• Von: Yvonne Buchholz mehr
  • An: Haus der Bügerschaft, Frau Schneider, Am ...
  • Region: Bremen
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 21 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Wir fordern den Weiterbau der Lärmschutzwände am Südlichen Gleis der Bahnstrecke Bremen -Bremerhaven

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Die derzeitig errichtete Lärmschutzwand an der Islandstr. erfüllt nicht den Zweck einer Reduzierung des Lärms.
Die jetzigen Lärmwerte im Wohnbezirk sind nun höher als vor der Aufstellung der Lärmschutzwand, da diese mitten im Wohngebiet aufhört.

Nach Beendigung der Baumaßnahmen mussten die Anwohner feststellen dass keine Lärmentlastung stattgefunden hat sondern dass es lauter geworden ist.

Es werden Werte von 90 dB und mehr täglich ständig überschritten.
Diese Lärmwerte sind für die Anwohner nicht zumutbar!!!

Wir fordern den Weiterbau der Lärmschutzwand

Begründung:

1.) Zum Sachverhalt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als die Deutsche Bahn im Jahr 1999 ein Programm zur Lärmminderung an Schienenwegen aufgelegt hatte, gingen wir Anlieger der Islandstraße und der Grönlandstraße in Bremen Grambke davon aus, dass wir durch die Errichtung der zukünftigen Lärmschutzwände von den starken Lärmbelästigungen der verkehrenden Güterzüge, mit 90 dB und mehr, entlastet werden.

Mitte 2014 wurde mit der Errichtung einer Lärmschutzwand am südlichen Gleis der Bahnstrecke (Bremen Hauptbahnhof nach Bremerhaven- Lehe) in Höhe der Islandstraße / Grönlandstraße unseres Wohngebietes begonnen. Nach Beendigung dieser Baumaßnahme durch die DB haben wir zu unserem Bedauern leider feststellen müssen, dass die errichtete Lärmschutzwand zu keiner Lärmentlastung für die schienennahen Anwohner der Islandstraße und der Grönlandstraße beiträgt. Die grundrechtliche Zumutbarkeitsschwelle beim Lärm von 90 dB und mehr, wird weiterhin am Tage und in der Nacht überschritten. Auf Grund dieser Tatsache wird uns weiterhin zugemutet, die hohen Lärmimmissionen ertragen zu müssen, die uns in medizinischer Hinsicht psychisch und physisch in hohem Maße negativ beeinflussen.
Der ursächliche Zusammenhang für die Entstehung der unerträglichen Lärmbelastungen bei uns liegt darin begründet, dass die Lärmschutzwand nach 20 Meter hinter unseren Wohnungen in der Islandstraße 1 und 2 in Richtung Grönlandstraße endet. Durch diese Unterbrechung der vorhandenen Lärmschutzwand nach 20 Meter und dem Fehlen eines weiteren aktiven Lärmschutzes in Höhe der Wohnungen der Bremischen Wohnungsbau -Gesellschaft, kommt es dazu, dass dort ein sogenannter Schalltrichter von 40 Meter Breite entstanden ist. Dieser Schalltrichter bewirkt, dass alle Anwohner am südlichen Gleisbereich unseres Wohngebietes von dem Lärm der Güterzüge sprichwörtlich überschüttet werden.
An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass wir aufgrund des bestehenden Bebauungsplanes eine Förderung beim Lärmschutz erhalten sollten, da unsere Wohnungen in der Islandstraße 1 und 2 vor 1974 errichtet wurden. Somit ist es für uns nicht nachzuvollziehen, dass wir trotz der bestehenden Lärmschutzwand ein derartig negatives Lärmschutzergebnis hinnehmen müssen.
Da mit der errichteten Lärmschutzwand leider keine adäquate Reduzierung der Lärmemissionen erreicht wurde, können auch die Bedingungen für ein gesundes Wohnen der Anlieger in unserem Wohngebiet nicht gewährt werden.
Unser Wohlbefinden, hier zu wohnen, wird durch die bestehende Lärmsituation vor Ort weiterhin aufs Ärgste belastet!

Zusammenfassung weiterer Behinderungen für die Anwohner:
1.) Die vorherrschende Lärmsituation für die schienennahen Anwohner an der Islandstraße und der Grönlandstraße bleiben weiterhin fatal, da diese Lärmwerte gesundheitsschädlich sind.
2.) Ein Aufenthalt im Freien oder bei gekipptem Fenster im Hause kommunizieren zu wollen, ist beim Durchfahren der Güterzüge nicht möglich, da man sein eigenes Wort nicht mehr wahrnehmen kann.
3.) Der zurzeit bestehende „Flickenteppich“ mit verschiedenen Lärmpegelwerten innerhalb unseres relativ kleinen Wohngebietes muss aufgrund des Gleichheitsprinzips und der sozialen Gerechtigkeit beseitigt werden, da auf der einen Seite des Bahndammes für die Anlieger ein effektiver Lärmschutz festgestellt werden kann. Auf der gegenüber liegenden südlichen Seite des Bahndammes werden die Anwohner durch die von uns genannten Mängel beim Lärmschutz weiterhin mit unerträglich hohen Lärmwerten belastet.

Aufgrund des genannten Sachverhaltes ist es zwingend notwendig, für eine Verbesserung der Wohnbedürfnisse und der Wohnqualität aller Anwohner in der Islandstraße und der Grönlandstraße zu sorgen, indem die Lärmimmissionen bei uns auf ein nach heutigen Gesichtspunkten ertragbares Maß reduziert werden.

Wir bitten den Petitionsausschuss der Freien Hansestadt Bremen unseren Antrag zur Verbesserung des Lärmschutzes und der damit einhergehenden Verbesserung der Wohnqualität der Anwohner unseres Wohngebietes zu unterstützen, denn durch
die Verlängerung einer in sich geschlossenen Lärmschutzwand, die über den jetzigen Endpunkt der bereits vorhandenen Lärmschutzwand hinausgeht, wird zu einer effektiven Reduzierung der derzeitigen Lärmwerte führen.


Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr wird von uns aufgrund der Dringlichkeit gebeten, unser Anliegen zu einem menschenwürdigen Leben in unserem Wohnbezirk in naher Zukunft zu unterstützen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bremen, 09.10.2014 (aktiv bis 08.01.2015)


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