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  • Änderungen an der Petition

    30-12-17 21:08 Uhr

    Die Petition begleitet die Strukturreform seit einem Dreivierteljahr. Es ist viel passiert, vieles hat sich zum Guten gewendet. Deshalb habe ich zum besseren Verständnis den zeitlichen Ablauf der Entwicklung deutlich gemacht. Da der Zeichenumfang begrenzt ist, sind verschiedene Texte in die „Neuigkeiten“ ausgelagert. So kann mit etwas Mühe der Verlauf nachverfolgt werden.

    Die Synode hat sehr gute Grundsätze beschlossen. Für die Gemeindebasis ist es jetzt von großer Wichtigkeit, welche konkreten rechtlichen Regelungen daraus entstehen. Bitte verfolgen Sie das Thema weiter mit großer Aufmerksamkeit bis zur Frühjahrstagung der Landessynode am 13. - 16. April 2018.

    Ein gesegnetes Jahr 2018 wünscht
    Friedhelm Zühlke


    Neuer Petitionstext: Diese Petition begleitet seit März 2017 die Vorgänge um die Strukturreform.
    Auf den Text vom 18.3.2017 folgen weitere Informationen und Texte, die im Verlauf der Diskussion entstanden sind.
    1. Ursprünglicher Text 18.3.17:
    Im Herbst 2016 hat die Kirchenleitung der Sächsischen Landeskirche mit dem Papier "Kirche mit Hoffnung in Sachsen" verfügt, daß sich alle sächsischen Kirchgemeinden zu "Struktureinheiten" mit mindestens 4000 Gemeindegliedern zusammenschließen müssen. Durch die Vereinigung von Gemeinden und die Bildung von Kirchspielen wird die rechtliche Selbständigkeit der Einzelgemeinden beendet.
    Die Landessynode muß ihre Verantwortung wahrnehmen und diese Strukturreform stoppen: "ZURÜCK AUF LOS!"
    "NEU ANFANGEN" wollen wir als Kirchgemeinden zusammen mit der Landessynode und in einem mehrjährigen fairen Entscheidungsprozeß über die zukünftigen Strukturen entscheiden.
    Dabei sollen tragfähige Lösungen und Selbstfinanzierung vor Ort ermöglicht werden.


