Zukunft für Kirchhundem: Keine Windkraft-Umzingelung unserer Dörfer!

Petition is addressed to
Bezirksregierung Arnsberg und Landrat Kreis Olpe

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  1. Launched April 2025
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Petition is addressed to: Bezirksregierung Arnsberg und Landrat Kreis Olpe

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dieser Online-Petition richten wir uns gegen den geplanten Bau von zusätzlichen Windrädern außerhalb von Windvorrangzonen im Raum Kirchhundem und darüber hinaus. Gleichzeitig gegen eine Umzingelung unserer Dörfer durch ca. 65 Windräder (Karte) und für den Schutz von Kulturdenkmälern, wie z.B. der Wallfahrtskirche Kohlhagen, deren Blick und Stille durch die Windräder stark beeinträchtigt werden.
 
Die Errichtung von zusätzlichen Windindustrieanlagen bedeutet sowohl eine Zerstörung des Landschaftsbildes als auch eine erhebliche Beeinträchtigung unserer Lebensqualität. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Unterschrift, den Windrad-Wahnsinn in unserer Heimat zu stoppen.
 
Faktenlage

Hinweis: Blau hinterlegte Texte führen zu detaillierten Erläuterungen und Quellen.

Die aktuelle Planung sieht in Kirchhundem eine fast 5-prozentige (650 ha) Nutzung der Gemeindefläche für Windenergie vor. Das ist weit mehr als der vom Land NRW geforderte Flächenbeitragswert von 1,8 %. Trotz dieser überdurchschnittlichen Zuweisung werden weiter Windräder auch außerhalb der Windvorrangzonen genehmigt. Ein besonders alarmierendes Signal ist hier der Bau von 8 Windanlagen in einem der ältesten FFH-/Naturschutz-Gebiete im Kreis Olpe. Die Planung erfolgte entgegen der Entscheidung der Gemeinde Kirchhundem und ohne eine erforderliche Beteiligung der Bezirksregierung Arnsberg.
 
Schutz von Natur und Mensch
Es gilt den Schutz von Natur, Klima und Heimat in einem ausgewogenen Einklang zu gestalten. Doch dort, wo Landschaftsschutzgebiete zur Entwicklung der natürlichen Flora und Fauna durch Windindustrieanlagen ruiniert werden, verfehlt die derzeitige Klima- und Energiepolitik ihr ursprüngliches Ziel. Des Weiteren führt der intensivierte Ausbau von Windkraftanlagen in Kirchhundem zu:

  • Zerstörung der Landschaftsästhetik, des historischen Landschaftsbildes und der Stille um Kulturdenkmäler (Wallfahrtskirche Kohlhagen)
  • Einem Gefühl der Enge und der Bedrängnis
  • Einer erhöhten Lärmbelästigung
  • Einem Wertverlust der örtlichen Immobilien

Zahlreiche Bürger und Bürgerinnen in Kirchhundem sind zutiefst besorgt. Denn hier stehen das traditionelle Naturerlebnis, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen auf dem Spiel.
 
Wir sagen Nein zur Umzingelung unserer Dörfer
Vor allem in Ortsbereichen wie Brachthausen, Heinsberg und Silberg droht eine Umzingelung durch etwa 65 Windräder. Windindustrieanlagen dürfen nicht ohne Rücksicht auf Verluste in den schönsten Naturschutzgebieten errichtet werden. Weitere negative Auswirkungen sind in diesem Zusammenhang:

  • Überforderung der Anwohner durch ständige Präsenz der Windräder
  • Vernichtung wertvoller Waldflächen und Kulturgebiete
  • Dauerhafte Störung der Wahrnehmung von Natur und Landschaft
  • Schwächung des Tourismus

 
Jetzt handeln!
Dies ist keine Anti-Windkraft-Kampagne. Wir unterstützen die Energiewende, aber nicht um jeden Preis. Es ist Zeit, unseren Stimmen Gehör zu verschaffen und der Gefahr einer irreversiblen Zerstörung unserer Landschaft und Lebensqualität entschlossen entgegenzutreten. Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition und helfen Sie uns, den Wahnsinn und die Überforderung durch Windkraft zu stoppen.
 
Ihre Unterschrift zählt. Gemeinsam können wir die naturbelassene Zukunft und Unversehrtheit unserer Gemeinde sichern – für uns, unsere Kinder und alle kommenden Generationen.
 
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Initiatoren der betroffenen Orte:
 
Wolfgang Exner Brachthausen
Rainer Reichling Brachthausen
Tim Hoffmann Brachthausen
Andreas Hoffmann Brachthausen
Alfred Bierhoff Brachthausen
Dr. Hermann-Josef Jung Heinsberg
Albrecht Sandholz Albaum
Dirk Münker Silberg
Frank Bothe Silberg
Guido Mennekes Silberg

Reason

Ich setze mich mit dieser Petition dafür ein, dass Kirchhundem nicht durch eine übermäßige Anzahl an Windkraftanlagen umzingelt wird – und dass auch noch außerhalb der vorgesehenen Windvorrangzonen. Die geplanten rund 65 Windräder bedrohen unsere Landschaft, unsere Lebensqualität und wichtige Kultur- und Naturschutzgebiete. Ich bin für eine faire und ausgewogene Energiewende – aber nicht auf Kosten unserer Heimat und unseres Wohlbefindens.

