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Bild zur Petition mit dem Thema: Zurück auf Los - Strukturreform der Sächsischen Kirchenleitung stoppen - neu anfangen Zurück auf Los - Strukturreform der Sächsischen Kirchenleitung stoppen - neu anfangen
  • Da: Friedhelm Zühlke di più
  • A: Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
  • Regione: Sachsen di più
  • Status: Petizione ancora attiva
    Lingua: Tedesco
  • 265 giorni rimanenti
  • 7.951 Unterstützende
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Zurück auf Los - Strukturreform der Sächsischen Kirchenleitung stoppen - neu anfangen

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Im Herbst 2016 hat die Kirchenleitung der Sächsischen Landeskirche mit dem Papier "Kirche mit Hoffnung in Sachsen" verfügt, daß sich alle sächsischen Kirchgemeinden zu "Struktureinheiten" mit mindestens 4000 Gemeindegliedern zusammenschließen müssen. Durch die Vereinigung von Gemeinden und die Bildung von Kirchspielen wird die rechtliche Selbständigkeit der Einzelgemeinden beendet. Die Landessynode muß ihre Verantwortung wahrnehmen und diese Strukturreform stoppen: "ZURÜCK AUF LOS!"
"NEU ANFANGEN" wollen wir als Kirchgemeinden zusammen mit der Landessynode und in einem mehrjährigen fairen Entscheidungsprozeß über die zukünftigen Strukturen entscheiden. Dabei sollen tragfähige Lösungen und Selbstfinanzierung vor Ort ermöglicht werden.

Motivazioni::

Jede Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi vor Ort. Hier versammelt sich die Gemeinde. Hier wird geistliche Verantwortung wahrgenommen. Hier geschieht Gemeindeaufbau. Die Kirchgemeinde darf nicht gegen ihren Willen und ohne Notwendigkeit aufgelöst oder zwangsvereinigt werden. Vielmehr muß alles dafür getan werden, daß sie in der Lage bleibt, am Ort eigenverantwortlich zu leben und zu arbeiten.

Evangelische Kirche baut sich von unten auf. Organisationsfragen dürfen nicht autoritär und rücksichtslos von oben nach unten durchgesetzt werden.

In der Kirche wird ständig von Demokratie gesprochen. Hier bestimmen aber 18 Personen in der Kirchenleitung über die Zukunft von 719 Kirchgemeinden. Es besteht keinerlei Transparenz. Eine Arbeitsgruppe tagt hinter verschlossenen Türen. Die Kirchenleitung übernimmt deren Ergebnis und legt es als Lösung bis 2040 fest. Alternativen - keine. Diskussion - unerwünscht.

Nach Sächsischer Kirchenverfassung trägt die Landessynode "die Verantwortung für alle Angelegenheiten der Landeskirche". Deshalb darf sie sich nicht von der Kirchenleitung überrumpeln lassen. Veränderungen an Einzelfragen haben keinen Sinn. Die Landessynode kann die Strukturreform stoppen: "ZURÜCK AUF LOS!"

Christliche Kirche lebt nicht von (Steuer-)Geldern, die gleichmäßig verteilt werden. Christliche Kirche lebt von Jesus Christus. Und der ruft Menschen zum Glauben, in die Nachfolge und zur Mitarbeit vor Ort.

Wenn eine Landeskirche in dieser Art und Weise vorgeht, übergeht und entmutigt sie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Deren Reaktion ist Rückzug aus der Verantwortung, zähneknirschendes Aushalten oder der Aufbau von Parallelstrukturen - aber kein konstruktives Mitdenken und aktives Anpacken.

Die Gemeinden sehen die Notwendigkeit von Veränderungen ein, wenn diese tatsächlich nötig sind und wenn die Verantwortlichen vor Ort an der Lösung beteiligt werden. Das ist allerdings für die kirchliche Verwaltung und Hierarchie anstrengend. Aber das erwarten wir.

Die Kirchgemeinden brauchen Freiräume und sollen ermutigt werden, in ihrem Verantwortungsbereich Ideen zu entwickeln, Lösungen zu finden und Projekte wagen, die sie selbst finanzieren können. Dabei sind sie auch gefordert, ihre Nachbarn in der Landeskirche zu unterstützen.

Deswegen bitten wir die Landessynode: Lassen Sie uns gemeinsam NEU ANFANGEN!

Wir rufen auf - zum Gebet für unsere Landeskirche und die Tagung der Landessynode - zum Besuch des Gottesdienstes mit der Landessynode am 2.4.17, 9.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Dresden-Neustadt - zum gemeinsamen Gang mit der Kirchgemeinde Loschwitz, 2.4.17, 13.30 Uhr vom Körnerplatz zur Dreikönigskirche und - zur öffentlichen Versammlung von Kirchgemeindegliedern vor der Dreikönigskirche, 2.4.17, 15.00 Uhr

A nome di tutti i firmatari

Lichtenau, 18/03/2017 (aktiv bis 17/03/2018)


Novità

„Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte!“ Jes. 51, 1 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder, zu Pfingsten haben wir gefeiert, ...

>>> Novità


Dibattiti sulla petizione

PRO: Der jetzige Ansatz zur Strukturreform wird keine dauerhafte Lösung sein. Die Kirche hat ein demographisches Problem, aber viel mehr ein inhaltliches. Eine Diskussion dazu kann ich aber in der Kirchenleitung nicht erkennen. Wir werden um Großstrukturen ...

PRO: Ich verstehe das veröffentlichte "Papier" der Kirchenleitung als wegweisende Empfehlung, nicht als Vorschrift. Allerdings habe auch ich Angst davor, dass es "Richtlinie" wird, wenn nicht ausreichend dagegen unternommen wird. Die Empfehlungen hin zu Mega-Kirchspielen ...

CONTRO: Das Grundanliegen, atraktive Stellen für junge Gemeindepädagogen oder Kirchenmusiker zu schaffen wird hier viel zu wenig berücksichtigt. Wir werden als Gemeinden ohne junge Mitarbeiter dastehen, wenn wir weiterhin nur 30% - Stellen anzubieten vermogen. ...

CONTRO: Damit unsere Kirche bei den Menschen sein kann, müssen ihre Strukturen den Erfordernissen angepasst sein. Hauptamtliche Mitarbeiter sollen von ihrer Arbeit leben können und gemeinsam in einem Gebiet die Verkündung des Evangeliums vorantreiben. Wenn wir ...

>>> Dibattiti


Warum Menschen unterschreiben

Ein Leben ohne Gottesdienst ist ein Leben ohne Atem, somit tödlich für alle.. Das gilt es mit grosser DRINGLICHKEIT unbedingt zu verhindern!

Ein Leben ohne Gottesdienst ist ein Leben ohne Atem, somit tödlich für alle.. Das gilt es mit grosser DRINGLICHKEIT unbedingt zu verhindern!

Um die seit Jahrhunderten bestehende Verbundenheit mit eigener Ortskirche und Kirchgemeinde und den bestehenden Zusammenhalt in Kirchgemeinde und Schwesternkirchverbund nicht zu gefährden und einem weiteren Mitgliederschwund nicht Vorschub zu leisten ...

Als evangelisch-lutherischer Christ fühle ich mich für die Entwicklung in unserer Kirche mit verantwortlich.

Weil bestehende funktionierende Strukturen nicht zerrissen werden dürfen. Weil Kirche vor Ort stattfindet. Im Kleinen, in der Ortsnähe liegt unsere Stärke.

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