Zukunft für Kirchhundem: Keine Windkraft-Umzingelung unserer Dörfer!

Petition richtet sich an
Bezirksregierung Arnsberg und Landrat Kreis Olpe

1.360 Unterschriften

Sammlung beendet

1.360 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet April 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bezirksregierung Arnsberg und Landrat Kreis Olpe

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dieser Online-Petition richten wir uns gegen den geplanten Bau von zusätzlichen Windrädern außerhalb von Windvorrangzonen im Raum Kirchhundem und darüber hinaus. Gleichzeitig gegen eine Umzingelung unserer Dörfer durch ca. 65 Windräder (Karte) und für den Schutz von Kulturdenkmälern, wie z.B. der Wallfahrtskirche Kohlhagen, deren Blick und Stille durch die Windräder stark beeinträchtigt werden.
 
Die Errichtung von zusätzlichen Windindustrieanlagen bedeutet sowohl eine Zerstörung des Landschaftsbildes als auch eine erhebliche Beeinträchtigung unserer Lebensqualität. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Unterschrift, den Windrad-Wahnsinn in unserer Heimat zu stoppen.
 
Faktenlage

Hinweis: Blau hinterlegte Texte führen zu detaillierten Erläuterungen und Quellen.

Die aktuelle Planung sieht in Kirchhundem eine fast 5-prozentige (650 ha) Nutzung der Gemeindefläche für Windenergie vor. Das ist weit mehr als der vom Land NRW geforderte Flächenbeitragswert von 1,8 %. Trotz dieser überdurchschnittlichen Zuweisung werden weiter Windräder auch außerhalb der Windvorrangzonen genehmigt. Ein besonders alarmierendes Signal ist hier der Bau von 8 Windanlagen in einem der ältesten FFH-/Naturschutz-Gebiete im Kreis Olpe. Die Planung erfolgte entgegen der Entscheidung der Gemeinde Kirchhundem und ohne eine erforderliche Beteiligung der Bezirksregierung Arnsberg.
 
Schutz von Natur und Mensch
Es gilt den Schutz von Natur, Klima und Heimat in einem ausgewogenen Einklang zu gestalten. Doch dort, wo Landschaftsschutzgebiete zur Entwicklung der natürlichen Flora und Fauna durch Windindustrieanlagen ruiniert werden, verfehlt die derzeitige Klima- und Energiepolitik ihr ursprüngliches Ziel. Des Weiteren führt der intensivierte Ausbau von Windkraftanlagen in Kirchhundem zu:

  • Zerstörung der Landschaftsästhetik, des historischen Landschaftsbildes und der Stille um Kulturdenkmäler (Wallfahrtskirche Kohlhagen)
  • Einem Gefühl der Enge und der Bedrängnis
  • Einer erhöhten Lärmbelästigung
  • Einem Wertverlust der örtlichen Immobilien

Zahlreiche Bürger und Bürgerinnen in Kirchhundem sind zutiefst besorgt. Denn hier stehen das traditionelle Naturerlebnis, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen auf dem Spiel.
 
Wir sagen Nein zur Umzingelung unserer Dörfer
Vor allem in Ortsbereichen wie Brachthausen, Heinsberg und Silberg droht eine Umzingelung durch etwa 65 Windräder. Windindustrieanlagen dürfen nicht ohne Rücksicht auf Verluste in den schönsten Naturschutzgebieten errichtet werden. Weitere negative Auswirkungen sind in diesem Zusammenhang:

  • Überforderung der Anwohner durch ständige Präsenz der Windräder
  • Vernichtung wertvoller Waldflächen und Kulturgebiete
  • Dauerhafte Störung der Wahrnehmung von Natur und Landschaft
  • Schwächung des Tourismus

 
Jetzt handeln!
Dies ist keine Anti-Windkraft-Kampagne. Wir unterstützen die Energiewende, aber nicht um jeden Preis. Es ist Zeit, unseren Stimmen Gehör zu verschaffen und der Gefahr einer irreversiblen Zerstörung unserer Landschaft und Lebensqualität entschlossen entgegenzutreten. Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition und helfen Sie uns, den Wahnsinn und die Überforderung durch Windkraft zu stoppen.
 
