• Petition in Zeichnung - Synode tagt am Wochenende

    12.11.2018 22:29 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,
    bei der kommenden Tagung der Landessynode vom 16. – 19. November steht die Strukturreform noch einmal auf der Tagesordnung. Der Grund dafür liegt in der Behebung einiger formaler Unkorrektheiten. Allerdings kann in diesem Zusammenhang die Reform an sich auch noch verbessert oder verschlechtert werden, je nachdem in welche Richtung Anträge gestellt werden.
    Es ist möglich, an den Gottesdiensten und an den öffentlichen Plenarsitzungen als Besucher teilzunehmen.
    Die Verlaufsplanung finden Sie hier: engagiert.evlks.de/landeskirche/mehr-zu/landessynode/berichte/verlaufsplanung-16-19-november-2018/

    Bitte begleiten sie die Synodentagung mit Ihrem Gebet im persönlichen wie im gemeindlichen Bereich.

    Am Montag, 26.11.2018, 19.00 Uhr, lädt die Initiativgruppe herzlich zu einem Treffen ein, bei dem wir unsere Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung der Regionalisierung austauschen wollen. Wer teilnehmen möchte, melde sich bitte unter der Email zurueckauflos(at)web.de an. Sie erhalten dann weitere Informationen.

    Die heutige Tageslosung ist eine Aufforderung an uns, mit unserer Gemeindearbeit vor Ort engagiert und fröhlich weiterzumachen.
    Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. 2. Kor. 9,6

    Herzliche Grüße
    Ihr Friedhelm Zühlke

  • Petition in Zeichnung - Tag der Ermutigung - bitte anmelden

    24.07.2018 21:48 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    mitten in der Urlaubszeit möchte ich Sie an unseren

    „TAG DER ERMUTIGUNG“
    am Sonntag, den 23. September 2018, 14:00 - 17:00 Uhr,
    auf dem Gelände der „INSEL“ in Adorf/Erzg.
    Burkhardtsdorfer Straße 1, 09221 Neukirchen

    erinnern. Gemeinsam wollen wir über mutmachende Erfahrungen aus unseren Gemeinden sprechen, gute Beispiele kennenlernen, Kontakte knüpfen und Anregungen mitnehmen.

    Alle Engagierten und Interessierten sind herzlich eingeladen: Diejenigen, die eine Idee, ein lokales Projekt, ein Gemeindeangebot oder ähnliches vorstellen wollen, genauso wie diejenigen, die sich informieren wollen, Anregungen suchen oder einfach nur mit anderen über ihre Situation reden möchten.

    Zur Vorbereitung sind wir auf Anmeldungen angewiesen. Bitte melden Sie sich an – am einfachsten per Email:

    Stephan Nacke
    Burkhardtsdorfer Straße 1
    09221 Neukirchen
    Tel.: 03721/265747
    Mail: stephan.nacke@gmx.de

    Im Namen der Initiativgruppe grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen Gottes Segen
    Ihr Friedhelm Zühlke

  • Petition in Zeichnung - Einladung zum Tag der Ermutigung

    07.06.2018 21:34 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    eigentlich wäre es ganz einfach gewesen: jeder Pfarrer hat seinen Pfarrbezirk, die Kantoren und Gemeindepädagogen werden wegen Auskömmlichkeit beim Kirchenbezirk angestellt, die Gemeinden arbeiten auf Pfarrbezirksebene zusammen.
    Stattdessen hält die Landeskirche an der Einführung von Großregionen fest und zwingt die Gemeinden in komplizierte Struktureinheiten. Die Regionalisierungswelle rollt.

    Diese Strukturreform ist eine historische Fehlentscheidung. Eine der schlimmsten Folgen davon ist die Entmutigung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. „Das tue ich mir nicht an“, sagen viele, wenn sie gegen die eigene Überzeugung und gegen die tatsächliche Notwendigkeit fusionieren oder in unpraktikablen Gremien zusammenarbeiten müssen. Durch diese Reform wird kein Mitarbeiter gewonnen sondern viele verloren.
    Als Initiativgruppe sehen wir diese Entwicklung mit Erschrecken – und gemeinsam mit Ihnen wollen wir ein Zeichen dagegen setzen, einen
     
