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Bundespräsidialamt
Bundespräsident Joachim Gauck möge sein Engagement für mehr Kriege mit deutscher Beteiligung einstellen. Anderenfalls möge er bitte konkretisieren, welche Länder er als potentielles Angriffsziel im Blick hat, ob und wie er die Bundeswehr aufzurüsten gedenkt und wie viele Opfer (Zivilisten und Soldaten) er für vertretbar hält. Des Weiteren soll er zur besseren Veranschaulichung erklären, bei welchen vergangenen Interventionen (Irak, Libyen etc.) er gerne wie teilgenommen hätte. Sollte sein seelischer Offenbarungseid den Schluss nahelegen, nicht über ausreichend Sinn für den Wert des menschlichen Lebens zu verfügen, möge er, der Pfarrer, aufrichtige Einkehr halten und eine Auszeit von seinem Amt nehmen.
이유
Heute, am 14. Juni 2014, musste ich zu meinem größten Missvergnügen feststellen, dass "unser" Bundespräsident Joachim Gauck erneut zugeschlagen hat. Nach seiner Rede zur Münchner Sicherheitskonferenz (www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2014/01/140131-Muenchner-Sicherheitskonferenz.html) und diversen Statements zwischendurch hat er gestern in Norwegen, ziemlich genau zum 74. Jahrestag der Kapitulation Norwegens vor Hitlerdeutschland am 10.6.1940, abermals angemahnt, gelegentlich "auch zu den Waffen zu greifen" (www.deutschlandradiokultur.de/norwegen-reise-deutschland-steht-an-der-seite-der.1008.de.html?dram:article_id=289135). Da steter Tropfen den Stein höhlt und ich allmählich schon gegenüber Gaucks Kriegspredigten abstumpfe, finde ich, dass es an der Zeit ist, Nein zu sagen. Bevor Herr Gauck weiterhin neue Kriege an die Wand malt, soll er sich lieber vergegenwärtigen, wohin die letzten Interventionen des Westens geführt haben. In Libyen ist die staatliche Ordnung zusammengebrochen und der Irak droht aktuell von Dschihadisten übernommen zu werden. In der Ukraine hat die softe Intervention des Westens durch tatkräftige Unterstützung der Maidan-Regierungen zu bürgerkriegsartigen Zuständen in der Ostukraine geführt, die noch über beträchtliches Eskalationspotential verfügen. Selbst ein Genozid erscheint zur Zeit im Bereich den Möglichen. Stattdessen ist es an der Zeit, auch kleine und mittlere Kriege als Mittel der Politik zu bannen und institutionalisierte Schlichtungsverfahren bei zwischenstaatlichen Konflikten einzuführen.