Region: Germany
Voting issues
Civil rights

Weiterentwicklung d. Demokratie nach dem Modell von Johannes Heinrichs

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Parlament
171 Supporters 169 in Germany
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  1. Launched 09/02/2021
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Die Parteiendemokratie in ihrer bisherigen Form, die unausweichlich zu Verkrustungen führt sowie die die Demokratie zersetzende starke Einflussnahme durch die Wirtschaft zu ihren Gunsten müssen überwunden werden, da sie nur zur Politikverdrossenheit führen, und die Demokratie schwächen.

Wenn nur immer komplette ideologischen Blöcke zur Wahl stehen, wie gegenwärtig, können Wählerinnen und Wähler, was die Zustimmung zu verschiedenen politischen Lösungsansätzen zu den unterschiedlichen politischen Themen betrifft, nicht aus den verschiedenen Parteien, das aus ihrer Sicht "Beste" auswählen. Sie können nur eine Partei wählen, auch wenn eine andere Partei, in einem anderen Bereich ihrer Ansicht nach das bessere Programm hätte.

Das heutige Parlament in vier verschiedene Teilparlamente aufzuteilen, die jeweils kleiner sind als das heutige Gesamtparlament, ist ein Vorschlag im Konzept von Johannes Heinrichs. Jedes dieser Parlamente wird separat gewählt. In diesen sitzen dann Menschen die Kompetenz in ihren Fachgebieten haben, da diese eine Voraussetzung sein wird, dass sie von den Wählern ihre Stimme erhalten. Den "Allroundpolitiker" der heute Verteidigungsminister und morgen Gesundheitsminister ist, wird es dann nicht mehr geben. Das wird die Qualität der politischen Arbeit auf allen Gebieten verbessern.

Die Zuständigkeitsbereiche sind nach dem Modell grob unterteilt in: Wirtschaft, Außen- u. Innenpolitik, Kultur u. Grundwerte. Eine ausgewogene Verteilung der staatlichen Macht wird damit geschaffen. Die ideologischen Blöcke der Parteien, die zu allen Themen eine starr vorgegebene Meinung einnehmen müssen, wird es dann nicht mehr geben. Lobbyismus in seiner heutigen Ausprägung, mit all seinen negativen Auswirkungen, kann dann auch nicht mehr betrieben werden.

Näheres im Buch "Revolution der Demokratie. Eine konstruktive Bewusstseinsrevolution" oder "Demokratiemanifest für die schweigende Mehrheit" von Johannes Heinrichs.

Reason

In der aktuelle politische Landschaft sind mehrere Faktoren beobachtbar, die in ihrer Wirkungsweise ein Demokratiedefizit entstehen lassen. Die immer stärker werdende Einflussnahme durch Lobbyisten auf die Regierungspolitik ist einer dieser Faktoren. Aussagekräftig ist hierzu das Buch von Benjamin Scholz mit dem Titel "Lobbyismus in Deutschland - der stille Abschied von der Gemeinwohl-Orientierung".

Ferner belegen die Wirkung des hemmungslosen Lobbyismus auf die Demokratie die Veröffentlichungen: "Die fünfte Gewalt - Lobbyismus in Deutschland" von Thomas Leif u. Rudolf Speth sowie "Lobbykratie: Wie die Wirtschaft sich Einfluss, Mehrheit und Gesetz kauft" von Markus Balser und Uwe Ritzler.

Immer mehr Demokratien höhlen den Rechtsstaat aus, zeigt auch eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung: https://www.dw.com/de/studie-immer-mehr-demokratien-h%C3%B6hlen-rechtsstaat-aus/a-53276898 (Bertelmanns Transformationsindex vom 29.04.2020).

Klüngelwirtschaft und Klientelpolitik tun ihr übriges, - siehe: "Pateibuch-Neptoismus - längst eine deutsche Realität" in ScienceFiles vom 20. März 2019: https://sciencefiles.org/2019/03/20/parteibuch-nepotismus-langst-eine-deutsche-normalitat/

Prof. Hans Herbert von Armin hat zu diesem Thema die die informativen Bücher "Die Selbstbediener" und "Der Staat als Beute" beigetragen.