    „TAG DER ERMUTIGUNG“
    am Sonntag, den 23. September 2018, 14:00 - 17:00 Uhr,
    auf dem Gelände der „INSEL“ in Adorf/Erzg.
    (Burkhardtsdorfer Straße 1, 09221 Neukirchen)

    Vieles blüht in unseren Gemeinden, ganz gleich ob das innerhalb der Kirchgemeinde oder in rechtlich unabhängiger Form organisiert ist. Beim „Tag der Ermutigung“ geht es um die Vorstellung solcher Projekte und Initiativen, um das Kennenlernen guter Ideen aus anderen Orten und um den gegenseitigen Austausch. Auch überregional arbeitende Gruppen sind eingeladen.
    „DIE INSEL“ in Adorf/Erzgeb. stellt freundlicherweise ihre Räume und Ausstattung zur Verfügung. „Aussteller“ und „Interessierte“ sind gleichermaßen willkommen.

    Wir laden ein:
    · Gemeinden und lokale Parallelstrukturen (also Vereine, etc.), die eine Idee verfolgen, ein örtliches Projekt finanzieren, Mitarbeiter anstellen, oder, oder, oder...
    · freie Werke, Initiativen und Gruppen aus dem Raum der sächsischen Landeskirche, die über ihre Arbeit informieren wollen.
    · alle Interessierten, die die große Vielfalt der Kirche entdecken, mit anderen Betroffenen die Situation der Landeskirche diskutieren oder sich einfach informieren wollen.
    · Natürlich auch die Verantwortlichen aus kirchlichen Ämtern und Gremien, die das Potential der Gemeindebasis wertschätzen, sich mitfreuen möchten an dem, was der HERR mitten unter uns tut und vielleicht auch gerne mit Reformkritikern reden.
     
    Weitere Informationen und ein Anmeldeformular können unter folgender Adresse (am besten per Mail) angefordert werden.

    Stephan Nacke
    Burkhardtsdorfer Straße 1
    09221 Neukirchen
    Tel.: 03721/265747
    Mail: stephan.nacke@gmx.de

    Knüpfen Sie mit an unserem Ermutiger-Netz, indem Sie diese Einladung weiter verbreiten.
    Mit dem Spruch des vergangenen Pfingstfestes grüßen wir Sie im Namen der Initiative „Zurück auf Los“ und der Vorbereitungsgruppe sehr herzlich.

    Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sach. 4,6

    Conny Greiner, Plauen
    Stephan Nacke, Adorf/Erzg.
    Friedhelm Zühlke, Auerswalde

  • Petition in Zeichnung - Einladung zum Treffen der Unterstützer

    01.05.2018 21:37 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    auf ihrer Frühjahrstagung hat die Landessynode nun die Gesetze zur Struktur beschlossen. Wie ist das Ergebnis zu interpretieren? Was ist gut für die Gemeinden, wo liegen die Probleme? Was bedeutet das für die Zukunft?

    Um gemeinsam über diese Fragen nachzudenken, lädt die Initiativgruppe „Zurück auf Los“ die Unterstützer der Petition zu einem Treffen am Mittwoch 16.5.2018 ein. Bitte melden Sie sich an unter der Mailadresse zurueckauflos@web.de an. Ort und Anfangszeit teilen wir dann mit.

    „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Hebr.11,1

    Mit dem Monatsspruch grüße ich Sie sehr herzlich
    Friedhelm Zühlke

  • Petition in Zeichnung - Mahnwache Sa, 14.4., 11.30 - 14.00, Dreikönigskirche

    12.04.2018 21:13 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    die sächsische Landeskirche ist geprägt durch eine bunte Vielfalt des Gemeindelebens vor Ort. Diese Vielfalt muss erhalten bleiben. Deswegen wollen Gemeindeglieder aus „Profilgemeinden“ am

    Sonnabend, 14.4.2018, von 11.30 – 14.00 Uhr eine Mahnwache

    vor der Dreikönigskirche (Tagungsort der Synode, Hauptstr. 23, 01097 Dresden,) abhalten. Dazu sind alle Unterstützer eingeladen, die für die Eigenständigkeit der Kirchgemeinden eintreten wollen. Der Zeitpunkt ist so gewählt, daß man in der Mittagspause mit dem einen oder anderen Synodalen ins Gespräch kommen kann.