    Neue Begründung: Jede Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi vor Ort. Hier versammelt sich die Gemeinde. Hier wird geistliche Verantwortung wahrgenommen. Hier geschieht Gemeindeaufbau.
    Die Kirchgemeinde darf nicht gegen ihren Willen und ohne Notwendigkeit aufgelöst oder zwangsvereinigt werden. Vielmehr muß alles dafür getan werden, daß sie in der Lage bleibt, am Ort eigenverantwortlich zu leben und zu arbeiten.
    Evangelische Kirche baut sich von unten auf. Organisationsfragen dürfen nicht autoritär und rücksichtslos von oben nach unten durchgesetzt werden.
    In der Kirche wird ständig von Demokratie gesprochen. Hier bestimmen aber 18 Personen in der Kirchenleitung über die Zukunft von 719 Kirchgemeinden.
    Es besteht keinerlei Transparenz. Eine Arbeitsgruppe tagt hinter verschlossenen Türen. Die Kirchenleitung übernimmt deren Ergebnis und legt es als Lösung bis 2040 fest.
    Alternativen - keine. Diskussion - unerwünscht.
    Nach Sächsischer Kirchenverfassung trägt die Landessynode "die Verantwortung für alle Angelegenheiten der Landeskirche". Deshalb darf sie sich nicht von der Kirchenleitung überrumpeln lassen. Veränderungen an Einzelfragen haben keinen Sinn. Die Landessynode kann die Strukturreform stoppen: "ZURÜCK AUF LOS!"
    Christliche Kirche lebt nicht von (Steuer-)Geldern, die gleichmäßig verteilt werden. Christliche Kirche lebt von Jesus Christus. Und der ruft Menschen zum Glauben, in die Nachfolge und zur Mitarbeit vor Ort.
    Wenn eine Landeskirche in dieser Art und Weise vorgeht, übergeht und entmutigt sie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Deren Reaktion ist Rückzug aus der Verantwortung, zähneknirschendes Aushalten oder der Aufbau von Parallelstrukturen - aber kein konstruktives Mitdenken und aktives Anpacken.
    Die Gemeinden sehen die Notwendigkeit von Veränderungen ein, wenn diese tatsächlich nötig sind und wenn die Verantwortlichen vor Ort an der Lösung beteiligt werden. Das ist allerdings für die kirchliche Verwaltung und Hierarchie anstrengend. Aber das erwarten wir.
    Die Kirchgemeinden brauchen Freiräume und sollen ermutigt werden, in ihrem Verantwortungsbereich Ideen zu entwickeln, Lösungen zu finden und Projekte wagen, die sie selbst finanzieren können. Dabei sind sie auch gefordert, ihre Nachbarn in der Landeskirche zu unterstützen.
    Deswegen bitten wir die Landessynode: Lassen Sie uns gemeinsam NEU ANFANGEN!
    2. Am 2.4.2017 beschließt die Landessynode einen Entscheidungsfindungsprozeß, siehe Neuigkeiten vom 5.4.
    3. Es bildet sich eine Initiativgruppe, die im August aus Zuschriften und den Kommentaren der Petition „Prüfsteine zur Strukturreform“ formuliert, siehe Neuigkeiten vom 13.8.
    4.
    Am 27. Oktober 2017 hat trifft sich die Initiativgruppe „Zurück auf Los“ mit Unterstützern der Petition und mit Landessynodalen getroffen. Landessynodalen. Gemeinsam wurden werden die „Prüfsteine zur Strukturreform“ (nachzulesen unter Neuigkeiten vom 13. August 2017) bekräftigt und zu folgenden Bitten an die Landessynode zusammengefasst:
    - Die Selbständigkeit der Kirchgemeinden ist zu bewahren und zu stärken. Deshalb ist die landeskirchliche Stellenplanung von der kirchgemeindlichen Struktur auf Ortsebene zu entkoppeln. Stellenkürzungen dürfen nicht automatisch Änderungen der Rechtsform der Gemeinden nach sich ziehen.
    - Die Rechte der Gemeinden müssen bestehen bleiben. Dies muss auch für Personalentscheidungen gelten, wenn Mitarbeiter auf anderen Ebenen angestellt werden.
    - Kirchgemeinden sollen frei und ohne Druck über regionale Kooperationen entscheiden. Sie dürfen nicht zu beliebig verschiebbaren Objekten werden. Die Aufhebung bestehender Verbindungen muss möglich sein.
    - Ausdrücklich danken wir der Landessynode für ihre Entscheidung (DS 119), einen Entscheidungsfindungsprozess auf allen kirchlichen Ebenen durchzuführen. Wir bitten sie, diese Vorgehensweise für alle tiefgreifenden Grundsatzfragen zur Regel zu machen.
    - Nach den Verheißungen unseres Gottes ist die Motivation der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der entscheidende Faktor kirchlichen Lebens. Wir bitten die Landessynode eindringlich, mit ihren Beschlüssen die Gemeinden zu ermutigen, in ihren Orten fröhlich und engagiert Gemeinde zu bauen.
    5. Im November beschließt die Landessynode das Konzept der „Nähe und Flexibilität“. Dieses ist die Grundlage für die zukünftige Struktur der Landeskirche. Der Text ist dokumentiert unter Neuigkeiten vom 18.11.
    6. Damit ist die Strukturreform noch nicht abgeschlossen. Die konkrete Ausgestaltung der Kirchgemeindestrukturgesetzes ist entscheidend wichtig. Dieses wird vom Landeskirchenamt ausgearbeitet und von der Landessynode im April 2018 beschlossen.


  • Petition in Zeichnung - Zurück auf Los - Neu gestartet - Etappenziel erreicht

    18-11-17 22:31 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,
    die Landessynode ist im April „Zurück auf Los“ gegangen. Als Landeskirche sind wir neu gestartet und haben einen halbjährlichen Entscheidungsfindungsprozeß zurückgelegt. Heute Abend haben wir ein Etappenziel erreicht, die Synode hat einstimmig den folgenden Beschluß gefaßt. Wir können uns freuen und danken unserem Gott. Ebenso gilt unser Dank den Synodalen.
    Freundliche Grüße, Friedhelm Zühlke

    Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlagen für die Ausgestaltung der Struktur- und Stellenplanung ab 2020 in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