Immer wieder in die Schlagzeilen rückende machtpolitischen Intrigen, sind ebenfalls ein Aspekt der das Vertrauen in die demokratischen Kräfte schwinden lässt. Siehe hierzu: https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Das-sind-die-fuenf-spektakulaersten-Intrigen-in-der-SPD

https://programm.ard.de/TV/3sat/die-politische-intrige/eid_28007384826031

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ard-dokumentation-schlachtfeld-politik-ueber-polit-intrigen-a-821349.html

Die hohe Zahl der Nichtwähler in Deutschland zeigt, dass diese Situation sie frustriert. Sie wollen eine Änderung. Sie wünschen eine längst fällige Weiterentwicklung der Demokratie, hin zu einem System, welches wirklich wieder dem Gemeinwohl der Bevölkerung dient. Die Zeit dafür ist reif. Und das Modell von Johannes Heinrichs könnte ein Erfolgsmodell werden, wenn die Mehrheit des Volkes" wie ein Mann" dafür aufsteht und sich dafür stark macht. Mir selbst ist dies wichtig, weil ich der Meinung bin, dass der wachsenden Politikverdrossenheit etwas entgegengesetzt werden muss. Ich denke auch, wir sind gegenwärtig an einem Scheideweg. Es gilt sich für einen evolutionären Fortschritt der Demokratie zu entscheiden, der nur durch einen an die Wurzel gehenden Umbruch zu erreichen ist.

Johannes Heinrichs hat den Weg dafür vorgezeichnet. Will die Demokratie nicht nur überleben, sondern auch besser werden, gilt es, diesen Weg zu gehen. Beim Alten zu verharren würde nur Rückschritt bedeuten. Und Fortschritt, gerade auf diesem Gebiet, könnte vielleicht der ganzen Welt von Nutzen sein.

Thank you for your support, Achim Schäfer from Kochel
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    "Die aktuelle politische Landschaft ist verseucht durch Lobbyismus, Vetternwirtschaft und machtpolitischen Intrigen."

    "Die Mehrheit der Menschen in Deutschland frustriert diese Situation und sie wollen eine Änderung"

Die Weiterentwicklung der Demokratie bedeutet eine systemische Arbeit. Aber für eine saubere systemische Arbeit braucht es das gesamtsystemische Verständnis, das gesamtsystemische Sehen- und Denken-Können, die Wahrung der intellektuellen Integrität sowie das Wissen und Verständnis über die universelle Beschaffenheit und die daraus resultierenden Funktionsweisen des Menschen. Oder wissenschaftlich ausgedrückt: Die Verbindung von wissenschaftlich fundierter Handlungs- und politisch relevanter Systemtheorie. Die Wertstufendemokratie erfüllt alle diese Notwendigkeiten.

Warum gleich alles radikal verändern wollen? Expertokratie haben wir genug. Politik als "Kunst des Möglichen" braucht ein breites Spektrum an Teilhabe mit einem transparenten Willens- und Entscheidungsprozess mit einer Einladung an die Bürger, daran mitzuarbeiten (bspw. mit Bürgerräten). Lobbyismus eindämmen ganz einfach mit der Möglichkeit von Referenden bei wichtigen politischen Fragen auf Bundesebene, mit der Möglichkeit von Gesetzesinitiativen oder der Möglichkeit, inakzektable parlamentarische Entscheidungen rückgängig zu machen. Lobby-Gesetze wären dann nur noch schwierig durchzusetzen.

Why people sign

  • 2 days ago

    Alternativen zu benennen

  • 2 days ago

    ...weil unser parlamentarisches System aus der Embryonalphase heraus treten sollte....

  • 3 days ago

    Der Politikverdrossenheit muss etwas entgegengesetzt werden!

  • 3 days ago

    Sie enthält den großen Evolutionsschritt unserer Demokratie, der ansteht, auf systemtheoretischen Grundlagen.

  • 8 days ago

    die Demokratie ist in Gefahr, die Unzufriedenheit wächst, der Lobbyismus wird mächtiger und der Einfluss immer stärker. Vielleicht sollten wir einfach mal etwas neues wagen. Es hört sich aufjeden Fall interessant an.

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