    Bitte beten Sie persönlich wie in der Gemeinde um eine vom Heiligen Geist geleitete Synodentagung und um Ergebnisse, die für alle Kirchgemeinden gut sind.

    Freundliche Grüße
    Friedhelm Zühlke

  • Petition in Zeichnung - Verlaufsplanung veröffentlicht

    06.04.2018 22:18 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    mittlerweile ist die Verlaufsplanung der Synodentagung vom 13. – 16.4. veröffentlicht worden unter engagiert.evlks.de/landeskirche/mehr-zu/landessynode/berichte/verlaufsplanung-13-16-april-2018/
    Falls Sie noch eine Eingabe machen wollen, ist es wichtig, daß sie vor der Tagung, also bis spätestens Donnerstag, 12.4., eingereicht wird.
    Das Thema der Strukturreform wird am Sonnabend, 14.4., ab 16.00 Uhr verhandelt.

    Vielen Dank für die Zuschriften an zurueckauflos(at)web.de oder über „Frage an den Initiator“. Leider bin ich nicht in der Lage, auf jede zu antworten. Sie werden aber alle aufmerksam gelesen, und vieles ist in die Äußerungen der Initiativgruppe eingeflossen.

    Man kann die Petition nach wie vor unterzeichnen, allerdings nur als ganzes und nicht speziell die letzte Eingabe. Falls sie von ihr etwas selbst verwenden wollen, können Sie das gerne tun, bitte mit Quellenangabe.

    Im Namen der Initiativgruppe „Zurück auf Los“ grüße ich Sie herzlich
    Ihr Friedhelm Zühlke

    P.S.: Sie können diese Info-Mail abbestellen. Man kann sich dann aber nicht wieder anmelden.

  • Petition in Zeichnung - Do, 5.4., Gespräch mit Synodalen in Leipzig

    04.04.2018 21:10 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    haben Sie morgen (Donnerstag-)Abend schon etwas vor?
    Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Leipzig-Gundorf hat Leipziger Synodale für ein Gespräch über die Gesetzentwürfe zur zukünftigen Kirchenstruktur eingeladen:
    Do., 5.4.18, 19.30 Uhr in der Gundorfer Kirche,
    Gundorfer Kirchweg 4, 04178 Leipzig (Nähe Straßenbahn Endstelle Linie 7)
    Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
    Dies ist eine gute Möglichkeit, zwischen Veröffentlichung der Entwürfe und Entscheidung der Synode mit unseren Vertretern ins Gespräch zu kommen.

    Der SONNTAG widmet sich in der aktuellen Ausgabe der Frage nach der „Freiheit der Gemeinden“ bei der Anstellung von Mitarbeitern. Dabei kommt auch Peter Siegel, der Finanzexperte unserer Initiativgruppe, zu Wort. (www.sonntag-sachsen(punkt)de)

    Freundliche Grüße
    Friedhelm Zühlke

  • Petition in Zeichnung - Erläuterungen zur Eingabe

    03.04.2018 23:13 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    eine gute Nachricht: unser Herr Jesus Christus ist auferstanden! Die Frage nach dem Tod ist geklärt. Wir können leben.

    Vor einer Stunde haben Sie den Text einer Eingabe an die Landessynode bekommen. Da die Mails über den Petitionsverteiler auf 5000 Zeichen begrenzt sind, bekommen Sie jetzt eine weitere Mail mit ein paar Erklärungen.

    Die Kirchenleitung hat die Gesetzesentwürfe unter engagiert.evlks.de/landeskirche/themen-und-debatten/strukturdebatte/ veröffentlicht. Die Landessynode hatte in ihrem Beschluß DS 119 die Beteiligung der Gemeinden beschlossen. Dazu gehört auch die Diskussion über die Gesetzesentwürfe. Diese Transparenz sollte für eine Kirche, die ihre Gemeinden ernst nimmt, Standard sein.

    Als Initiativgruppe haben wir die Gesetzesentwürfe per Mail diskutiert. Das heißt, jeder, der eins unserer Treffen besucht und seine Emailadresse hinterlassen hatte, konnte sich einbringen.
    Das Ergebnis ist die vorliegende Eingabe. Die basisorientierte Vorgehensweise ist uns wichtig, sie ist aber nicht sehr schnell und braucht ein paar Tage.