    Die Landessynode dankt allen, die sich mit Vorschlägen, Eingaben und Diskussionsbeiträgen am bisherigen Entscheidungsfindungsprozess bezüglich der künftigen Kirchgemeindestrukturen und der Entwicklung der Berufsbilder beteiligt haben. Sie würdigt diesen Prozess als wertvoll und hilfreich. Sie erkennt darin eine wichtige Möglichkeit, die Kirchgemeinden, Regionen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Landeskirche in notwendige Veränderungsprozesse einzubeziehen.
    Nach Prüfung und Diskussion der vorgeschlagenen Modelle und unter Aufnahme von Vorschlägen aus diesen Modellen und anderen Anregungen sollen bei der Erarbeitung der gesetzlichen Grundlagen für die Struktur- und Stellenplanung ab 2020 die Aspekte von Nähe und Flexibilität sowie ein klarer und vertrauensvoller Blick auf die Herausforderungen der Zukunft leitend sein.
    Das Landeskirchenamt wird gebeten, zur Frühjahrstagung 2018 ein weiterentwickeltes Kirchgemeindestrukturgesetz nebst ggf. weiteren erforderlichen Gesetzesanpassungen vorzulegen. Dabei sollen folgende Eckpunkte berücksichtigt werden:
    • Den Kirchgemeinden ist in den künftigen Arbeitsstrukturen die Selbständigkeit zu erhalten, indem sie einen eigenen Kirchenvorstand bilden, der über einen Haushalt der Kirchgemeinde beschließt und die Stellenbesetzung im Verkündigungsdienst für den Bereich der Kirchgemeinde mitentscheidet.
    • Für Kirchgemeinden, die in einem Schwesterkirchverhältnis zusammenarbeiten oder einem solchen beitreten, sind entscheidungsbefugte Strukturen (beschließende Ausschüsse) für den Einsatz der Stellen im Verkündigungsdienst in das Kirchgemeindestrukturgesetz einzuarbeiten sowie die Zuständigkeiten in der Pfarramtsleitung zu klären.
    • Das Ziel, auskömmliche Beschäftigungsverhältnisse in förderlichen Arbeitsstrukturen zu schaffen, ist zu beachten. Bestehende Initiativen und Absprachen für die regionale Zusammenarbeit sollen erhalten bleiben, gestärkt und weiterentwickelt werden.
    • Als zeitlicher Horizont für die Gestaltung der Arbeitsstrukturen der Kirchgemeinden ist anzustreben, dass diese bis ca. 2040 Bestand haben, gegebenenfalls aber in mehreren Schritten umgesetzt werden können.

  • Petition in Zeichnung - Landessynode vor entscheidender Tagung zur Strukturreform

    15-11-17 21:56 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    von Freitag, 17.11. - Montag, 20.11.2017 tagt die Landessynode in der Dreikönigskirche in Dresden. Sie wird sich ausführlich mit der Strukturreform beschäftigen und voraussichtlich entscheidende Beschlüsse fassen.

    - Bitte beten Sie für die Beratungen und für weise Entscheidungen.
    - Die Plenarsitzungen sind öffentlich. Besuchen Sie die Sitzungen, wenn Sie es möglich machen können.
    Folgende Zeiten sind von großer Bedeutung:
    Freitag, 17.11., 10.30 - 13.00 Uhr
    Samstag, 18.11., 9.00 Uhr - 16.00 Uhr
    Sonntag, 19.11., ab 19.30 Uhr

    Hier der Link zur Verlaufsplanung: engagiert.evlks.de/landeskirche/mehr-zu/landessynode/berichte/verlaufsplanung-17-20-november-2017/

    Freundliche Grüße
    Friedhelm Zühlke

  • Änderungen an der Petition

    28-10-17 22:07 Uhr

    Nach dem Abschluss der Informationsveranstaltungen zur Strukturreform hat die Initiativgruppe Unterstützer und Synodale eingeladen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Das Ergebnis dokumentieren wir im Petitionstext und schicken es als Eingabe an die Landessynode, die auf ihrer Herbsttagung Grundsatzentscheidungen in der Sache treffen wird.
    Sehr gerne können sich Kirchenvorstände, Gruppen oder Einzelpersonen diese Bitten zu eigen machen und als Eingabe an die Synode senden.

    Wir rufen alle engagierten Gemeindeglieder auf
    - zur Fürbitte für die Tagung der Landessynode vom 17. - 20. November 2017
    - zum Besuch der öffentlichen Sitzungen am Sa., 18.11. und So., 19.11.
    - die Synodalen ihres Wahlbezirks nach ihrem Standpunkt zu fragen.

    Wir bitten Sie, uns über die Emailadresse "zurueckauflos(at)web.de" mitzuteilen, wenn Sie öffentliche Gebetsveranstaltungen während der Synodentagung planen.

    Im Namen der Initiativgruppe "Zurück auf Los" grüßen Sie herzlich
    Wolfgang Bönsch, Ev.-Luth


