Unser Pfarrer bzw. Pfarrvikar Herr Stephan Krenzel soll nach 15 Jahren unsere Pfarrgemeinden im Seelsorgebereich Elsdorf verlassen.

Herr Krenzel kam im Jahr 2000 als Pastor in die Pfarrgemeinden St. Judas und Thaddäus in Oberembt, St. Martinus in Niederembt und St. Laurentius in Esch. Nach dem Weggang von Pfarrer Kalina im Jahr 2008 übertrug man ihm das Amt des Pfarrverwesers für Elsdorf und Angelsdorf. Aufgrund einer Erkrankung im Frühjahr 2008 hat Herr Krenzel zum 01. Oktober 2009 seine Aufgaben als Pfarrer, Pfarrverbandsleiter und Kirchengemeindeverbandsleiter wieder abgegeben. Seither ist er als Pfarrvikar in den Pfarrgemeinden von Elsdorf seelsorgerisch tätig. Seine pastoralen Schwerpunkte sind die Kinder- und Jugendarbeit, sowie die Caritasarbeit für Notleidende, Kranke und Senioren.

Wie uns im Sonntagsgruß vom 25.04.2015 schriftlich mitgeteilt worden ist, wird Herr Krenzel zum 15.08.2015 nach Wesseling versetzt. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wird seine Stelle ersatzlos wegfallen. Wie wir erfahren haben, ist es leider „gängige Praxis“, einen Pfarrvikar nach 10 – 15 Jahren zu versetzen. Der Sinn dieser Vorgehensweise erschließt sich uns nicht.

Begründung

Jetzt fragen sich vielleicht viele, warum beschweren wir uns, dass unser Pfarrer gehen soll. Die Kirche ist in Ihren Augen sowieso unnütz, Kirchensteuer zahlen Sie evtl. auch schon lange nicht mehr. „Die Kirche“ interessiert Sie vielleicht nicht.

Der Grund ist:

Die Kinder – und Jugendarbeit sowie seine Caritasarbeit., die Herr Pfarrvikar Krenzel im letzten Jahrzehnt erfolgreich in den Gemeinden aufgebaut hat.

Alleine in unserer Pfarrgemeinde (Elsdorf, Angelsdorf, Esch, Niederembt und Oberembt) gibt es über 100!!! Messdiener. Das Schöne ist, die Kinder engagieren sich dort FREIWILLIG. Aktionen wie z.B. das jährliche Kartoffelfest in Esch, die jährliche Messdienerfahrt oder auch die Kinderkirche für die kleineren Kinder wurden von Pfarrvikar Krenzel ins Leben gerufen und aktiv begleitet. Viele ehrenamtliche Helfer arbeiten seit Jahren gerne mit ihm zusammen.

Weiterhin leitet Herr Krenzel die jährlich stattfindende Kinderbibelwoche für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sowie die Sternsinger – Aktion. Wir fürchten, dass all diese Aktivitäten mit seinem Fortgang nicht weiter fortbestehen werden.

Herr Pfarrvikar Krenzel hat sich in den letzten Jahren auch dafür eingesetzt, dass die katholischen Kindertagesstätten in Oberembt und Niederembt sowie die Pfarrheime in Esch, Oberembt und Niederembt erhalten werden konnten. Pfarrvikar Krenzel ist für viele Menschen in unserer Pfarrgemeinde eine Vertrauensperson geworden. Er hat vieles erhalten und zum Positiven verändert. Welcher Pfarrer schafft das heute noch?

Nicht zuletzt bedeutet die Versetzung von Pfarrvikar Krenzel, dass in Zukunft wohl ein Pastor für sieben Pfarrgemeinden zuständig ist. Wer soll die seelsorgerischen Aufgaben übernehmen? Wer wird unsere Kinder auf die Erstkommunion vorbereiten, wer wird persönliche Gespräche mit uns führen?

Wir bitten Sie daher unsere Petition zu unterschreiben!!!

Retten Sie mit uns eine aktive Pfarrgemeinde, in der die Kinder- und Jugendarbeit und die Caritasarbeit nur durch Herrn Pfarrvikar Krenzel das ist - was sie heute ist.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anja Merz aus Elsdorf
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Neuigkeiten

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    Ihr openPetition-Team

  • ... ...
    (Vorname, Name) (Straße / Hausnr.)
    50189 Elsdorf, den ...


