• Von: Uwe Gindler mehr
  • An: Bundesregierung
  • Region: Deutschland
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 43 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Wir fordern eine Aenderung der derzeitigen Verschwendung von Lebensmitteln der Supermaerkte

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Zur Zeit werden immer noch unzählige verwertbare Lebensmitteln in unseren Supermärkten weggeworfen, anstatt diese an gemeinnützige Organisationen oder bedürftige Endverbraucher abzugeben. Wir fordern:

1. Das es unter Strafe gestellt wird, das Betriebe, die Lebensmittel zu Kauf anbieten, diese aus wirtschaftlichen Gründen wegzuwerfen.

2. Das die auf den Betriebsgeländen stehenden Müllcontainer nicht mehr als Eigentum des Unternehmers gezählt wird, so das eine Entnahme von Lebensmitteln nicht mehr strafbar ist.

Begründung:

Aufrund einiger Contra-Argumente, die ich hier ausräumen will, folgende Klarstellung:

Es geht nicht darum, eine Diktatur des Staates über den Einzelhandel zu fordern. Es geht darum, das der Staat sich bei der Gesetzgebung deutlich bürgernäher zeigen soll. Es werden im Jahr 25% der produzierten Lebensmittel weggeworfen, davon ein nicht unerheblicher Teil, der ohne Einschränkung weiter verwertbar wäre, obwohl gleichzeitig etliche Familien diese Nahrung gut gebrauchen könnte. Ein nicht geringer Teil der Bevölkerung kann eben seinen täglichen Nahrungsbedarf nicht so einfach decken, von daher würde eine staatliche Intervention mit Maß hier schon Sinn machen. Das es nebenbei noch andere Probleme gibt, wie der unten angesprochene Gen-Mais, ist uns klar, aber jeder kann ja für sich selber eine ähnliche Petition schreiben, mit seinen Prioritäten (im genannten Beispiel hätte er sogar meine Unterschrift sicher). Das als Vorrede.

Jetzt noch einmal die Punkte im Einzelnen:

1. Wir fordern, das der Staat in seiner zukünftigen Gesetzgebung mehr Augenmerk auf dieses Problem legt, und wenn nötig, auch gesetzlich verankert, das es unter Strafe verboten ist, wirklich gut erhaltenes (nicht verdorbenes!!!) Essen aus wirtschaftlichen Gründen wegzuwerfen. Dies könnte zum Beispiel so aussehen, das die Betroffenen Läden eine Ausgleichszahlung an den Staat leisten muss, die die Summe übersteigt, die sie durch diese Entsorgung sparen würden. Mag hart klingen, hat aber garantiert nicht zur Folge, das wie unten befürchtet,Lebensmittelmarken an Bedürftige abgegeben werden müssen.

2. Zum anderen kann der Staat auch finanzielle Anreize für Unternehmen anbieten, die sich vorbildlich verhalten. Vorbildlich wäre zum Beispiel, das eine Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen stattfindet. Dies könnte man indirekt oder direkt finanziell belohnen, indem man entweder eine Werbeplattform schafft oder aber halt einen bestimmten Betrag zahlt/ bzw. steuerlich so anrechnet, das es sich für alle beteiligten lohnt.

Nochmal: Hiermit soll den zuständigen Stellen in erster Linie verdeutlicht werden, dass es in diesem Bereich Handlungsbedarf gibt, welchen die Bürger als solches auch erkennen. Die komplette Richtungsänderung ist das Fernziel, mit dieser Petition alleine ist es nicht getan.

Weiterhin würde es mich freuen, wenn jeder, der diese Petition liest, sich einfach einmal mit der Problematik befasst und auch bei sich selber erkennt, was er für sich im Kleinen für Änderungen vornehmen kann. Damit hätten wir dann wenigstens schon einmal etwas erreicht. Alleine die Einstellung, wenn wir zu viel davon haben, können wir das auch weg werfen, zeigt, woran es krankt.

Das hier ist nicht das kommunistische Manifest, welches die Armen zu den Mistgabeln rufen soll, um Morgen eine blutige Revolution zu starten.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Lennestatadt, 16.04.2014 (aktiv bis 15.07.2014)


Neuigkeiten

Unterschriften sollten nicht genutzt werden, um das hier zu kritisieren, dafür gibt es die pro/contra Ecke oder halt weiter unten auch meine email Adresse...wie gesagt, bei einem anständigen Ton gibt es da durchaus auch Antwort, und wenn ihr möchtet, ...

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Debatte zur Petition

PRO: Ihr Pappnasen, unsere lieben Migranten machen da nicht so ein Tamtam mit Pedition und Gutmenschengeschwafel. Die stellen einfach Forderungen und erpressen den Staat. Nehmt euch mal ein Beispiel, arbeitet an euch, sonst wird das nichts mit gutem Essen

PRO: Mit einer weitsichtigeren Gesetzeslage könnten so mittelfristig sogar Staatsausgaben reduziert werden. Durch eine Erhöhung der Qualität der sozialen Einrichtungen würde die Scham, die viele verspüren, wenn sie auf billigere Lebensmittel zurückgreifen ...

CONTRA: Na klar, mach mal einen ernsthaften Vorschlag, wer das bezahlen soll? Der Steuerzahler wahrscheinlich!? Dauert eh nicht mehr lange, bedingungsloses Grundeinkommen für alle, Wohnung für alle, Essen für alle usw. Wenn die vielen gutausgebildeten, studierten ...

CONTRA: Solche Regulierungen schaffen mehr Armut. Der freie Markt sollte nicht durch weitere Gesetze letztlich ganz abgeschafft werden. Ansonsten wird es irgendwann nur noch Tonnen oder Ausgabestellen (rationierte Essensausgabe) geben, an denen man dann evtl. ...

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