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Bild zur Petition mit dem Thema: Verpflichtung von Airlines zum Insolvenzschutz für Passagiere Verpflichtung von Airlines zum Insolvenzschutz für Passagiere
  • Von: ITO-Reise GmbH mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Verbraucherschutz mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 57 Tage verbleibend
  • 326 Unterstützende
    302 in Deutschland
    1% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Verpflichtung von Airlines zum Insolvenzschutz für Passagiere

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English petition

Jedes Jahr fliegen in Europa mehrere Fluglinien in die Pleite. Tausende von Passagiere stranden im Ausland und müssen auf eigene Kosten die Rückreise aus dem Ausland organisieren und finanzieren. Für die anderen endet der schon lange bezahlte Flug noch vor dem Reiseantritt, das Ticket ist wertlos, das Geld ist verloren. Immer zahlt der Passagier die Zeche,

Der ruinöse Preiskampf in der Luft wird nicht mit Eigenkapital sondern mit den Kundengeldern finanziert. Passagiere zahlen oft Monate vor Abflug die Tickets in voller Höhe. Eigentlich sollte die Airline damit den bezahlten Flug in der Zukunft vorbereiten. In Wirklichkeit werden oft die Löcher von gestern gestopft.

Pauschalreiseveranstalter sind verpflichtet, dem Reisenden einen Sicherungsschein auszuhändigen, bevor sie eine An- oder Restzahlung vom Kunden erheben dürfen. Dieser verbürgt dem Reisenden die Absicherung des Reisepreises bzw, auch der Heimreise im Falle der Insolvenz des Veranstalters.

Eine derartige Sicherheit genießen Kunden von Fluglinien nicht. Passagiere sind verpflichtet, das Ticket sofort bei Buchung in voller Höhe zu bezahlen. Fliegt die Fluglinie in die Insolvenz, ist das Ticket verloren. Wer noch nicht gestartet ist, hat die Option daheim zu bleiben oder ein zweites Mal bei einer anderen Airline zu bezahlen. Passagiere die Ausland gestrandet sind, müssen auf eigene Kosten ihre Heimreise erneut finanzieren.

Seit Jahren argumentieren Airlines und ihre Verbände erfolgreich gegen die Verpflichtung einer Versicherung und begründen dies u.a. mit dann steigenden Ticketpreisen.

Wir fordern,

a) Fluglinien, die Tickets mit einem Abflug in der EU anbieten, müssen künftig den Passagieren eine Garantie in Form eines Sicherungsscheins anbieten, bevor der Ticketpreis erhoben wird.

b) sofern keine Garantie gestellt wird darf bei Buchung lediglich eine Anzahlung in Höhe von 10 % des Flugpreises genommen werden, die Restzahlung ist erst am Tag der Beförderung fällig.

Begründung:

Mit der Unterstützung dieser Petition tragen Sie zur Stärkung der Passagierrechte bei. Zwingen Sie die Airlines zum wirtschaftlichen Handeln und beenden Sie die Casinozockerei am Himmel. Keine Angst vor höheren Ticketpreisen. Gesunde und starke Player liefern sich auch künftig einen harten Wettbewerb, aber nicht auf Ihre Kosten sondern zu Ihrem Nutzen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Passau, 19.12.2017 (aktiv bis 18.06.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Keine Bank würde einen Millionenkredit ohne Prüfung und ohne Sicherheit ausgeben. Airlines holen sich mit Ticketverkäufen für die Zukunft ein zinsloses, ungesichertes Darlehen in Millionenhöhe. Dem Missbrauch ist Tür und Tor geöffnet. Es gibt keinerlei ...

PRO: Man sollte auch die Folgen für den Markt betrachten. Mehr Unsicherheit für den Verbraucher, führt zu mehr Buchungen bei „gefühlt“ sicheren großen Unternehmen. Das stärkt sowohl die Monopolbildung, als es auch darüber die Position der Mitarbeiter schwächen ...

CONTRA: Da es meist die Geier trifft, die immer die billigsten Flüge haben müssen, bin ich dafür dass die ruhig mal zu Fuss gehen können .-) Fliegen verursacht die höchste Umweltverschmutzung pro zurückgelegter Strecke von allen Transportmöglichkeiten. Es wird ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Weil ich nicht verstehen kann, dass diese lange Vorrauskasse nicht abgesichert wird. Das mag funktioniert haben, als die Airlines staatlich waren, aber jetzt sind diese Höhen der Vorauszahlung abenteuerlich.

Weil es jeden treffen kann und dringender Handlungsbedarf besteht.

Weil menschenverachtende Typen wie der Ryanair - Chef nicht weiter so hantieren sollen.

Bin Vielflieger und war schon betroffen

Weil es ungerecht ist, dass Privatpersonen Vorkasse leisten müssen und im Fall einer Pleite darauf sitzen bleiben. Zudem bin ich selber Opfer der Air Berlin-Pleite mit zwei Hin- und Rückflügen.

>>> Zu den Kommentaren


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Letzte Unterschriften

  • Joshua Müller Bad Homburg vor 1 Tag
  • Nicht öffentlich Düsseldorf vor 5 Tagen
  • Nicht öffentlich Göppingen am 04.04.2018
  • Sascha W. Pfullingen am 03.04.2018
  • Marco S. Bissingen am 03.04.2018
  • Ulrike H. Ockfen am 02.04.2018
  • Nicht öffentlich Göppingen am 28.03.2018
  • Nicht öffentlich Göttingen am 28.03.2018
  • Nicht öffentlich Bremen am 27.03.2018
  • Manfred H. Göppingen am 27.03.2018
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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