Region: Germany

Verteilung von nicht adressierter Werbepost nur in Briefkästen mit ausdrücklichem Hinweis "Werbung erwünscht"

Petition is directed to
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
8.494 Supporters 8.494 in Germany
17% from 50.000 for quorum
  1. Launched 04/11/2019
  2. Collection yet 13 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags. If you click "sign", you will get forwarded to get registered with the website of des Deutschen Bundestags:

Sign

Mit der Petition wird gefordert, dass nicht adressierte Werbepost nur an Briefkästen verteilt werden darf, auf denen ausdrücklich zu erkennen ist, dass Werbung erwünscht ist. Alle anderen bleiben davon verschont.

Reason

Obwohl die absolute Mehrheit der Bevölkerung Werbepost im Briefkasten ablehnt, werden jährlich ca. 1,2 Milliarden Kilogramm davon verteilt. Das ist eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen, eine Belastung für unser Entsorgungssystem und eine große Belästigung für BürgerInnen. Deshalb fordern wir, dass nicht adressierte Werbung nur in Briefkästen mit „Ich möchte Werbung“-Aufkleber eingeworfen werden darf.Vorbild Amsterdam: In der niederländischen Hauptstadt erhält man nicht adressierte Werbepost nur noch, wenn man einen “Ja”-Aufkleber am Briefkasten anbringt. Kein Aufkleber = kein Einwurf von Werbung erlaubt. Missachtung wird mit 500 Euro Ordnungsgeld bestraft. Jährlich werden dadurch ca. 700 Müllwägen und 6 Millionen Kilogramm Papier eingespart. Weitere niederländische Städte folgen jetzt. Wir können erreichen, dass auch Deutschland zum Vorreiter wird!“BITTE KEINE WERBUNG”-AUFKLEBER FUNKTIONIERT NICHTDie aktuelle Regelung über den “Keine Werbung”-Aufkleber geht davon aus, dass man ohne Aufkleber Zustimmung signalisiert. Eine Umfrage hat jedoch gezeigt, dass nur 17% der Bevölkerung die Werbung gerne erhalten. Das Erwerben und Anbringen der Aufkleber ist eine unnötige Hürde, so tragen nur 26,7% der Briefkästen den “Keine Werbung”-Aufkleber und 22,55 Millionen Haushalte erhalten Werbepost ohne sie zu wollen! Es gibt viele weitere Probleme: Der Aufkleber ist zwar rechtlich bindend, wird aber oft ignoriert, oder die Werbung landet im Hausflur und man kann sich rechtlich kaum dagegen wehren. UNGEWOLLTE WERBEPOST IST EINE BELASTUNG FÜR DIE UMWELT Werbepost hat eine erschreckende Ökobilanz. Berechnungen einer Universität zeigen, dass für die jährlich verteilte Werbepost ca. 1,8 Mio. Tonnen Holz benötigt werden. Das entspricht etwa 1,8 Mio. Bäumen, die für Werbemüll gefällt werden müssen. Die Papierproduktion ist sehr wasserintensiv: Für die Herstellung werden 47 Milliarden Liter Wasser benötigt. Die Papierindustrie zählt zu den fünf energieintensivsten Branchen Deutschlands.WERBEPOST KOMMT IN PLASTIK VERPACKT Ein in Plastik verpacktes Reklamebündel wird wöchentlich an bis zu 20 Mio. Haushalte verteilt. Das sind eine Milliarde Plastiktüten im Jahr, die von uns EmpfängerInnen erst abgemacht und separat entsorgt werden müssen.WERBEPOST IST EIN MÜLLPROBLEMUngewollte Werbepost stellt ca. 14% des gesamten privaten Papier-Abfallaufkommens dar. Mit dieser Menge an Werbemüll lassen sich jedes Jahr 65.700 Müllwägen à 12 Tonnen füllen. DIE EINFACHSTE UMWELTENTSCHEIDUNG DEUTSCHLANDSEs haben sich bereits hunderttausende BürgerInnen für die Reduktion des Werbemülls ausgesprochen. Seitens der Politik ist großes Interesse für das Vorhaben bekundet worden. Wir haben ein Vorbild eines wichtigen Nachbarlandes. Wir können jetzt die größte Ressourcenverschwendung Deutschlands beenden!

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