    An
    Rainer Maria Kardinal Woelki
    - persönlich -
    Marzellenstr. 32
    50668 Köln

    Versetzung unseres Pfarrvikars Stefan Krenzel

    Sehr geehrter Kardinal Woelki,

    mit großem Bedauern haben wir erfahren, dass unser langjähriger Pfarrvikar Stefan Krenzel unseren Seelsorgebereich zum 15. August 2015 verlassen muss und nach Wesseling versetzt wird. Diese Versetzung, aber noch mehr die Umstände, wie diese Entscheidung des Erzbistums in unseren Kirchengemeinden kommuniziert wird, macht uns zum einen traurig und betroffen, zum anderen aber auch verärgert.
    Wir alle schätzen Pfarrvikar Krenzel als einen sehr guten und engagierten Seelsorger, der sich immer zu unser aller Wohl um alle Anliegen der Kirchengemeinden hervorragend gekümmert hat. Insbesondere sein Engagement für die Kinder und Jugendliche haben große Wirkung gezeigt, Pastor Krenzel hat vielen Jugendlichen nicht nur den Weg zum Glauben, sondern auch den Weg zur aktiven Mitarbeit in den Kirchengemeinden aufgezeigt. Auch ist es ausschließlich Pastor Krenzels Engagement zu verdanken, dass sich viele Laien in unserer Kirchengemeinde in den verschiedenen Gremien in unterschiedlichster Weise aktiv einbringen. Viele von uns machen dies übrigens auch nur mit und für Pastor Krenzel. Die Liste seines positiven Wirkens würde ganze Bücher füllen und ist hier in der Kürze nicht darstellbar.
    Dass die Versetzung eines Priesters in andere Wirkungsbereiche inzwischen eine gewisse kirchliche Tradition hat, ist uns bekannt. Dennoch möchten wir in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass ein Verbleib Pastor Krenzels aus unserer Sicht die bessere Lösung ist, auch in Hinblick auf seinen uns allen bekannten geschwächten Gesundheitszustand. Diese Versetzung ist hier wenig dienlich..
    In der Ausgabe des Sonntagsgrußes für die Woche vom 2.-10. Mai wurde die Entscheidung zur Versetzung uns in einem gemeinsamen Brief des Seelsorgeteams ausführlich erläutert. Gleichzeitig mussten wir erfahren, dass die dort beschriebenen Inhalte nicht ganz der Wahrheit entsprechen, wir also offensichtlich hinters Licht geführt werden sollten. Ob dies vorsätzlich oder versehentlich so geschehen ist, sei dahin gestellt. Geblieben ist jedoch eine sehr große Verunsicherung in unserer Kirchengemeinde. Diese Versetzung wird aus unserer Wahrnehmung als Willkürakt empfunden, eine rechtzeitige Einbindung der Gläubigen vor Ort ist ausgeblieben, die große Verärgerung über die Entscheidungen der Amtkirche ist das derzeitige Ergebnis.
    Wir erleben diese Versetzung als Entmündigung der Gemeinschaft der Gläubigen!
    Gerne hätten wir vor der Entscheidung, ihn uns zu nehmen, zum Ausdruck gebracht, wie sehr uns Pastor Krenzel am Herzen liegt.
    Lieber Kardinal Woelki, bei allem Respekt vor den personellen Zwängen bei den pastoralen Diensten bitten wir Sie dennoch von dieser Versetzung Abstand zu nehmen und Pastor Krenzel weiterhin die Möglichkeit zu geben, hier vor Ort bei uns seinen seelsorgerischen Aufgaben nachkommen zu dürfen.
    Ohne die Präsenz von Pastor Krenzel hier bei uns, so die Befürchtungen vieler, wird das kirchliche Engagement der Laien hier vor Ort nachlassen und ´den Bach runtergehen´. Aktives kirchliches Gemeindeleben wird so zerstört! Die ´Ära Woelki´ ist u.a als Zeit angekündigt worden, das Laienengagement in der katholischen Kirche mehr zu stärken. Da möchten wir Sie gerne beim Wort nehmen, verehrter Kardinal Woelki.
    Wir als ´Basis der Gläubigen´ sind aktuell sehr verärgert und enttäuscht wegen der Versetzung als solche und wegen der Umstände, wie unaufrichtig und klammheimlich diese Entscheidung in die Kirchengemeinden getragen worden ist. Auch die Art und Weise, wie ein einzelnes Mitglied unseres Seelsorgeteams den Unmut vor Ort (z.B. Unterschriftenliste) ignoriert und versucht hat, den Protest zu unterbinden, empört uns sehr.
    Dies kann doch unmöglich das Ende sein!
    Wir bitten Sie daher sehr, diese unglückliche Entscheidung zur Versetzung von Pastor Krenzel noch einmal zu überdenken.

    Mit sehr besorgten Grüßen

  • Liebe Unterstützerinnen und Liebe Unterstützer,

    mir wurde zugetragen, dass sämtliche Begehren, die von anderen Personen aus unserer Gemeinde gestartet worden sind, vom Erzbistum Köln abgelehnt wurden. Daher gehe ich davon aus, dass mein Wunsch nach einem persönlichen Termin bei Herrn Kardinal Woelki genauso abgelehnt wird. Um den ganzen aber nochmal Ausdruck zu verleihen, dass Herr Pfarrvikar Stephan Krenzel in unserer Kirchengemeinde bleiben soll, habe ich mich mit anderen Gemeindemitgliedern zusammengesetzt und es ist folgendes Schreiben entstanden, welches wir bitten in eine Word-Datei zu kopieren, auszudrucken und Herrn Kardinal Woelki zuzusenden. Ja Sie lesen richtig, es soll eine BRIEFAKTION sein. Wenn jeder einzelne von Ihnen das Schreiben weiterleitet, erregt das noch mehr Aufmerksamkeit und man muss uns anhören. Daher bitte ich/ wir Sie, nehmen Sie bitte zahlreich daran teil, geben Sie das Schreiben an Ihre Familie, Freunde und andere weiter. Wir dürfen uns die Vorgehensweise des Erzbistum Kölns nicht gefallen lassen. Nur gemeinsam sind wir stark. Wir bitten darum, das bis zum 07.06.2015 zu erledigen, damit alles zeitnah passiert. Vielen Dank vorab für Ihre Teilnahme.


    ... ...
    (Vorname, Name) (Straße / Hausnr.)
    50189 Elsdorf, den ...


    An
    Rainer Maria Kardinal Woelki
    - persönlich -
    Marzellenstr. 32
    50668 Köln



    Versetzung unseres Pfarrvikars Stefan Krenzel

    Sehr geehrter Kardinal Woelki,

    mit großem Bedauern haben wir erfahren, dass unser langjähriger Pfarrvikar Stefan Krenzel unseren Seelsorgebereich zum 15. August 2015 verlassen muss und nach Wesseling versetzt wird. Diese Versetzung, aber noch mehr die Umstände, wie diese Entscheidung des Erzbistums in unseren Kirchengemeinden kommuniziert wird, macht uns zum einen traurig und betroffen, zum anderen aber auch verärgert.

    Wir alle schätzen Pfarrvikar Krenzel als einen sehr guten und engagierten Seelsorger, der sich immer zu unser aller Wohl um alle Anliegen der Kirchengemeinden hervorragend gekümmert hat. Insbesondere sein Engagement für die Kinder und Jugendliche haben große Wirkung gezeigt, Pastor Krenzel hat vielen Jugendlichen nicht nur den Weg zum Glauben, sondern auch den Weg zur aktiven Mitarbeit in den Kirchengemeinden aufgezeigt. Auch ist es ausschließlich Pastor Krenzels Engagement zu verdanken, dass sich viele Laien in unserer Kirchengemeinde in den verschiedenen Gremien in unterschiedlichster Weise aktiv einbringen. Viele von uns machen dies übrigens auch nur mit und für Pastor Krenzel. Die Liste seines positiven Wirkens würde ganze Bücher füllen und ist hier in der Kürze nicht darstellbar.

    Dass die Versetzung eines Priesters in andere Wirkungsbereiche inzwischen eine gewisse kirchliche Tradition hat, ist uns bekannt. Dennoch möchten wir in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass ein Verbleib Pastor Krenzels aus unserer Sicht die bessere Lösung ist, auch in Hinblick auf seinen uns allen bekannten geschwächten Gesundheitszustand. Diese Versetzung ist hier wenig dienlich..

    In der Ausgabe des Sonntagsgrußes für die Woche vom 2.-10. Mai wurde die Entscheidung zur Versetzung uns in einem gemeinsamen Brief des Seelsorgeteams ausführlich erläutert. Gleichzeitig mussten wir erfahren, dass die dort beschriebenen Inhalte nicht ganz der Wahrheit entsprechen, wir also offensichtlich hinters Licht geführt werden sollten. Ob dies vorsätzlich oder versehentlich so geschehen ist, sei dahin gestellt. Geblieben ist jedoch eine sehr große Verunsicherung in unserer Kirchengemeinde. Diese Versetzung wird aus unserer Wahrnehmung als Willkürakt empfunden, eine rechtzeitige Einbindung der Gläubigen vor Ort ist ausgeblieben, die große Verärgerung über die Entscheidungen der Amtkirche ist das derzeitige Ergebnis.

    Wir erleben diese Versetzung als Entmündigung der Gemeinschaft der Gläubigen!

    Gerne hätten wir vor der Entscheidung, ihn uns zu nehmen, zum Ausdruck gebracht, wie sehr uns Pastor Krenzel am Herzen liegt.

    Lieber Kardinal Woelki, bei allem Respekt vor den personellen Zwängen bei den pastoralen Diensten bitten wir Sie dennoch von dieser Versetzung Abstand zu nehmen und Pastor Krenzel weiterhin die Möglichkeit zu geben, hier vor Ort bei uns seinen seelsorgerischen Aufgaben nachkommen zu dürfen.

    Ohne die Präsenz von Pastor Krenzel hier bei uns, so die Befürchtungen vieler, wird das kirchliche Engagement der Laien hier vor Ort nachlassen und ´den Bach runtergehen´. Aktives kirchliches Gemeindeleben wird so zerstört! Die ´Ära Woelki´ ist u.a als Zeit angekündigt worden, das Laienengagement in der katholischen Kirche mehr zu stärken. Da möchten wir Sie gerne beim Wort nehmen, verehrter Kardinal Woelki.

    Wir als ´Basis der Gläubigen´ sind aktuell sehr verärgert und enttäuscht wegen der Versetzung als solche und wegen der Umstände, wie unaufrichtig und klammheimlich diese Entscheidung in die Kirchengemeinden getragen worden ist. Auch die Art und Weise, wie ein einzelnes Mitglied unse

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.