• Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 28 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Wertpapierhandel - Einführung eines "aktienmarktsozialistischen Kapitalismus"

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen einen aktienmarktsozialistischen Kapitalismus einzuführen und hierfür einen Bundesaktionär einzusetzen, dessen erwirtschaftete Dividenden gleichmäßig auf die Bundesbürger verteilt werden.

Begründung:

Aktienmarktsozialismus ist eine evolutionäre Alternative zum reinen marktwirtschaftlichen, staatsfernen Kapitalismus. Im Aktienmarktsozialismus erwirbt der Staat frei die Mehrheitsanteile der größten Unternehmen. Er stellt damit über institutionelle Sicherungen die wirtschaftlichen und demokratischen Rahmenbedingungen sicher, überlässt aber die unternehmerische Initiative bei den privaten Eigentümern. Die Grundidee ist, dass die Allgemeinheit, das Volk, als staatlicher Anteilseigner am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen zu beider Vorteil direkt interessiert ist. Am wirtschaftlichen Fortgang könnten alle unterschiedslos beteiligt und motiviert werden (Kooperation), ohne auf die positive Dynamik freier unternehmerischer Investitionsentscheidungen und Innovationsfähigkeit sowie marktgerechte Verteilung von knappen Gütern verzichten zu müssen (Allokation). Die freie marktwirtschaftliche Tätigkeit, das private Recht des Eigentums sowie die Tarifautonomie von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen bleiben unangetastet.Den Kapitalstock zum Erwerb eines breitgefächerten Aktienportfolios erwirbt der Staat durch (zur Zeit lukrative) Staatsanleihen. Dieses Kapital wird dem Bundesaktionär institutionell (keine einzelne Person) anvertraut, der für eine bestmögliche Wirtschaftlichkeit und Gewinnausschüttung der Unternehmen sorgt. Der Bundesaktionär ist ähnlich wie die Bundesbank von politischen Anweisungen institutionell unabhängig. Die öffentliche Kontrolle erfolgt über umfassende Transparenz- und Veröffentlichungspflichten und ferner über die demokratische Wahl ihrer Amtsträger. Effizienzsteigerungen auf Kosten der Arbeitnehmerrechte sollten vordringlich über die Einbindung der Tarifteilnehmer, notfalls jedoch satzungsgemäß gesichert sein.

20.08.2016 (aktiv bis 04.10.2016)


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