Der Deutsche Bundestag möge eine Gleichstellung von Bitcoins mit anderen Finanzinstrumenten unter dem Gesichtspunkt der Spekulationsfrist bzw. deren Wegfall beschließen.

Begründung

Aktuell gelten Bitcoins als Wirtschaftsgüter und es gilt die Spekulationsfrist von einem Jahr. Bitcoins stellen aus meiner Sicht auch nur Finanzinstrumente dar. Entweder sie dienen als Währung, natürlich mit Einschränkungen, oder sie werden, auch mit Einschränkungen, zur Vermögensbildung im Sinne der Werterhaltung herangezogen. Also sind damit vergleichbar zu sonstigen Finanzinstrumenten.Bitcoins sind hoch spekulativ und damit vergleichbar mit anderen spekulativen Finanzinstrumenten, wie z. B. Zertifikate. Durch die Spekulationsfrist von einem Jahr werden Bitcoins auf einer Ebene mit Schmuck, Kunstgegenständen etc. gestellt. Diese Gleichstellung halte ich sogar für gefährlich, da eine gewisse Wertsicherheit vorgetäuscht wird.Eine langfristige Geldanlage in Bitcoins wird sogar steuerlich bevorzugt im Vergleich zu einer ebenfalls langfristigen Anlage in relativ sichere Anlageformen, wie Staatsanleihen oder Aktienfonds. Unerfahrene Anleger können sich dadurch verleitet sehen, ihr Vermögen in spekulative Bitcoins anzulegen und riskieren damit einen Vermögensverlust , im schlimmsten Fall ihre Altersvorsorge.Entweder es wird für alle Finanzinstrumente wieder die einjährige Spekulationsfrist eingeführt, oder es gilt für den Bitcoin keine Spekulationsfrist, wie für andere Finanzinstrumente auch.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
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