 KM Entfernung angeliefert werden. Das verursacht Emissionen wie CO2, Lärm, üble Gerüche und Dreck. Die nach der Verbrennung übrig bleibende trockene Asche soll dann auf einer Deponie gelagert werden, um irgendwann einmal den Phosphor daraus zu separieren zur Weiterverarbeitung als z.B. Dünger. Infos unter https://bi-oslebshausen-und-umzu.de/

Besser und auch bereits entwickelt, ist ein Pyrolyseverfahren, bei dem an jeder kommunalen Kläranlage der Klärschlamm CO2-arm eingedampft wird. Danach verfügt er über ein viel geringeres Volumen und kann als Dünger genutzt werden. Infos unter https://www.pyreg.de/

Reason

Durch dieses umweltschonendere Verfahren wird Mülltourismus quer durch die Republik verhindert. Es fallen weniger zu fahrende LKW-KM an, CO2 wird eingespart und der Klärschlamm wird dort verarbeitet, wo er anfällt.

Außerdem werden damit riesige zentrale neue Klärschlammverbrennungsanlagen in jeder Stadt vermieden.

Thank you for your support, Henrik Sander from Bremen
Question to the initiator

News

  • Keine Zuständigkeit

    on 01 Jun 2022

    Liebe Unterstützende,

    der Petitionsausschuss hat über das Anliegen der Petition beraten und ist zu dem Schluss gekommen, dass das Anliegen nicht in seinem Zuständigkeitsbereich liegt. Die Stellungnahme der Petitionsausschusses finden Sie im Anhang.

    Beste Grüße
    das openPetition-Team


  • openPetition hat die von Ihnen unterstützte Petition offiziell im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Jetzt ist die Politik dran: Über Mitteilungen des Petitionsausschusses werden wir Sie auf dem Laufenden halten und transparent in den Petitionsneuigkeiten veröffentlichen.

    Als Bürgerlobby vertreten wir die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern. Petitionen, die auf unserer Plattform starten, sollen einen formalen Beteiligungsprozess anstoßen. Deswegen helfen wir unseren Petenten, dass ihre Anliegen eingereicht und behandelt werden.


    Mit besten Grüßen,
    das Team von openPetition

  • Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team

Im Bremer Hafen ist der Bau einer Klärschlammverbrennungsanlage geplant. Dagegen wehren sich Bürger aus Burg und Grambke. Sie kritisieren das höhere LKW-Aufkommen sowie die höheren CO2-Emissionen, die mit einer Verbrennung sowie dem Transport des Klärschlamms aus bis zu 150 Kilometern Entfernung verbunden sind. Als Alternative wurde daher von der Bürgerinitiative Oslebshausen das PYREG-Verfahren ins Gespräch gebracht.

No CONTRA argument yet.

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