    Neue Begründung: Jede Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi vor Ort. Hier versammelt sich die Gemeinde. Hier wird geistliche Verantwortung wahrgenommen. Hier geschieht Gemeindeaufbau.
    Die Kirchgemeinde darf nicht gegen ihren Willen und ohne Notwendigkeit aufgelöst oder zwangsvereinigt werden. Vielmehr muß alles dafür getan werden, daß sie in der Lage bleibt, am Ort eigenverantwortlich zu leben und zu arbeiten.
    Evangelische Kirche baut sich von unten auf. Organisationsfragen dürfen nicht autoritär und rücksichtslos von oben nach unten durchgesetzt werden.
    In der Kirche wird ständig von Demokratie gesprochen. Hier bestimmen aber 18 Personen in der Kirchenleitung über die Zukunft von 719 Kirchgemeinden.
    Es besteht keinerlei Transparenz. Eine Arbeitsgruppe tagt hinter verschlossenen Türen. Die Kirchenleitung übernimmt deren Ergebnis und legt es als Lösung bis 2040 fest.
    Alternativen - keine. Diskussion - unerwünscht.
    Nach Sächsischer Kirchenverfassung trägt die Landessynode "die Verantwortung für alle Angelegenheiten der Landeskirche". Deshalb darf sie sich nicht von der Kirchenleitung überrumpeln lassen. Veränderungen an Einzelfragen haben keinen Sinn. Die Landessynode kann die Strukturreform stoppen: "ZURÜCK AUF LOS!"
    Christliche Kirche lebt nicht von (Steuer-)Geldern, die gleichmäßig verteilt werden. Christliche Kirche lebt von Jesus Christus. Und der ruft Menschen zum Glauben, in die Nachfolge und zur Mitarbeit vor Ort.
    Wenn eine Landeskirche in dieser Art und Weise vorgeht, übergeht und entmutigt sie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Deren Reaktion ist Rückzug aus der Verantwortung, zähneknirschendes Aushalten oder der Aufbau von Parallelstrukturen - aber kein konstruktives Mitdenken und aktives Anpacken.
    Die Gemeinden sehen die Notwendigkeit von Veränderungen ein, wenn diese tatsächlich nötig sind und wenn die Verantwortlichen vor Ort an der Lösung beteiligt werden. Das ist allerdings für die kirchliche Verwaltung und Hierarchie anstrengend. Aber das erwarten wir.
    Die Kirchgemeinden brauchen Freiräume und sollen ermutigt werden, in ihrem Verantwortungsbereich Ideen zu entwickeln, Lösungen zu finden und Projekte wagen, die sie selbst finanzieren können. Dabei sind sie auch gefordert, ihre Nachbarn in der Landeskirche zu unterstützen.
    Deswegen bitten wir die Landessynode: Lassen Sie uns gemeinsam NEU ANFANGEN!
    Wir rufen auf
    Am 27. Oktober 2017 hat sich die Initiativgruppe „Zurück auf Los“ mit Unterstützern der Petition und mit Landessynodalen getroffen. Gemeinsam wurden die „Prüfsteine zur Strukturreform“ (nachzulesen unter Neuigkeiten vom 13. August 2017) bekräftigt und zu folgenden Bitten an die Landessynode zusammengefasst:
    - zum Gebet Die Selbständigkeit der Kirchgemeinden ist zu bewahren und zu stärken. Deshalb ist die landeskirchliche Stellenplanung von der kirchgemeindlichen Struktur auf Ortsebene zu entkoppeln. Stellenkürzungen dürfen nicht automatisch Änderungen der Rechtsform der Gemeinden nach sich ziehen.
    - Die Rechte der Gemeinden müssen bestehen bleiben. Dies muss auch
    für unsere Landeskirche Personalentscheidungen gelten, wenn Mitarbeiter auf anderen Ebenen angestellt werden.
    - Kirchgemeinden sollen frei
    und die Tagung der Landessynode
    ohne Druck über regionale Kooperationen entscheiden. Sie dürfen nicht zu beliebig verschiebbaren Objekten werden. Die Aufhebung bestehender Verbindungen muss möglich sein.
    - zum Besuch des Gottesdienstes mit Ausdrücklich danken wir der Landessynode am 2.4.17, 9.30 Uhr in für ihre Entscheidung (DS 119), einen Entscheidungsfindungsprozess auf allen kirchlichen Ebenen durchzuführen. Wir bitten sie, diese Vorgehensweise für alle tiefgreifenden Grundsatzfragen zur Regel zu machen.
    - Nach den Verheißungen unseres Gottes ist die Motivation
    der Martin-Luther-Kirche Dresden-Neustadt
    - zum gemeinsamen Gang
    haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der entscheidende Faktor kirchlichen Lebens. Wir bitten die Landessynode eindringlich, mit der Kirchgemeinde Loschwitz, 2.4.17, 13.30 Uhr vom Körnerplatz zur Dreikönigskirche und
    - zur öffentlichen Versammlung von Kirchgemeindegliedern
    vor der Dreikönigskirche, 2.4.17, 15.00 Uhr
    ERWEITERUNG
    Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft. 1. Kor 12, 12+13a
    Die Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi am Ort.
    § 1, Abs. 1, S. 1Kirchgemeindeordnung der EVLKS
    Aus den eingegangenen Zuschriften, aus den Kommentaren zur Petition und aus der eigenen Beschäftigung mit dem Thema hat die Initiativgruppe am 12. August 2017 folgende
    Prüfsteine zur Strukturreform
    entwickelt:
    ➢ Dient die Struktur dem Auftrag Jesu an die Gemeinde, allen Menschen das Evangelium zu verkündigen?
    ➢ Stehen bei der Strukturplanung die Bedürfnisse der Gemeinden im Vordergrund?
    ➢ Wird durch die Strukturreform Zwang auf
    ihren Beschlüssen die Gemeinden ausgeübt?
    ➢ Fördert die Struktur das Gemeindewachstum?
    ➢ Ermöglicht die Struktur Vielfalt
    zu ermutigen, in unserer Landeskirche?
    ➢ Ermöglicht die Struktur eine Flexibilität, sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen
    ihren Orten fröhlich und schnell auf veränderte Bedingungen engagiert Gemeinde zu reagieren?
    ➢ Stärkt die Struktur die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Gemeinden vor Ort?
    ➢ Ermöglicht die Struktur verantwortliche Mitwirkung für Ehrenamtliche ?
    ➢ Werden die Ressourcen an Mitarbeitern und Geldmitteln bedarfsgerecht für die Gemeinden bereitgestellt?
    ➢ Hat innerhalb der Struktur die Gemeinde Priorität gegenüber den anderen kirchlichen Ebenen?
    Daraus ergeben sich folgegende Forderungen:
    1. Eine Strukturreform muss den Gemeinden ermöglichen, selbständig zu bleiben,
    - wenn ein Gemeindeleben in Form von Gottesdiensten und Gemeindekreisen stattfindet, und
    - wenn ein funkionsfähiger Kirchenvorstand existiert.
    Über die Art der Zusammenarbeit und ggfls. des Zusammenschlusses mit anderen Gemeinden muß sie selbst mit landeskirchlicher Beratung aber ohne Druck entscheiden.
    2. Die Berufsbilder, Anstellungsverhältnisse und Finanzierungsmöglichkeiten sind flexibler zu gestalten. Alternative Finanzierungsmodelle zur Kirchensteuer sind zu fördern. Die Ordination von Pfarrern muss auch ohne Hochschulabschluss und Kirchenbeamtenstatus möglich sein.
    3. Die Gemeinden erhalten bei Personalentscheidungen ein stärkeres Mitwirkungsrecht.
    4. Eine Strukturreform auf Ge
    bauen.