    Was kann man jetzt noch tun?
    - Als erstes ist das Gebet zu nennen. Die Sache ist kompliziert: Die Landessynode hat den Zug angehalten und eine neue Richtung vorgegeben. Nun muß sie die Weichen entsprechend stellen, und davon gibt es viele. Deshalb sind weise Entscheidungen nötig, um die wir unseren Gott bitten sollten.
    - Bis Donnerstag, 12.4.2018 können noch Eingaben an die Landessynode gerichtet werden. Vielleicht haben Sie (möglichst als KV) noch einen Punkt, der Ihnen besonders wichtig ist.
    - Die Synodalen sind die Vertreter der Gemeinden und können natürlich angesprochen werden.
    - In den nächsten Tagen wird erfahrungsgemäß der Verlauf der Synodentagung (13.-16.4.) veröffentlicht. An den Stellen, wenn es um die Strukturreform geht, lohnt sich ein Besuch, bei anderen Punkten natürlich auch.

    Bis zum Ende der Petition im Juni werden wir Sie weiter auf diesem Wege informieren. Wer direkt Kontakt mit unserem Netzwerk aufnehmen will, kann das gerne unter zurueckauflos(at)web.de tun. Wer diese Mails nicht mehr bekommen will, kann sie am unteren Rand abmelden.

    Im Namen der Initiativgruppe „Zurück auf Los“ grüße ich Sie recht herzlich
    Ihr Friedhelm Zühlke

  • Petition in Zeichnung - Eingabe an die Landessynode

    03.04.2018 21:32 Uhr

    Eingabe an die Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens 3. April 2018
    Betr.: Gesetzesentwürfe zur Strukturreform


    Lieber Bruder Guse, liebe Schwestern und Brüder,

    zunächst danken wir Ihnen herzlich, dass Sie mit dem Entscheidungsfindungsprozess die Gemeindebasis eingebunden haben. Die Veröffentlichung der Gesetzesentwürfe begrüßen wir sehr. Als Initiative von Pfarrern, Kirchenvorstehern und engagierten Gemeindegliedern möchten wir uns an dieser Stelle konstruktiv einbringen und bitten Sie, folgende Überlegungen zu berücksichtigen.

