Region: Deutschland

Wir sind gegen die GEMA Tarife VR-Ö ab dem 01.04.2013

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher BundestagPetitionsausschuss

21.731 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

21.731 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2013
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher BundestagPetitionsausschuss

Wir sind gegen die GEMA Tarife VR-Ö ab dem 01.04.2013.

Sachverhalt: DJs sollen für jeden kopierten Song den Sie spielbereit halten eine Lizenzgebühr von 0.13 € zzgl. Steuern und ggf. Überlängenzuschlag bezahlen. Außerdem müssen DJs für die Lizenzierung der bereits bestehenden Songdatenbanken pauschal 125 € bezahlen. Für viele Djs würde das den wirtschaftlichen Untergang bedeuten.

Quelle: https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Top-Themen/PM_GEMA_VROE.pdf

Wir fordern:

Eine transparente und gerechte Lösung. In der heutigen Zeit muss es möglich sein, ein modernes und einfaches Abrechnungssystem zu schaffen. Es muss außerdem gestattet werden Playlists einzureichen!

Begründung

  1. Spielt ein DJ, der selbst Produzent ist, lediglich seine eigenen Songs, muss er sie trotzdem bei der Gema lizenzieren. Es ist nicht erlaubt Playlists abzugeben. Das ist ungerecht!

  2. Lizenziert man nur die Songs die man spielt, grenzt das die DJs in Ihrer künstlerischen Freiheit ein und sie müssen immer nur die Songs mitnehmen die sie Spielen werden. Improvisation, spontane Songauswahl oder Liedwünsche sind nicht mehr möglich.

  3. Wenn DJs ihre komplette Sammlung lizenzieren müssen ohne, dass sie die komplette Sammlung spielen, wird die Gage steigen und die Clubs bzw. die Clubgäste müssen die Kosten am Ende tragen! Das zerstört die Szene in ähnlichem Umfang wie die neuen GEMA Tarife die für Clubs und Events geplant sind.

  4. Geht eine Festplatte, ein USB Stick oder ein Laptop kaputt muss komplett neu lizenziert werden. Erneute 125€ sind jedes mal fällig.

  5. Ungerechter Verteilungsschlüssel an Musiker: Dadurch, dass die lizenzierten Songs nur nach Menge und nicht nach Titeln abgerechnet werden, wird die Gema diese Gelder nicht an die Künstler, die auch von den DJs gespielt werden ausschütten, sondern in ihren allgemeinen Ausschüttungstopf werfen. Somit profitieren die großen Charts und Radiokünstler während die Künstler die in Wirklichkeit von den DJs gespielt wurden nichts von dem Geld sehen. Im Verteilungsschlüssel finden sich lediglich Playlists die aus Stichproben in einigen wenigen Clubs ermittelt wurden. Ganze Musikgenres werden somit übergangen.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.03.2013
Sammlung endet: 28.03.2013
Region: Deutschland
Kategorie: Kultur

Neuigkeiten

Ein wichtiges Werbeinstrument für die Musikbranche sind wir DJ's, deshalb werden wir ja auch bemustert. Wenn die Gema diesen für mich unfassbaren Tarif durchsetzen wird, dann wird darunter vor allem die Werbung leiden! Neu unbekannte Titel werden dann eher nicht gespielt, weil das ja unnützes Geld kostet. Darunter wird die Kreativität und Offenheit für unbekannte neue Tracks stark leiden! Neue Musikstile und Künstler haben dann kaum eine Chance. !

Mir geht die Forderung dieser Petition nicht weit genug! Ich fordere nicht nur "ein modernes und einfaches Abrechnungssystem", sondern bin komplett gegen die Gebühren für DJs. Die Clubs werden bereits abkassiert - mit welcher Legitimation nimmt die Gema es sich denn heraus, doppelt abzukassieren? Der ganze Vorgang ist rechtlich äußerst fragwürdig sowie vollkommen realitätsfremd und undurchführbar. Mit welchem Recht verlangt die Gema Gebühren für Kopien legal erworbener Musikstücke?

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99 %
4.985 Unterschriften
135 Tage verbleibend

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