Der Bundestag möge die Trinkwasserverordnung (TrinkWVO) insofern überarbeiten, dass der technische Maßnahmenwert für Legionellen in Warmwasseranlagen so weit erhöht wird, dass er einem realistischen Grenzwert entspricht (zum Beispiel 1.000 KBE/100 ml).

Begründung

Aktuell sieht die TrinkWVO einen Grenzwert von 100 KBE/100 ml vor. Dieser Wert ist so niedrig gewählt, dass er in fast jeder Anlage irgendwo überschritten wird. Ein wissenschaftlicher Nachweis dieses Grenzwertes fehlt. Vielmehr ist er so niedrig, dass Zufallsfunde zu massivem ordnungsbehördlichen Einschreiten führen.Eine Gesundheitsgefährdung beginnt gemäß DVGW Arbeitsblatt 551 erst bei einer Konzentration von 10.000 KBE/100 ml. Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht sogar davon aus, dass eine Infektion mit Legionellen beim Duschen nur in der Theorie möglich ist.Insofern erscheint der aktuelle Maßnahmenwert willkürlich und für den Gesundheitsschutz nicht verhältnismäßig.

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