Petition richtet sich an:
Bundestag Petitionsausschuss
Ich strebe ein Verbot für Klappenauspuffe für alle Kraftfahrzeuge (PKW, Motorrad) an. Durch unnötige Geräuschemissionen von Kraftfahrzeugen, die nur dem Ego dienen, werden zum Beispiel Kinder in städtischer Infrastruktur unnötig mit Lärm belastet und geschädigt. Und an schönen Ausflugsstrecken werden mehr und mehr Abschnitte für Motorräder gesperrt, da Anlieger an Wochenenden unnötig mit Lärm belastet werden.
Begründung
Für Fahrzeugtypen ab dem 1. Juli 2016 gelten je nach Wagenklasse Geräuschgrenzwerte (Fahrgeräusche) von 72 bis 75 Dezibel. Je mehr Motorleistung, desto lauter darf das Auto sein. Momentan indes sind die Autos von Autoposer sowie PS-starke Fahrzeuge mit Klappentechnik und Soundgeneratoren im normalen Betrieb wesentlich lauter. Das wird sehr gerne in der Stadt genutzt, wovon dann Anwohner 7/24 Stunden betroffen sind.
Und bei Motorradfahrern ist dies ebenfalls eine sehr beliebte Methode, mit Sound nahe der Schmerzgrenze zu imponieren. Dies führt unter anderem dazu, dass zunehmend Streckenabschnitte gesperrt werden.
Das ist u.a. deshalb möglich, da die Autobauer das standardisierte Prüfverfahren für die Typgenehmigung so auslegen, dass die Abgasanlagen mittels Klappentechnik zum Zeitpunkt der Messung grenzwertkonform sind.
Im normalen Fahrbetrieb dagegen, mit offenen Klappen also, brüllen die Boliden deutlich lauter. Nicht verboten, aber verdammt laut. Zudem schrecken die Lärmposer auch nicht vor illegalen Ein- und Umbauten zurück, um einen möglichst krassen Sound zu kreieren. Gleiches gilt auch Motorradfahrer eines bestimmten Genres.
Dieser Sound ist technisch nicht notwendig, aber für die Umwelt schädlich.