  • Petition in Zeichnung - Einladung zu einem Treffen

    29-09-17 11:47 Uhr

    Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Ps. 106, 1

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    das Erntedankfest erinnert uns daran, daß wir in allen grundlegenden Dingen von unserem Gott abhängig sind. Die Haltung des Dankes ihm gegenüber soll unseren Glauben und unser Handeln prägen.

    Zur Zeit befinden wir uns mitten in der Diskussion um den weiteren Weg unserer Gemeinden. Drei Informationsabende haben schon stattgefunden, drei werden Mitte Oktober folgen. Daß uns unsere Kirche diesen Weg des Gehört-Werdens geöffnet hat, ist auch ein Grund zum Dank.

    Mittlerweile haben sich erste Kirchenvorstände für das Pfarrei-Modell ausgesprochen. Im Chemnitzer Norden gibt es sogar schon fünf Nachbargemeinden, die beschlossen haben, als Pfarrei zusammenarbeiten zu wollen. Sie sehen hier die Möglichkeit, zusammenzuarbeiten und gleichzeitig als Gemeinden selbständig zu bleiben.

    Das „Pfarrei-Modell“ leistet einen ganz entscheidenden Punkt: es entkoppelt die landeskirchlich finanzierten Stellen von der rechtlichen Struktur der Gemeinden. Die Verknüpfung von Stellenplanung und Kirchgemeindestrukturen ist der Grundfehler von „Kirche mit Hoffnung“.

    Die Landessynode entscheidet wahrscheinlich schon auf ihrer Sitzung im November im Grundsatz, welches Modell nun umgesetzt wird. Deswegen möchte die Initiativgruppe „Zurück auf Los“ im Vorfeld aktiven Gemeinden und Synodalen ein Gesprächsforum bieten. Eingeladen sind Landessynodale und Unterstützer unserer Petition, die sich noch einmal in die Thematik hineinknien wollen.

    Es sollen u.a. folgende Themen besprochen werden:
    - Erfahrungen der einzelnen Gemeinden
    - Ergebnisse der Informationsveranstaltungen
    - Aktivitäten bis zur und während der Synodentagung

    Das Treffen findet am Freitag, 27.10.2017 statt. Wir können zahlenmäßig nicht genau das Interesse abschätzen. Damit wir planen können, melden Sie sich bitte bis Sa.,14.10., per Mail an unter zurueckauflos(at)web.de. Danach senden wir Ihnen den Ort und den genauen Beginn unseres Treffens zu.

