Wir wollen die Sicherung des DOW Standortes Stade und der damit verbundenen ca. 6000 – 7500 Arbeitsplätze

Ausstiegsfahrplan zur Asbestnutzung bis min. 2025:

Aktuelle Situation: -BVT-Schlussfolgerungen zur Chlorherstellung sind durch die EU veröffentlicht, damit in Kraft gesetzt und müssen bis 2017 umgesetzt werden.

-Eine Umsetzung des zurzeit bei Dow in Stade in der großtechnischen Erprobung befindlichen asbestfreien Verfahrens ist in diesem kurzen Zeitraum aus verschiedenen Gründen nachweislich nicht möglich

  • Es besteht nun die Einigung und auch Unterstützung durch BMUB und MU, dass im Rahmen der nationalen Umsetzung der BVT Schlussfolgerungen entsprechende zeitliche Abweichungen - also nach 2017- via eines ÖRV (Öffentlich-Rechtlichen-Vertrages) abgeschlossen werden können.

Im Rahmen der Überprüfung bestehender Ausnahmegenehmigungen für Asbest in der EU hat die europäische Kommission die REACH Behörde (ECHA) beauftragt ein Dossier zu erstellen um eine Empfehlung zu formulieren, die den weiteren Umgang mit Asbest in den Mitgliedsstaaten regelt. Die ECHA hat 5 Optionen beschrieben und als bevorzugte Möglichkeit die „Option 2“ hervorgehoben, die eine Übergangsphase für den Betrieb von asbesthaltigen Diaphragmazellen bis 2025 ermöglichen wird. Im Rahmen der endgültigen Genehmigung dieser Option durch die Kommission ist bis zum 19. 9. 2014 eine öffentliche Anhörungsphase initiiert worden. Die Anhörungsphase kann genutzt werden um diese Empfehlung durch entsprechende Kommentare zu unterstützen – siehe link

Wichtige Fakten zur Asbestnutzung und zur Umstellung: Ein Video zur Nutzung und Verarbeitung von Asbest bei DOW Stade finden sie hier:

vimeo.com/94199256 Passwort: dowstade

a.Chlor wird seit vielen Jahren nachweislich in Stade sicher hergestellt - Asbest wird in Stade sicher gehandhabt – es besteht nachweislich keine Gefährdung für Mensch und Umwelt. b.Wir betreiben mit dem Prozess der niedrigen Stromdichte einen ernegieoptimierten Betrieb, der in seiner Kombination mit der Integration der Produktionsanlagen (Chlorhydrintechnologie) eine 10%ig höhere Energieeffizienz gegenüber allen anderen großtechnischen Chlorherstellungsverfahren liefert. c.Unsere Forschungsanstrengungen zeigen vielversprechende Ergebnisse für die neue asbestfreie Technologie. d.Wir brauchen die Hilfe des Land Niedersachsen und diese neue beste Technologie sicher und wettbewerbsfähig komplett implementieren zu können – eine Win / Win Situation für die Region, die Arbeitsplätze, für Niedersachsen und sicherlich auch für Dow.

Weitere Informationen:

comments.echa.europa.eu/comments_cms/AnnexXVRestrictionDossier.aspx?substancename=Chrysotile&ecnumber=-&casnumber=12001-29-5,132207-32-0

Begründung

Der DOW Standort in Stade liegt in einer strukturschwachen Region. Nach Abschaltung des Atomkraftwerkes, dem Schließen des Bundeswehrstandortes sowie dem Weggang weiterer Industrie (Vereinigte Aluminium Werke/Saline Stade/Prokon) ist die wirtschaftliche Situation stark vom größten Arbeitgeber der Region abhängig. Der Verlust weiterer Arbeitsplätze und Existenzen bei Zulieferern bzw. Partnerfirmen bis hin zu deren Familien ist unmittelbar an die Zukunft des DOW Werkes Stade geknüpft.

Mit der Entwicklung, wie sie sich momentan abzeichnet, besteht die Gefahr, dass die asbestshaltige Diaphragma- Chloralkalielektrolyse nicht weiterbetrieben werden kann und damit eine wirtschaftliche Grundlage für das hochintegrierte Stader Chemiewerk mit seinen 1500 direkten und ca. 7500 indirekten Arbeitsplätze in der Region wegfällt.

Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene wird der Wegfall des größten Ausbildungs- und Übernahme Betriebes zu Schwierigkeiten führen. Wie soll jemand mit solchen Zukunftsperspektiven sein Leben aufbauen, seine Träume verwirklichen oder eine Familie planen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Hallo liebe Unterzeichner.

    Die Sammlung von Unterschriften läuft sehr gut an jedoch brauchen wir weiterhin eure Unterstützung.

    Bitte teilt / verteilt die Petition in euern Familien / Freundeskreisen / sozialen Netzwerken und z.B. beim Bäcker nebenan.
    Unterschriftenlisten für Sportvereine, usw. können jederzeit angefordert werden oder beim Betriebsrat abgeholt werde.

    Wir benötigen mindestens 10000 Unterschriften.

    Bei 1602 Mitarbeiter im Werk Stade sollte das ein leichtes sein wenn jeder nur fünf weitere Unterschriften „besorgt“.
    Die Unterschriften können auch persönlich beim BR abgegeben werden.

    Bitte betont auch, dass es hier nicht um eine „Legalisierung“ von Asbest geht.
    Es geht um einen gut geplanten Ausstieg von Asbest auf eine andere asbestfreie Technologie.

    Vielen Dank für die bisherige Unterstützung, weiter so.

Pro

die Erhaltung von Arbeirsplätzen ist in dieser Region unheimlich wichtig

Contra

Asbest ist für den Tod von jährlich mehreren 100000 Menschen verantwortlich. Sein Abbau und seine Entsorgung sind nach wie vor damit verbunden. Wer Asbest kauft und verarbeitet ist hierfür mit verantwortlich und unterläuft die WHO-Kampagne zum weltweitem Asbest-Verbot.