Verbot von Qualzuchten bei Hunden und Katzen

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

219 Unterschriften

Sammlung beendet

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  1. Gestartet August 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Ich fordere ein bundesweites Verbot der Zucht, des Imports und des Handels mit sogenannten Qualzuchten bei Hunden und Katzen. Darunter fallen alle Rassen, bei denen durch gezielte Zucht gesundheitsschädliche Merkmale entstehen oder verstärkt werden – z. B. fehlendes Fell und fehlende Schnurrhaare (Sphynx), extrem verkürzte Nasen (Möpse, Französische Bulldoggen, Perserkatzen ohne Nase), unnatürlich schmale Köpfe und übergroße Ohren (moderne Siamkatzen) sowie alle vergleichbaren Ausprägungen.
Das bestehende Tierschutzgesetz (§ 11b) ist dahingehend zu verschärfen und konsequent durchzusetzen, dass Qualzuchten nicht mehr als „zugelassene Rassen“ anerkannt werden und Zuwiderhandlungen strafrechtlich verfolgt werden.

Begründung

Ich habe vor kurzem einen Bericht gesehen, der mich fassungslos und wütend gemacht hat. Darin ging es um Qualzuchten bei Hunden und Katzen – Tiere, die durch gezielte Zucht so verändert wurden, dass sie ein Leben lang unter gesundheitlichen Problemen leiden. Nacktkatzen wie die Sphynx werden aus einem genetischen Defekt heraus gezüchtet – der Ursprung liegt 1966 in Toronto, Kanada. Statt den Defekt aus der Zucht zu nehmen, wurde er gezielt weitervererbt und mit anderen Katzen gekreuzt, bis eine Rasse entstand, die ohne Fell und Schnurrhaare, ohne natürlichen Schutz vor Kälte, Sonne oder Verletzungen leben muss (vgl. Cat Fanciers’ Association, Rassengeschichte).
Moderne Siamkatzen wurden ab den 1950er Jahren in ihrer Körperform extrem verändert: schmaler Kopf, übergroße Ohren, unnatürlich langer Körper. Diese Zuchtveränderungen wurden vor allem für Ausstellungen gefördert und führten zu gesundheitlichen Problemen wie Zahnfehlstellungen, Herzleiden und chronischen Atemwegsbeschwerden (vgl. Proverbial Siamese Cats, Rassehistorie).
Noch dramatischer ist es bei kurzschnäuzigen Hunderassen wie Möpsen und Französischen Bulldoggen. Diese Tiere leiden häufig unter dem Brachyzephalen Syndrom – einer Verformung des Schädels, die chronische Atemnot, Hitzestau und sogar Augenverlust verursachen kann (vgl. Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V., Qualzucht-Merkblatt).
Als Tierfreund kann und will ich nicht akzeptieren, dass solche Zuchtpraktiken noch erlaubt sind, obwohl §11b des Tierschutzgesetzes klar verbietet, Wirbeltiere zu züchten, wenn ihnen dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Ich fordere daher ein konsequentes Zuchtverbot für alle Rassen, bei denen gesundheitsschädliche Merkmale zum Zuchtziel gehören.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Markus Gödde, Duisburg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.08.2025
Sammlung endet: 12.02.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Tierschutz

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