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Bild zur Petition mit dem Thema: Wider die Kriegswerbung des Bundespräsidenten Joachim Gauck! Wider die Kriegswerbung des Bundespräsidenten Joachim Gauck!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Bundespräsidialamt
  • Region: Deutschland
    Kategorie: Außenpolitik mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
  • Gescheitert
  • 113 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Wider die Kriegswerbung des Bundespräsidenten Joachim Gauck!

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Bundespräsident Joachim Gauck möge sein Engagement für mehr Kriege mit deutscher Beteiligung einstellen. Anderenfalls möge er bitte konkretisieren, welche Länder er als potentielles Angriffsziel im Blick hat, ob und wie er die Bundeswehr aufzurüsten gedenkt und wie viele Opfer (Zivilisten und Soldaten) er für vertretbar hält. Des Weiteren soll er zur besseren Veranschaulichung erklären, bei welchen vergangenen Interventionen (Irak, Libyen etc.) er gerne wie teilgenommen hätte. Sollte sein seelischer Offenbarungseid den Schluss nahelegen, nicht über ausreichend Sinn für den Wert des menschlichen Lebens zu verfügen, möge er, der Pfarrer, aufrichtige Einkehr halten und eine Auszeit von seinem Amt nehmen.

Begründung:

Heute, am 14. Juni 2014, musste ich zu meinem größten Missvergnügen feststellen, dass "unser" Bundespräsident Joachim Gauck erneut zugeschlagen hat. Nach seiner Rede zur Münchner Sicherheitskonferenz (www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2014/01/140131-Muenchner-Sicherheitskonferenz.html) und diversen Statements zwischendurch hat er gestern in Norwegen, ziemlich genau zum 74. Jahrestag der Kapitulation Norwegens vor Hitlerdeutschland am 10.6.1940, abermals angemahnt, gelegentlich "auch zu den Waffen zu greifen" (www.deutschlandradiokultur.de/norwegen-reise-deutschland-steht-an-der-seite-der.1008.de.html?dram:article_id=289135). Da steter Tropfen den Stein höhlt und ich allmählich schon gegenüber Gaucks Kriegspredigten abstumpfe, finde ich, dass es an der Zeit ist, Nein zu sagen. Bevor Herr Gauck weiterhin neue Kriege an die Wand malt, soll er sich lieber vergegenwärtigen, wohin die letzten Interventionen des Westens geführt haben. In Libyen ist die staatliche Ordnung zusammengebrochen und der Irak droht aktuell von Dschihadisten übernommen zu werden. In der Ukraine hat die softe Intervention des Westens durch tatkräftige Unterstützung der Maidan-Regierungen zu bürgerkriegsartigen Zuständen in der Ostukraine geführt, die noch über beträchtliches Eskalationspotential verfügen. Selbst ein Genozid erscheint zur Zeit im Bereich den Möglichen. Stattdessen ist es an der Zeit, auch kleine und mittlere Kriege als Mittel der Politik zu bannen und institutionalisierte Schlichtungsverfahren bei zwischenstaatlichen Konflikten einzuführen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 14.06.2014 (aktiv bis 13.09.2014)


Neuigkeiten

Herzlichen Dank an alle, die die Petition gezeichnet haben. Wie zu erwarten war, hat sie zwar nicht zum Rücktritt des Präsidenten geführt und darüberhinaus auch nicht so viele Unterstützer gefunden, dass sie großartig Fahrt aufgenommen hätte, aber trotzdem ...

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Debatte zur Petition

PRO: Ja,ja, so ist er halt, unser BP. Eigentlich ist Krieg ja eine eher unschöne Sache, böse, dunkel, totbringend. Aber beim BP geht es bunt zu. Mit Akzeptanz und Toleranz, für ein bißchen Frieden. International mal so richtig auf den Tisch hauen, es geht ...

PRO: Wenigstens ist die Argumentation hier sprachlich auf einem höheren Niveau als bei der anderen Gauck-Petition: "Sollte sein seelischer Offenbarungseid den Schluss nahelegen, nicht über ausreichend Sinn für das menschliche Leben zu verfügen, möge er... ...

CONTRA: Joachim Gauck hat absolut recht! Wir können uns nicht immer wegducken, wir müssen auch mal militärische Schritte in Erwägung ziehen. Ich halte es für korrekt, dass Deutschland außenpolitisch gemäß seiner Stellung in der EU und in der globalen Wirtschaft ...

CONTRA: Joachim Gauck muss nicht sagen, welches "Angriffsziel" er im Auge hat. Ein Bundespräsident soll die Richtung der Regierung vorschlagen, aber keine konkreten Forderungen stellen. Das ist nicht seine, sondern die Aufgabe der Minister. Das möge nur mal so ...

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