10 Jahre Jugendarbeit wurden innerhalb einer Woche einfach beendet. Am 06.12. bekam unser sozial-pädagogische Leiter der Jungen Gemeinde Wernigerode (i.F. JG) seine fristlose Kündigung. Der Grund dafür steht in keiner Relation zu dem, was er über die Jahre aufgebaut und geleistet hat.Aus der JG wurde dank ihm ein Zufluchtsort für zahlreiche Jugendliche verschiedener Schulen. Für jeden dieser Jugendlichen hat er stets ein offenes Ohr und eine helfende Hand. Gemeinsam mit den Jugendlichen wurden zig Aktivitäten in der JG geplant und umgesetzt, von Bibelkreisen, über Kochabende bis hinzu Jam-Sessions und den jährlichen, sehr beliebten Freizeiten in Ungarn. Dabei haben er und seine vierköpfige Familie mehr als einmal draufgezahlt, sowohl finanziell als auch zeitlich. Ulli hat auch nach der Arbeit Zeit für persönliche Gespräche, oder auch Hilfe in allen Bereichen (z.B. bei Umzügen). Er lehrt die Jugendlichen Konflikte lösen und eigenständig Projekte planen und umsetzen. Nun soll das alles auf einen Schlag vorbei sein?

Begründung

Doch wir, die momentanen und ehemaligen Jugendlichen der JG, wollen es so nicht enden lassen. Ulli hat für uns alle viel getan – jetzt ist es an der Zeit ihm zu helfen! Die Art und Weise dieser Kündigung und der genannte Grund sind schwer nachvollziehbar und so kurz vor Weihnachten dem Hauptverdiener einer aufopferungsvollen Familie fristlos zu kündigen – ist das noch christliche Nächstenliebe? Wir wollen nun alles versuchen um den Erhalt der JG zu garantieren und folgenden Generationen die Chance zu geben, an dieser Institution und mit Ullis Hilfe zu wachsen und die richtigen Werte und Moralvorstellungen zu verinnerlichen. Bitte unterstützen auch Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Ulli ist zwar nicht unbedingt jemand, der seinen Job in jeder Hinsicht perfekt gemacht hat, die Punkte allerdings, die nach meiner Ansicht gute Jugendarbeit ausmachen hat er auf großartige Weise erfüllt. Er hat nicht nur seine Arbeitszeit, sondern ebenso seine Freizeit eingebunden um den Jugendlichen zu helfen, Gespräche zu führen, ein erwachsenes Vorbild zu sein und ihnen einen Ort zu geben, an dem sie sich zu Hause fühlen. Es sind doch vor allem diese Jugendlichen, die von solchen Entscheidungen betroffen sind und diese stehen zusammen und wollen Ullrich P.!

Contra

In der Volksstimme steht, dass P. aus "einem wirklich versifften Drogentreff ein offenes Jugendzentrum" gemacht habe. Das ist ja wohl das Letzte...und wohl aktive Legendenbildung. Er hat damals ein sehr ordentlich geführtes, überregional und selbst bei Nicht-Christen anerkanntes Haus übernommen, das von Nickschick aufgebaut und von Huber deutlich weiterentwickelt wurde. In der Sache war ich häufig nicht überzeugt von der damaligen Arbeit. Einige Aktionen waren grenzwertig. Sein Engagement gegenüber dem Haus fiel im Vergleich zu den Vorgängen deutlich ab.