    Im Namen der Initiativgruppe „Zurück auf Los“ grüßen Sie herzlich

    Wolfgang Bönsch, Ev.-Luth. Kirchspiel Regis-Breitingen (Kbz. Leipziger Land)
    Jan Merkel, Ev.-Luth. Peter-Paul-Kirchgemeinde Vielau (Kbz. Zwickau)
    Peter Siegel, Ev.-Luth. Johanniskirchgemeinde Rußdorf (Kbz. Chemnitz)
    Friedhelm Zühlke, Ev.-Luth. St-Ursula-Kirchgemeinde Auerswalde (Kbz. Chemnitz)

    Wie immer der Hinweis, daß Sie diese Informationen abbestellen können.

  • Petition in Zeichnung - Klausurtag der Initiativgruppe - Prüfsteine

    13-08-17 12:26 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    Sie haben vorhin eine Mail mit "abgeschnittenen" Texten erhalten. Das liegt daran, daß die Erweiterung des Petitionstextes durch die PRÜFSTEINE die Kapazitätsgrenze überschritten hat. Deswegen haben Sie diesen Text in einer weiteren Mail erhalten.
    Hier kommt nun das "Anschreiben", mit dem man jede Petitionserweiterung begründen muß. Auch dieser Text war zu lang, hier ist er jetzt aber vollständig:

    Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Schwestern und Brüder,

    herzlichen Dank an alle, die uns in den letzten Wochen auf unseren Aufruf hin ihre Überlegungen geschrieben haben.

    Wir sind so verfahren, daß einer von uns diese Stellungnahmen strukturiert ausgewertet hat. Ein anderer hat die Kommentare der Petition unter die Lupe genommen und die wesentlichen Aussagen herausgefiltert. Gestern haben wir uns zu einem Klausurtag getroffen. Aus den Kernaussagen von Zuschriften, Kommentaren und aus unserer Beschäftigung mit dem Thema haben wir dann die Prüfsteine verfaßt. Diese sind als Fragen an eine zukünftige Struktur formuliert. In einem zweiten Schritt haben wir die Fragen mit konkreten Forderungen unterfüttert.

    Intensiv haben wir uns mit dem „Pfarrei-Modell“ auseinandergesetzt, das von der Landessynode als eine Alternative zu „Kirche mit Hoffnung“ diskutiert wird. Wir haben festgestellt, daß das „Pfarrei-Modell“ die Prüfsteine erfüllt. Niemand kann jetzt noch behaupten, „Kirche mit Hoffnung“ sei alternativlos und müsse ab nächstes Jahr eingeführt werden, denn es gibt mit dem „Pfarrei-Modell“ ein weit besseres.
    In der landeskirchlichen Diskussion sind noch zwei andere Vorschläge, das „Modell Landeskirche Hannover“ und das „Modell der 28 – 33 Kirchenbezirke“. Mit ihnen haben wir uns noch nicht so intensiv beschäftigt, sie sind aber allemal besser als „KmH“.

    Liebe Schwestern und Brüder, wie geht es weiter, und was können wir tun?

    - Zunächst ist immer wieder das Gebet zu nennen, im öffentlichen Gottesdienst wie im stillen Kämmerlein.

    - Die Prüfsteine gehören uns allen. Diskutieren Sie sie, machen Sie sie sich zu eigen, erweitern Sie sie auf Ihre Situation und nutzen Sie sie für Ihr Anliegen! Sprechen Sie in Ihrem Kirchenvorstand darüber, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Landessynodalen auf, schreiben Sie eine Eingabe oder einen Leserbrief!

    - Vor allem: Nehmen Sie an den Diskussionsveranstaltungen der Landeskirche teil. Informationen gibt es hier: www.evlks.de/landeskirche/zahlen_und_fakten/32629.html (Dort finden Sie auch Material zu den einzelnen Modellen.). Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierte, nicht nur für Kirchenvorstände. Es wird beides möglich sein, still zuhören und sich informieren sowie aktiv engagiert diskutieren.

    Im Namen der gesamten Initiativgruppe wünschen wir Ihnen Gottes Segen – für Sie persönlich wie für Ihre Arbeit in der Kirchgemeinde

    Ihre
    Wolfgang Bönsch, Ev.-Luth. Kirchspiel Regis-Breitingen (Kbz. Leipziger Land)
    Jan Merkel, Ev.-Luth. Peter-Paul-Kirchgemeinde Vielau (Kbz. Zwickau)
    Peter Siegel, Ev.-Luth. Johanniskirchgemeinde Rußdorf (Kbz. Chemnitz)
    Friedhelm Zühlke, Ev.-Luth. St-Ursula-Kirchgemeinde Auerswalde (Kbz. Chemnitz)

    Wie immer an dieser Stelle der Hinweis, daß Sie diese Mails am unteren Rand abbestellen können.

  • Petition in Zeichnung - Text der PRÜFSTEINE zur Strukturreform

    13-08-17 12:05 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,
    leider war die Erweiterung der Petition zu lang. Hier ist der Text der Prüfsteine:

    Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft. 1. Kor 12, 12+13a

    Die Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi am Ort.
    § 1, Abs. 1, Satz 1 Kirchgemeindeordnung der EVLKS

    Aus den eingegangenen Zuschriften, aus den Kommentaren zur Petition und aus der eigenen Beschäftigung mit dem Thema hat die Initiativgruppe am 12. August 2017 folgende

    PRÜFSTEINE zur Strukturreform
    entwickelt:

    ➢ Dient die Struktur dem Auftrag Jesu an die Gemeinde, allen Menschen das Evangelium zu verkündigen?
    ➢ Stehen bei der Strukturplanung die Bedürfnisse der Gemeinden im Vordergrund?
    ➢ Wird durch die Strukturreform Zwang auf die Gemeinden ausgeübt?
    ➢ Fördert die Struktur das Gemeindewachstum?
    ➢ Ermöglicht die Struktur Vielfalt in unserer Landeskirche?
    ➢ Ermöglicht die Struktur eine Flexibilität, sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen und schnell auf veränderte Bedingungen zu reagieren?
    ➢ Stärkt die Struktur die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Gemeinden vor Ort?
    ➢ Ermöglicht die Struktur verantwortliche Mitwirkung für Ehrenamtliche ?
    ➢ Werden die Ressourcen an Mitarbeitern und Geldmitteln bedarfsgerecht für die Gemeinden bereitgestellt?
    ➢ Hat innerhalb der Struktur die Gemeinde Priorität gegenüber den anderen kirchlichen Ebenen?


    Daraus ergeben sich folgegende Forderungen:
    1. Eine Strukturreform muss den Gemeinden ermöglichen, selbständig zu bleiben,
    - wenn ein Gemeindeleben in Form von Gottesdiensten und Gemeindekreisen stattfindet, und
    - wenn ein funkionsfähiger Kirchenvorstand existiert.
    Über die Art der Zusammenarbeit und ggfls. des Zusammenschlusses mit anderen Gemeinden muß sie selbst mit landeskirchlicher Beratung aber ohne Druck entscheiden.
    2. Die Berufsbilder, Anstellungsverhältnisse und Finanzierungsmöglichkeiten sind flexibler zu gestalten. Alternative Finanzierungsmodelle zur Kirchensteuer sind zu fördern. Die Ordination von Pfarrern muss auch ohne Hochschulabschluss und Kirchenbeamtenstatus möglich sein.
    3. Die Gemeinden erhalten bei Personalentscheidungen ein stärkeres Mitwirkungsrecht.
    4. Eine Strukturreform auf Gemeindeebene ist mit einer Reform der übergeordneten Strukturen und der zentraler Aufgaben zu verbinden.
    5. Überschaubare Gemeinden und Kirchenbezirke sind eine wichtige Vorausetzung für gelingende Gemeinschaft und Identifikation.
    6. Innovative Ansätze, andere Gemeindemodelle und Gemeindeneugründungen werden durch die Struktur gefördert.
    7. Bei der Bereitstellung der Finanzmittel sollen folgende Aufgabenbereiche Vorrang haben:
    - Ausbildung von Mitarbeitern im Verkündigungsdienst
    - Kinder- und Jugendarbeit
    - Mission
    8. Es muss möglich sein, Kirchspiele und vereinigte Gemeinden wieder zu verlassen, wenn die Ortsgemeinde es will.

  • Änderungen an der Petition

    13-08-17 09:08 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Schwestern und Brüder,

    herzlichen Dank an alle, die uns in den letzten Wochen auf unseren Aufruf hin ihre Überlegungen geschrieben haben. Wir sind so verfahren, daß einer von uns diese Stellungnahmen strukturiert ausgewertet hat. Ein anderer hat die Kommentare der Petition unter die Lupe genommen und die wesentlichen Aussagen herausgefiltert.
    Gestern haben wir uns zu einem Klausurtag getroffen. Aus den Kernaussagen von Zuschriften, Kommentaren und aus unserer Beschäftigung mit dem Thema haben wir dann die Prüfsteine verfaßt. Diese sind als Fragen an eine zukünftige Struktur formuliert. In einem zweiten Schritt haben wir die Fragen mit konkreten Forderungen unterfüttert.
    Intensiv haben wir uns mit dem „Pfarrei-Modell“ auseinandergesetzt, das von der Landessynode als eine Alternative zu „Kirche mit Hoffnung“ diskutiert wird. Wir haben festgestellt, daß das „Pfarrei-Modell“ die Prüfsteine erfüllt. Niemand kann jetzt noch behaupten, „Kirche mit Ho