Thank you for your support, Wolfgang Exner, Kirchhundem
Question to the initiator

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Petition details

Petition started: 04/02/2025
Collection ends: 09/01/2025
Region: Kirchhundem
Topic: Environment

News

  • Wie angekündigt, veröffentlichen wir hier die Beantwortung des Fragenkatalogs vom 16.12.2025 durch den Kreis Olpe.
  • Wie angekündigt, veröffentlichen wir hier den vom Kreis Olpe beantworten Fragenkatalog vom 16.12.2025.
  • Liebe Unterstützenden,

    wir informieren Sie heute über die Veranstaltung des Kreises Olpe vom 16. Dezember 2025. Auf unserer Petitionsseite haben wir wichtige Dokumente bereitgestellt: Dort finden Sie die Präsentation des Kreises sowie unseren Fragenkatalog jeweils als PDF-Datei zum Nachlesen. Zudem sind Berichte von LokalPlus und dem Sauerlandkurier verlinkt.

    Ernüchternde Erkenntnisse und große Besorgnis

    Die Ergebnisse dieses Abends sind ernüchternd: Es herrscht nun die Gewissheit, dass der Spielraum für uns Bürger massiv beschnitten wurde. Unsere Einflussmöglichkeiten gegen eine Umzingelung durch 80 bis 100 Anlagen sind auf ein Minimum reduziert – ein enttäuschendes Ergebnis, da der Schutz unserer Heimat in der aktuellen Gesetzgebung kaum noch eine Rolle spielt.

    Besonders kritisch bewerten wir folgende Punkte:

    Verfahren im Eiltempo: In Windvorrangzonen soll das Genehmigungsverfahren in nur drei Monaten abgeschlossen sein – ohne Einwendungen der Bürger oder Erörterungstermine. Zum Vergleich: Eine einfache Baugenehmigung für eine Garage dauert häufig doppelt so lange. Dass hier im Zeitraffer über massive Eingriffe in Natur und Landschaft entschieden wird, ist für uns nicht nachvollziehbar.

    Optische Bedrängung: Laut Gesetz ist eine optisch bedrängende Wirkung praktisch ausgeschlossen, wenn der Abstand die zweifache Höhe des Windrades (2H) beträgt. Ein so geringer Abstand zur Wohnbebauung macht uns Angst und ignoriert das tatsächliche Empfinden der Menschen.

    Artenschutz nach Aktenlage: In Beschleunigungsgebieten müssen keine eigenen Kartierungen mehr vorgenommen werden. Da die Datenlage im Kreis Olpe lückenhaft ist, bedeutet das: Wo keine aktuellen Daten vorliegen, findet auch kein ausreichender Schutz der Arten statt.

    Unzureichender Wasserschutz: Ein Abstand von lediglich 10 Metern zum Quellbereich ist aus unserer Sicht vollkommen unzureichend für unsere sensiblen Wassereinzugsgebiete.

    Thema Infraschall: Enttäuschend ist, dass Infraschall im eigentlichen Genehmigungsverfahren überhaupt nicht thematisiert wird. Obwohl dies ein weiterer belastender Faktor ist, spielt er für die rechtliche Prüfung der Zulässigkeit offenbar keine Rolle.

    Werteverlust von Immobilien: Bitter ist die behördliche Feststellung, dass ein Werteverlust bei Immobilien zwar eintreten kann, dieser aber rechtlich nicht zu berücksichtigen sei. Eigenheimbesitzer müssen die Folgen alleine tragen.

    Betrachtet man die Gesamtdarstellung des Kreises Olpe zur Genehmigung von Windrädern, stellt sich uns die Frage: Zieht sich hier ein roter Faden hindurch, bei dem Hindernisse primär aus dem Weg geräumt werden sollen, um Verfahren ohne detaillierte Prüfung zu ermöglichen? Ein umfassender Schutz für Mensch, Tier und Natur scheint in dieser Herangehensweise kaum noch vorgesehen zu sein.

    Über allem steht unsere größte Sorge: Die unwiederbringliche Zerstörung unserer Heimat.

    Unsere nächsten Schritte:

    Wir haben dem Kreis einen Fragenkatalog übergeben und erwarten eine Beantwortung bis zum 16. Januar 2026.

    Mit freundlichen Grüßen,
    im Auftrag der Besorgten Bürger
    Wolfgang Exner und Rainer Reichling

Hier geht es nicht um Geschmack, sondern um Fakten und die drohende Zerstörung unserer Heimat durch bis zu 120 Windräder. Wir sind für Windkraft, aber mit Maß und Verstand – gegen diese flächendeckende Zerstörung, die Lebensqualität und Werte mindert. Ihre Stellungnahme zeigt: Sie haben überhaupt nicht verstanden! Windkraft ja – aber verantwortungsvoll, mit Transparenz, Bürgerbeteiligung und ohne Profit für wenige auf Kosten aller.

Viele Argumente sind subjektiv. Ich finde Windanlagen passen sehr gut in die Umgebung. Die anderen "Fakten" sind ebenfalls widerlegt. Es sind eher Mythen. Die Vorteile überwiegen ganz klar sämtliche Nachteile. Zudem finanzieren Windparks sämtliche Gemeindeprojekte. Je mehr Windräder, desto besser geht's der Gemeinde und die Haubergs-Schäden durch Dürre und Käfer können ebenfalls abgefangen werden.

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