Petition richtet sich an:
Bürgermeister Tobias Kreuter
Wir fordern die Energiegenossenschaft Schwalm-Knüll gemeinsam mit der Gemeinde Willingshausen auf, die aktuelle Planung zur Errichtung eines Windparks in der Gemarkung Wasenberg zu überarbeiten und die geplanten Standorte weiter südwestlich zu verlegen, um:
- das Naturschutzgebiet „Wieragrund von Schwalmstadt“ zu schützen,
- das Trinkwasserreservoir für Schwalmstadt-Treysa zu schützen und die Unvereinbarkeit von Windenergieanlagen mit Wasserschutzzone II zu beachten (https://www.dvgw.de/medien/dvgw/regional/hessen/pdf/Veranstaltungen/Infotag_Wasser/2022/7_Frenz.pdf),
- die Lebens- und Wohnqualität der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner in Treysa und Wiera zu sichern,
- sowie den einzigen Naherholungsraum der Kernstadt Treysa, die Igelsheide, zu bewahren.
Begründung
Der geplante Windpark „Wasenberg“ liegt in unmittelbarer Nähe zu:
Die Anlagen mit bis zu 320 Metern Höhe würden Trinkwasserschutz, Natur, Naherholung und Lebensqualität nachhaltig gefährden. Gleichzeitig existieren südwestlich gelegene Alternativflächen, die größere Abstände zur Wohnbebauung ermöglichen und weder das Naturschutzgebiet noch das Wasserschutzgebiet betreffen.
Wir fordern eine Verlagerung der Standorte, eine transparente Bürgerbeteiligung und eine Windkraftplanung mit Augenmaß.
Seitdem ich einmal in einigen Hundert Metern von einem Windrad enfternt einige Tage in der Natur (über Nacht im Zelt) verbrachte weiß ich aus eigener Erfahrung wie laut, körperlich und akustisch nicht nur unangenehm sondern krankmachend die Vibrationen eines großen Windrads sind.
Die Erde vibrierte wie in der Nähe eines Flughafens auf dem große Flugzeige starten und landen. Und das ging Tag und Nacht, ununterbrochen. Die Wildtiere nehmen das nicht nur akustisch wahr! Sie haben keine Schallschutzverglasung und leben nicht hinter dicken Wänden. Die Vibrationen sind nervtötend, machen auf Dauer krank.