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Bild zur Petition mit dem Thema: Zurück auf Los - Strukturreform der Sächsischen Kirchenleitung stoppen - neu anfangen Zurück auf Los - Strukturreform der Sächsischen Kirchenleitung stoppen - neu anfangen
  • Van : Friedhelm Zühlke meer
  • Aan: Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
  • Regio: Sachsen meer
  • Status: Petitie in ondertekeningsfase
    Taal: Duits
  • Nog 206 dagen te gaan
  • 8.132 Unterstützende
    81% bereikt door
    10.000  voor het streefdoel

Zurück auf Los - Strukturreform der Sächsischen Kirchenleitung stoppen - neu anfangen

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Im Herbst 2016 hat die Kirchenleitung der Sächsischen Landeskirche mit dem Papier "Kirche mit Hoffnung in Sachsen" verfügt, daß sich alle sächsischen Kirchgemeinden zu "Struktureinheiten" mit mindestens 4000 Gemeindegliedern zusammenschließen müssen. Durch die Vereinigung von Gemeinden und die Bildung von Kirchspielen wird die rechtliche Selbständigkeit der Einzelgemeinden beendet. Die Landessynode muß ihre Verantwortung wahrnehmen und diese Strukturreform stoppen: "ZURÜCK AUF LOS!"
"NEU ANFANGEN" wollen wir als Kirchgemeinden zusammen mit der Landessynode und in einem mehrjährigen fairen Entscheidungsprozeß über die zukünftigen Strukturen entscheiden. Dabei sollen tragfähige Lösungen und Selbstfinanzierung vor Ort ermöglicht werden.

Reden:

Jede Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi vor Ort. Hier versammelt sich die Gemeinde. Hier wird geistliche Verantwortung wahrgenommen. Hier geschieht Gemeindeaufbau. Die Kirchgemeinde darf nicht gegen ihren Willen und ohne Notwendigkeit aufgelöst oder zwangsvereinigt werden. Vielmehr muß alles dafür getan werden, daß sie in der Lage bleibt, am Ort eigenverantwortlich zu leben und zu arbeiten.

Evangelische Kirche baut sich von unten auf. Organisationsfragen dürfen nicht autoritär und rücksichtslos von oben nach unten durchgesetzt werden.

In der Kirche wird ständig von Demokratie gesprochen. Hier bestimmen aber 18 Personen in der Kirchenleitung über die Zukunft von 719 Kirchgemeinden. Es besteht keinerlei Transparenz. Eine Arbeitsgruppe tagt hinter verschlossenen Türen. Die Kirchenleitung übernimmt deren Ergebnis und legt es als Lösung bis 2040 fest. Alternativen - keine. Diskussion - unerwünscht.

Nach Sächsischer Kirchenverfassung trägt die Landessynode "die Verantwortung für alle Angelegenheiten der Landeskirche". Deshalb darf sie sich nicht von der Kirchenleitung überrumpeln lassen. Veränderungen an Einzelfragen haben keinen Sinn. Die Landessynode kann die Strukturreform stoppen: "ZURÜCK AUF LOS!"

Christliche Kirche lebt nicht von (Steuer-)Geldern, die gleichmäßig verteilt werden. Christliche Kirche lebt von Jesus Christus. Und der ruft Menschen zum Glauben, in die Nachfolge und zur Mitarbeit vor Ort.

Wenn eine Landeskirche in dieser Art und Weise vorgeht, übergeht und entmutigt sie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Deren Reaktion ist Rückzug aus der Verantwortung, zähneknirschendes Aushalten oder der Aufbau von Parallelstrukturen - aber kein konstruktives Mitdenken und aktives Anpacken.

Die Gemeinden sehen die Notwendigkeit von Veränderungen ein, wenn diese tatsächlich nötig sind und wenn die Verantwortlichen vor Ort an der Lösung beteiligt werden. Das ist allerdings für die kirchliche Verwaltung und Hierarchie anstrengend. Aber das erwarten wir.

Die Kirchgemeinden brauchen Freiräume und sollen ermutigt werden, in ihrem Verantwortungsbereich Ideen zu entwickeln, Lösungen zu finden und Projekte wagen, die sie selbst finanzieren können. Dabei sind sie auch gefordert, ihre Nachbarn in der Landeskirche zu unterstützen.

Deswegen bitten wir die Landessynode: Lassen Sie uns gemeinsam NEU ANFANGEN!