Ihre Unterschrift zählt. Gemeinsam können wir die naturbelassene Zukunft und Unversehrtheit unserer Gemeinde sichern – für uns, unsere Kinder und alle kommenden Generationen.
 
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Initiatoren der betroffenen Orte:
 
Wolfgang Exner Brachthausen
Rainer Reichling Brachthausen
Tim Hoffmann Brachthausen
Andreas Hoffmann Brachthausen
Alfred Bierhoff Brachthausen
Dr. Hermann-Josef Jung Heinsberg
Albrecht Sandholz Albaum
Dirk Münker Silberg
Frank Bothe Silberg
Guido Mennekes Silberg

Begründung

Ich setze mich mit dieser Petition dafür ein, dass Kirchhundem nicht durch eine übermäßige Anzahl an Windkraftanlagen umzingelt wird – und dass auch noch außerhalb der vorgesehenen Windvorrangzonen. Die geplanten rund 65 Windräder bedrohen unsere Landschaft, unsere Lebensqualität und wichtige Kultur- und Naturschutzgebiete. Ich bin für eine faire und ausgewogene Energiewende – aber nicht auf Kosten unserer Heimat und unseres Wohlbefindens.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Wolfgang Exner, Kirchhundem
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 02.04.2025
Sammlung endet: 01.09.2025
Region: Kirchhundem
Kategorie: Umwelt

Neuigkeiten

  • Aktueller Stand zum Windkraft-Ausbau rund um unsere Dörfer:

    Neben den bereits in Bau befindlichen fünf Windrädern auf den Albaumer Höhen, wurden in der vergangenen Woche vom Kreis Siegen-Wittgenstein weitere vier Windräder am Hohen Wald/Silberg genehmigt.

  • Liebe Unterstützende unserer Petition,

    wir haben am 12.02.2026 unsere offizielle Rückmeldung auf den enttäuschenden Bescheid des Petitionsausschusses per Einwurfeinschreiben an den Landtagspräsidenten versandt.
    Dieses Schreiben haben wir nun als PDF-Datei auf unserer Petitionsseite für Sie veröffentlicht.

    Vielen Dank für Ihren Rückhalt!

    Mit freundlichen Grüßen,
    im Auftrag der Besorgten Bürger
    Wolfgang Exner und Rainer Reichling
  • Liebe Unterstützenden,

    wie heute per Email angekündigt, finden Sie hier unsere Rückmeldung an den Präsidenten des Landtags NRW.

    Mit freundlichen Grüßen,
    im Auftrag der Besorgten Bürger
    Wolfgang Exner und Rainer Reichling

Hier geht es nicht um Geschmack, sondern um Fakten und die drohende Zerstörung unserer Heimat durch bis zu 120 Windräder. Wir sind für Windkraft, aber mit Maß und Verstand – gegen diese flächendeckende Zerstörung, die Lebensqualität und Werte mindert. Ihre Stellungnahme zeigt: Sie haben überhaupt nicht verstanden! Windkraft ja – aber verantwortungsvoll, mit Transparenz, Bürgerbeteiligung und ohne Profit für wenige auf Kosten aller.

Viele Argumente sind subjektiv. Ich finde Windanlagen passen sehr gut in die Umgebung. Die anderen "Fakten" sind ebenfalls widerlegt. Es sind eher Mythen. Die Vorteile überwiegen ganz klar sämtliche Nachteile. Zudem finanzieren Windparks sämtliche Gemeindeprojekte. Je mehr Windräder, desto besser geht's der Gemeinde und die Haubergs-Schäden durch Dürre und Käfer können ebenfalls abgefangen werden.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern