Mit Hilfe dieser Aktion soll die Erweiterung der Mobilitätshilfe der dt. Bahn vorangetrieben werden. Es ist unzumutbar, dass Menschen mit einer körperlichen Behinderung (Rollstuhlfahrer) nur in der Zeit von 10 bis 19 Uhr mit Einschränkungen mit der Bahn reisen können. Auch Menschen mit Behinderung haben das Recht auf eine uneingeschränkte Mobilität, wie sie auch in der UN-Behindertenrechtskonvention (2009) gefordert ist. Laut Artikel 20 der Konvention „… ist eine Unabhängigkeit sicherzustellen, indem sie […] die persönliche Mobilität von Menschen mit Behinderungen in der Art und Weise und zum Zeitpunkt ihrer Wahl […]“ gewährleisten. Darum ist es erforderlich, dass der Mobilitätsservice umgehend zeitlich ausgeweitet wird. Im Hinblick auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am täglichen Leben, an der Gesellschaft und an der Arbeitswelt muss eine Nutzung der Züge der dt. Bahn zu jedem Zeitpunkt (24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr) möglich sein.

Begründung

Frei nach dem Motto von Ernst Klee aus dem Jahr 1984 „Man wird wohl mit einer Behinderung geboren - doch zum behinderten wird man erst später gemacht“ trete ich/treten wir mit dieser Petition für Barrierefreiheit und Selbstbestimmung ein. Somit ist die Änderung der gegenwärtigen Mobilitätshilfe der DB eine Bereicherung der Unabhängigkeit. Nicht nur die UN-Konvention ist dieser Ansicht, sondern auch viele Betroffene. Also bitte ich um Unterstützung, auch im Namen derer, die von einer solchen Erweiterung profitieren würden. Vielen Dank. L. A. R. S.

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Wovon soll denn der barrierefreie Weg befreit werden? Von Barrieren ja wohl kaum, denn die gibt es auf diesem Weg nicht. Wieso kann ein Rollstuhlfahrer vor 10 bzw. nach 19 Uhr nicht mehr mit der Bahn fahren? Bei uns in Germany ist das nicht verboten! Wo leben Sie?