    1. "Es muss das Ziel der Strukturveränderungen sein, ... lebendige Kirchgemeinden möglichst eigenständig zu belassen. Das hat Vorrang vor zentralisierenden Möglichkeiten." (aus DS 126 der Landessynode vom Nov. 1997)
    Dieser von der Landessynode aufgestellte Grundsatz soll auch weiterhin gelten. Deswegen bitten wir die Landessynode, die Regionalisierung nicht in die Kirchgemeindeordnung aufzunehmen.
    2. Mit der Regionalisierung einher geht die Orientierung an drei vollen Gemeindepfarrstellen. Dies ist - gerade weil es ja um Stellenabbau geht - widersinnig. Um möglichst viel Selbständigkeit zu erhalten, darf die Grundgröße nur eine Pfarrstelle sein. Um die Auskömmlichkeit der Stellen zu ermöglichen, halten wir es für sinnvoll, perspektivisch die festen Quoten im Dreiergespann aufzulösen und den Gemeinden ein Budget für die Anstellung von Mitarbeitern zu Verfügung zu stellen.
    Nachdrücklich fordern wir die Landessynode auf, keinesfalls „drei volle Pfarrstellen“ in § 10a Abs. 2 KGO aufzunehmen.
    3. Den Kirchgemeinden ist ein Höchstmaß an finanzieller Eigenverantwortung in Ausgaben und Einnahmen wichtig. Geistliche und finanzielle Verantwortung dürfen nicht getrennt werden. Dieser Grundsatz soll bei allen Veränderungen berücksichtigt werden.
    4. In den Gesetzesentwürfen vermissen wir die Möglichkeit, aus Eigenmitteln Pfarr- und Mitarbeiterstellen zu finanzieren, wie sie in Drucksache 139 beschlossen wurde. Gemeinden brauchen die Möglichkeit, alternativ zu landeskirchlichen Finanzierungen eigenständige Lösungen aus Stiftungsmitteln, Spenden, Pachten, etc. zu finden.
    5. Regionale Zusammenarbeit darf nur dann geschehen, wenn sie der Gemeindearbeit vor Ort tatsächlich dient.
    6. Verschiedene Gemeinden haben sich zum Kirchspiel oder zur Fusion drängen lassen, „um die Chance auf die Besetzung der Pfarrstelle zu erhöhen“. Wir fordern die Landessynode auf, ihnen die Rückverselbständigung zu ermöglichen.
    7. Im Sinne der Flexibilität fordern wir den Wegfall der Höchstzahl der Gemeinden im Schwesterkirchverhältnis. Die Entscheidung für eine Gemeindeverbindung muss sinnvoll sein und nicht Ergebnis zahlenmäßiger Vorgaben.
    8. Kirchgemeindeverbindungen sind besonders dann problematisch, wenn Gemeinden viele Mitarbeiter z.B. durch einen eigenen Kindergarten haben. Welches ehrenamtliche Gremium kann Arbeitgeber für 50 oder mehr Mitarbeiter sein? Der Fokus auf das Dreigespann greift zu kurz.
    Deswegen bitten wir, dass Kirchgemeinden mit mehr als 10 angestellten Mitarbeitern selbständig bleiben können.
    9. Sogenannte „Profilgemeinden“ werden durch das Erfordernis von drei Pfarrstellen und vieler Gemeindeglieder in ihrer Eigenständigkeit gefährdet. Für die Vielfalt unserer Landeskirche müssen Profilgemeinden selbständig erhalten bleiben.
    10. Die Pfarrerwahl allein durch den betroffenen Seelsorgebezirk halten wir für richtig. Dieser Grundsatz soll in allen Gemeindeverbindungen berücksichtigt werden.
    11. Das Gebäudekonzept soll Sache der Kirchgemeinde bleiben. Die Erstellung erfordert Ortskenntnis. Es ist aber gut, wenn es den Nachbargemeinden zur Stellungnahme vorgelegt wird.
    12. Die Motivation ist ein entscheidender Faktor kirchlicher Arbeit. Wir bitten die Landessynode bei allen Entscheidungen zu prüfen, ob Ehrenamtliche dadurch ermutigt werden.
    13. In Großstrukturen kommt es zwangsläufig zur Verschiebung der Entscheidungsverantwortung zu Ungunsten der Ehrenamtlichen. Dies widerspricht der Notwendigkeit, Ehrenamtliche stärker zu beteiligen.
    14. Weiter bitten wir die Synode, die Frage zu berücksichtigen, ob Ihre Entscheidungen zur Entstehung von Parallelstrukturen beitragen werden.

    Zur Information senden wir diese Eingabe als Kopie an Landesbischof. Wir werden sie ebenfalls über die Petition „Zurück auf Los“ veröffentlichen.

    Für Ihre Beratungen wünschen wir Ihnen Weisheit und Segen von unserem Gott

    Wolfgang Bönsch, Ev.-Luth. Kirchspiel Regis-Breitingen (Kbz. Leipziger Land)
    Jan Merkel, Ev.-Luth. Peter-Paul-Kirchgemeinde Vielau (Kbz. Zwickau)
    Friedhelm Zühlke, Ev.-Luth. St-Ursula-Kirchgemeinde Auerswalde (Kbz. Chemnitz)

  • Petition in Zeichnung - Entscheidende Phase der Strukturfindung

    07.02.2018 22:47 Uhr

    Die Initiativgruppe "Zurück auf Los" hat bei einem Treffen Anfang Februar 2018 die Situation in unserer Landeskirche besprochen und wendet sich mit folgendem Text an die kirchliche Öffentlichkeit:

    Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Hebr. 13,8

    Nachdem die Landessynode mit dem Konzept der „Nähe und Flexibilität“ (Drucksache 135) und der Förderung der Ko-Finanzierung (DS 139) wegweisende Grundlagen gelegt hat, geht der Entscheidungsfindungsprozeß nun in seine entscheidende Phase.

    Wir befürchten, dass die gemeindedienlichen Absichten im weiteren Verfahrensverlauf und bei der konkreten Ausgestaltung der Kirchengesetze abgeschwächt werden könnten.