Wir rufen auf - zum Gebet für unsere Landeskirche und die Tagung der Landessynode - zum Besuch des Gottesdienstes mit der Landessynode am 2.4.17, 9.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Dresden-Neustadt - zum gemeinsamen Gang mit der Kirchgemeinde Loschwitz, 2.4.17, 13.30 Uhr vom Körnerplatz zur Dreikönigskirche und - zur öffentlichen Versammlung von Kirchgemeindegliedern vor der Dreikönigskirche, 2.4.17, 15.00 Uhr

ERWEITERUNG

Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft. 1. Kor 12, 12+13a

Die Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi am Ort. § 1, Abs. 1, S. 1Kirchgemeindeordnung der EVLKS

Aus den eingegangenen Zuschriften, aus den Kommentaren zur Petition und aus der eigenen Beschäftigung mit dem Thema hat die Initiativgruppe am 12. August 2017 folgende

Prüfsteine zur Strukturreform entwickelt:

➢ Dient die Struktur dem Auftrag Jesu an die Gemeinde, allen Menschen das Evangelium zu verkündigen? ➢ Stehen bei der Strukturplanung die Bedürfnisse der Gemeinden im Vordergrund? ➢ Wird durch die Strukturreform Zwang auf die Gemeinden ausgeübt? ➢ Fördert die Struktur das Gemeindewachstum? ➢ Ermöglicht die Struktur Vielfalt in unserer Landeskirche? ➢ Ermöglicht die Struktur eine Flexibilität, sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen und schnell auf veränderte Bedingungen zu reagieren? ➢ Stärkt die Struktur die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Gemeinden vor Ort? ➢ Ermöglicht die Struktur verantwortliche Mitwirkung für Ehrenamtliche ? ➢ Werden die Ressourcen an Mitarbeitern und Geldmitteln bedarfsgerecht für die Gemeinden bereitgestellt? ➢ Hat innerhalb der Struktur die Gemeinde Priorität gegenüber den anderen kirchlichen Ebenen?

Daraus ergeben sich folgegende Forderungen: 1. Eine Strukturreform muss den Gemeinden ermöglichen, selbständig zu bleiben, - wenn ein Gemeindeleben in Form von Gottesdiensten und Gemeindekreisen stattfindet, und - wenn ein funkionsfähiger Kirchenvorstand existiert. Über die Art der Zusammenarbeit und ggfls. des Zusammenschlusses mit anderen Gemeinden muß sie selbst mit landeskirchlicher Beratung aber ohne Druck entscheiden. 2. Die Berufsbilder, Anstellungsverhältnisse und Finanzierungsmöglichkeiten sind flexibler zu gestalten. Alternative Finanzierungsmodelle zur Kirchensteuer sind zu fördern. Die Ordination von Pfarrern muss auch ohne Hochschulabschluss und Kirchenbeamtenstatus möglich sein. 3. Die Gemeinden erhalten bei Personalentscheidungen ein stärkeres Mitwirkungsrecht. 4. Eine Strukturreform auf Ge

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Lichtenau, 18-03-2017 (aktiv bis 17-03-2018)


Nieuws

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder, Sie haben vorhin eine Mail mit "abgeschnittenen" Texten erhalten. Das liegt daran, daß die Erweiterung des Petitionstextes durch die PRÜFSTEINE die Kapazitätsgrenze überschritten hat. Deswegen ...

>>> Naar de nieuwsberichten


Debat met betrekking tot de petitie

PRO: Der jetzige Ansatz zur Strukturreform wird keine dauerhafte Lösung sein. Die Kirche hat ein demographisches Problem, aber viel mehr ein inhaltliches. Eine Diskussion dazu kann ich aber in der Kirchenleitung nicht erkennen. Wir werden um Großstrukturen ...

PRO: Ich verstehe das veröffentlichte "Papier" der Kirchenleitung als wegweisende Empfehlung, nicht als Vorschrift. Allerdings habe auch ich Angst davor, dass es "Richtlinie" wird, wenn nicht ausreichend dagegen unternommen wird. Die Empfehlungen hin zu Mega-Kirchspielen ...

CONTRA: Das Grundanliegen, atraktive Stellen für junge Gemeindepädagogen oder Kirchenmusiker zu schaffen wird hier viel zu wenig berücksichtigt. Wir werden als Gemeinden ohne junge Mitarbeiter dastehen, wenn wir weiterhin nur 30% - Stellen anzubieten vermogen. ...

CONTRA: Damit unsere Kirche bei den Menschen sein kann, müssen ihre Strukturen den Erfordernissen angepasst sein. Hauptamtliche Mitarbeiter sollen von ihrer Arbeit leben können und gemeinsam in einem Gebiet die Verkündung des Evangeliums vorantreiben. Wenn wir ...

>>> Naar het debat


Warum Menschen unterschreiben

Unsere Familie lebt durch den jetzt schon übermäßigen Dienst meines Mannes am Limit und will ihn nicht vorzeitig verlieren.

Aus Verbundenheit zu meiner Kirche, um Schaden von ihr abzuwenden.

Das Vorgehen der Landeskirche entspricht nicht den Interessen der Kirchgemeinden, welche wirklich etwas bewegen wollen. Aktive Kirchgemeinden werden (fast) gedrängt, sich aus der Landeskirche auszugliedern, was nun wirklich keine Alternative sein kan ...

Damit die Gemeinden selbstständiger bleiben können.

Mir gefällt nicht, dass Kirche sich nur an Zahlen orientiert, das ist aus der Wirtschaft so bekannt und ich kann mich nicht damit anfreunden im Glauben ebenso zu denken. Gott sollte unsere Motivation sein und nicht unsere Verteilung der Kirchensteuer ...

>>> Naar de commentaren


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