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Bild zur Petition mit dem Thema: Verbot von Totfangfallen, schwere Verletzung des Tierschutzgesetzes Verbot von Totfangfallen, schwere Verletzung des Tierschutzgesetzes
  • Von: Larissa Erlebach mehr
  • An: Hessischen Landtag
  • Region: Hessen mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 104 Tage verbleibend
  • 1.906 Unterstützer
    10% erreicht von
    20.000  für Sammelziel

Verbot von Totfangfallen, schwere Verletzung des Tierschutzgesetzes

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Die Fallenjagd, insbesondere die Jagd mit Totfangfallen ist grausam & barbarisch - ein schwerer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Erlaubt und legal im Jagdgesetz verankert bleiben bisher leider immer noch Totfangfallen wie der Schwanenhals zur Fuchs- und Dachsjagd unter Erfüllung folgender Voraussetzungen:

  • Bügelfangeisen mit zwei Halbrundbügeln und einer oder zwei Spannfedern, die ausschließlich über den Abzug des Köders ausgelöst werden
  • in geschlossenen Räumen, Fangbunkern oder Fanggärten aufgestellt werden, sodass keine Gefahr für Menschen ausgeht
  • unverwechselbar gekennzeichnet, um dem Eigentümer zugeordnet werden zu können
  • vorgegebene Mindestklemmkräfte erreichen

So sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Haustiere wie Katzen oder Hunde in die Falle treten, jedoch ist dies nicht auszuschließen und nicht immer werden die Fallen in vorgegebener Weise installiert. Es bleibt nicht sicher berechenbar, welches Tier letztendlich in die Falle gerät. Hauskatze oder Hund können ebenso in der Falle verenden wie andere Wildtiere. Verboten sind LEDIGLICH Fallen, die: Alle durch Tritt, Druck oder Berührung auslösen; Knüppel-/Scherenfallen; Marderschlagbäume; Fallen nach Conibear-Bauart.

Daher ist es längst überfällig, diese grausame und veraltete Jagdmethode endlich auch in Hessen zu verbieten. Das Tierschutzgesetz schreibt ganz klar: ,, § 4 (1) Ein Wirbeltier darf nur unter wirksamer Schmerzausschaltung (Betäubung) in einem Zustand der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat." -Den Tieren werden bei der Fallenjagd vermeidbare und unzumutbare Schmerzen über eine Zeit von teils mehreren Tagen zugemutet, ebenso werden ihnen schwere Verstümmelungen und Wunden zugefügt.

§ 6 (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. " -Genau solche Verstümmelungen und abgetrennte Gliedmaße ohne Betäubung und Notwendigkeit werden in kauf genommen.

§ 1 Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Ein Verbot ist legitim. Lasst Recht ergehen und das Gesetz Anwendung finden! Auch Wildtiere haben Rechte. Ebenso ist durch die Forschung bekannt, dass die Jagd auf Beutegreifer aus ökologischer Sicht keinen Sinn macht, da die Population sich selbst reguliert- Bejagung führt zu Überpopulation, durch Zerstörung der Familienverbände und der plötzlichen, drastischen Dezimierung im Gebiet bekommen die verbliebenen Füchse zur natürlichen Bestandserhaltung mehr Nachkommen- die Profiteure sind allein die Jäger, welche ihrem Blutsport ungehindert und ohne Nutzen oder Begründung weiterführen können

Begründung:

Totfangfallen ,, Totschlagfallen sollen zwar sofort töten, in der Praxis werden die Tiere stattdessen jedoch oftmals schwer verletzt, und viele von ihnen sterben aufgrund von abgetrennten Gliedmaßen, Trümmerbrüchen oder zerquetschten Körperteilen einen langsamen und schmerzhaften Tod. So fanden Spaziergänger im Juni 2016 in Dornhan einen jungen Fuchs, der mit einer Pfote in einer Totschlagfalle festhing. Die scharfen Kanten der Falle trennten ihm letztendlich das Bein ab [27]. In Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und im Saarland sind die Fallen aus Tierschutzgründen bereits weitgehend verboten bzw. unter Genehmigungsvorbehalt gestellt. In den meisten Bundesländern sind die tierquälerischen Fanggeräte jedoch noch immer erlaubt und werden von den Jägern zur Fuchsjagd eingesetzt." Quelle: fuchsjagd-stoppen.de/

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wetzlar, 01.05.2017 (aktiv bis 31.10.2017)


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Ergänzung Neuer Petitionstext: Die Fallenjagd, insbesondere die Jagd mit Totfangfallen ist grausam, barbarisch, ein schwerer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Erlaubt und legal im Jagdgesetz verankert bleiben bisher leider immer noch Totfangfallen ...

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CONTRA: Die genannten "Tierquälerischen" im wahrsten Sinne des Wortes verwendeten "Totschlagargumente" treffen allesamt in Deutschland nicht zu. Schon das verwendetet Foto ist bereits als "Fake-Foto" zu bezeichnen, da es nicht aus Deutschland stammt. Die Verwendung ...


Warum Menschen unterschreiben

Totfangfallen sind sind unmenschlich und verachtenswert.Was sind das nur für Menschen die soetwas tun?

Weil es Tierquälerei ist

Weil es eine schande ist unschuldige tiere so zu quälen.

Abschaffung von Tierquälerei in jeder Form

Was für eine Schweinerei. Mir war nicht klar, das sowas in der heutigen Zeit noch möglich ist! Und ich dachte, wir sind aus der Steinzeit raus'?!

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