    Deshalb wendet sich die Initiativgruppe „Zurück auf Los“ mit folgenden

    Dringenden Bitten
    an die Landessynode bzw. die Kirchenleitung und das Landeskirchenamt:


    - Lokalen Lösungen Vorrang vor Regionalisierung einräumen
    Die zwingende Vorgabe von Gemeindegliederzahlen für Struktureinheiten bzw. Regionen muss gestrichen werden.
    Wir schlagen ein kirchgemeindliches Mitarbeiterkonzept vor, in dem Anstellung und Aufgaben der Mitarbeiter im Verkündigungsdienst nach lokalen Bedürfnissen geplant werden. Aus starren landeskirchlichen Stellenzuweisungen wird ein Budget, mit dem die Gemeinde diese Mitarbeiter bezahlt. Eigenfinanzierung wird gemäß DS 139 ermöglicht und gefördert.
    Nur wenn ein gemeindliches Mitarbeiterkonzept nicht gelingt, greift die Pflicht zur Regionalisierung.

    - Selbständigkeit ermöglichen
    Eigenständige Kirchgemeinden müssen eigenständig bleiben können, sofern deren Finanzmittel einschließlich Eigenmittel und Spendenaufkommen ausreichend sind. In diesem Zusammenhang muss es auch Möglichkeiten geben, Kirchgemeindeverbindungen unkompliziert aufzulösen und Gemeinden (wieder) neu zu gründen.

    - Zusätzliche Stellen für Mission
    Wir begrüßen alle Bemühungen, auf der Gemeinde- und Kirchenbezirksebene zusätzliche Stellen für Mission zu schaffen. Dazu braucht es innovative Konzepte und neu geordnete Finanzierungswege, die mehr sein müssen als eine "Umetikettierung" bestehender Planstellen.

    - Landgemeinden nicht benachteiligen
    Die Umsetzung der Kirchenleitungsvorgaben vom 8.12.2017 führt zu einer Benachteiligung der Landgemeinden. Das muss rückgängig gemacht werden. Wir wenden uns gegen Bestrebungen, die erforderliche Anzahl von Gemeindeglieder pro Dreiergespann anzuheben.

    - Wiederbesetzung zulassen
    Wir fordern Kirchenbezirke und Landeskirchenamt auf, die Wiederbesetzung bestehender Mitarbeiter- und Pfarrstellen nicht zu blockieren und die notwendigen Schritte zur Ausschreibung zu veranlassen.

    - Transparenz herstellen
    Die Gesetzesentwürfe müssen vor der Synodentagung veröffentlicht werden, damit sie von den Gemeinden diskutiert werden können, denn sie betreffen ihre Zukunft.


    Die Kirchenvorstände rufen wir auf:

    - Entscheidungsfreiheit bewahren
    Lassen Sie sich in der aktuellen Phase der Strukturfindung nicht zu Kirchgemeindeverbindungen drängen! Erst auf der Frühjahrstagung der Landessynode werden die entscheidenden Kirchengesetze beschlossen.

    - Beteiligen Sie sich
    Fordern Sie mit einer Eingabe bei der Kirchenleitung die Gesetzentwürfe an!
    Laden Sie die Synodalen Ihres Wahlkreises ein und diskutieren Sie mit ihnen die Entwürfe! Gleichzeitig bitten wir die Synodalen, von ihrer Seite das Gespräch mit den Gemeinden zu suchen.



    Uns alle ermahnen wir:

    Lassen wir den guten Gesprächsfaden, der sich zwischen den Ebenen unserer Landeskirche entwickelt hat, nicht abreißen!

    Nicht zuletzt sondern zuerst lassen Sie uns im Gebet von unserem Herrn Jesus Christus eine gute Lösung für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Kirche erbitten.


    Im Auftrag der Initiativgruppe „Zurück auf Los“

    Wolfgang Bönsch, Ev.-Luth. Kirchspiel Regis-Breitingen (Kbz. Leipziger Land)
    Jan Merkel, Ev.-Luth. Peter-Paul-Kirchgemeinde Vielau (Kbz. Zwickau)
    Peter Siegel, Ev.-Luth. Johanniskirchgemeinde Rußdorf (Kbz. Chemnitz)
    Friedhelm Zühlke, Ev.-Luth. St.-Ursula-Kirchgemeinde Auerswalde (Kbz. Chemnitz)
    

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