Im neuen Schuljahr werden von den knapp 1.000 Schülerinnen und Schülern, die die Einführungsphase eines der drei Frankfurter Oberstufengymnasien neu besuchen wollen, etwa 250 keinen Platz in der Schulform ihrer Wahl bekommen können. Die meisten von ihnen besuchen zur Zeit Real- und Gesamtschulen. Gerade für diese Schülerschaft stellen die Oberstufengymnasien ein besonderes, genau an deren Lernvoraussetzungen ausgerichtetes weiterführendes Bildungsangebot bereit. Der Bedarf an Schulplätzen an Oberstufengymnasien wird in Frankfurt und Umgebung auch in den nächsten Jahren weiter zunehmen, neue Oberstufengymnasien dürfen aber in Hessen seit 2004 nicht mehr gegründet werden. Als Schülerinnen und Schüler von Real- und Gesamtschulen und deren Eltern rufen wir daher alle Mitglieder des Hessischen Landtages dazu auf, einer Änderung des Hessischen Schulgesetzes zuzustimmen, die in Zukunft die Gründung neuer Oberstufengymnasien wieder möglich macht. Dem wachsenden Bedarf an Oberstufenplätzen in Frankfurt und Umgebung kann im Moment nur durch die Erweiterung der bestehenden Gymnasien oder die Einrichtung einer Oberstufe an einer Gesamtschule begegnet werden.

Diese Petition wird unterstützt von: Stadtelternbeirat Frankfurt StadtschülerInnenrat Frankfurt Arbeitskreis der Realschulen und mit Realschulen verbundenen Hauptschulen (Frankfurt) Arbeitskreis der Integrierten Gesamtschulen (Frankfurt) AG gymnasiale Oberstufe (Frankfurt)

Reason

Denn nur ein eigenständiges Oberstufengymnasium in Frankfurt • bietet allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eines gemeinsamen Neuanfangs unter gleichen Startbedingungen und ohne lange, schulbezogene Eingewöhnungszeit in Lerngruppen, die zum Teil schon seit der 5. Klasse gemeinsam unterrichtet wurden. • kann aufgrund der großen Jahrgangsbreite ein vielfältiges Angebot an Wahlmöglichkeiten insbesondere im Leistungskurs- und Fremdsprachenbereich bereitstellen. • bleibt als Schule dennoch überschaubar genug, so dass sich die schulische Arbeit optimal auf ihren besonderen Bildungsauftrag konzentrieren kann, Schülerinnen und Schüler mit sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zu integrieren, individuell zu beraten und zu fördern und in nur drei Jahren auf die zentralen Abschlussprüfungen des Landesabiturs vorzubereiten. • verfügt über genügend Ressourcen, um differenzierende Bildungsangebote in der Oberstufe auch konzeptionell und organisatorisch umsetzen und begleiten zu können.

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