    Neue Begründung: Jede Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi vor Ort. Hier versammelt sich die Gemeinde. Hier wird geistliche Verantwortung wahrgenommen. Hier geschieht Gemeindeaufbau.
    Die Kirchgemeinde darf nicht gegen ihren Willen und ohne Notwendigkeit aufgelöst oder zwangsvereinigt werden. Vielmehr muß alles dafür getan werden, daß sie in der Lage bleibt, am Ort eigenverantwortlich zu leben und zu arbeiten.
    Evangelische Kirche baut sich von unten auf. Organisationsfragen dürfen nicht autoritär und rücksichtslos von oben nach unten durchgesetzt werden.
    In der Kirche wird ständig von Demokratie gesprochen. Hier bestimmen aber 18 Personen in der Kirchenleitung über die Zukunft von 719 Kirchgemeinden.
    Es besteht keinerlei Transparenz. Eine Arbeitsgruppe tagt hinter verschlossenen Türen. Die Kirchenleitung übernimmt deren Ergebnis und legt es als Lösung bis 2040 fest.
    Alternativen - keine. Diskussion - unerwünscht.
    Nach Sächsischer Kirchenverfassung trägt die Landessynode "die Verantwortung für alle Angelegenheiten der Landeskirche". Deshalb darf sie sich nicht von der Kirchenleitung überrumpeln lassen. Veränderungen an Einzelfragen haben keinen Sinn. Die Landessynode kann die Strukturreform stoppen: "ZURÜCK AUF LOS!"
    Christliche Kirche lebt nicht von (Steuer-)Geldern, die gleichmäßig verteilt werden. Christliche Kirche lebt von Jesus Christus. Und der ruft Menschen zum Glauben, in die Nachfolge und zur Mitarbeit vor Ort.
    Wenn eine Landeskirche in dieser Art und Weise vorgeht, übergeht und entmutigt sie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Deren Reaktion ist Rückzug aus der Verantwortung, zähneknirschendes Aushalten oder der Aufbau von Parallelstrukturen - aber kein konstruktives Mitdenken und aktives Anpacken.
    Die Gemeinden sehen die Notwendigkeit von Veränderungen ein, wenn diese tatsächlich nötig sind und wenn die Verantwortlichen vor Ort an der Lösung beteiligt werden. Das ist allerdings für die kirchliche Verwaltung und Hierarchie anstrengend. Aber das erwarten wir.
    Die Kirchgemeinden brauchen Freiräume und sollen ermutigt werden, in ihrem Verantwortungsbereich Ideen zu entwickeln, Lösungen zu finden und Projekte wagen, die sie selbst finanzieren können. Dabei sind sie auch gefordert, ihre Nachbarn in der Landeskirche zu unterstützen.
    Deswegen bitten wir die Landessynode: Lassen Sie uns gemeinsam NEU ANFANGEN!
    Wir rufen auf
    - zum Gebet für unsere Landeskirche und die Tagung der Landessynode
    - zum Besuch des Gottesdienstes mit der Landessynode am 2.4.17, 9.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Dresden-Neustadt
    - zum gemeinsamen Gang mit der Kirchgemeinde Loschwitz, 2.4.17, 13.30 Uhr vom Körnerplatz zur Dreikönigskirche und
    - zur öffentlichen Versammlung von Kirchgemeindegliedern
    vor der Dreikönigskirche, 2.4.17, 15.00 Uhr
    ERWEITERUNG
    Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft. 1. Kor 12, 12+13a
    Die Kirchgemeinde ist Kirche Jesu Christi am Ort.
    § 1, Abs. 1, S. 1Kirchgemeindeordnung der EVLKS
    Aus den eingegangenen Zuschriften, aus den Kommentaren zur Petition und aus der eigenen Beschäftigung mit dem Thema hat die Initiativgruppe am 12. August 2017 folgende
    Prüfsteine zur Strukturreform
    entwickelt:
    ➢ Dient die Struktur dem Auftrag Jesu an die Gemeinde, allen Menschen das Evangelium zu verkündigen?
    ➢ Stehen bei der Strukturplanung die Bedürfnisse der Gemeinden im Vordergrund?
    ➢ Wird durch die Strukturreform Zwang auf die Gemeinden ausgeübt?
    ➢ Fördert die Struktur das Gemeindewachstum?
    ➢ Ermöglicht die Struktur Vielfalt in unserer Landeskirche?
    ➢ Ermöglicht die Struktur eine Flexibilität, sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen und schnell auf veränderte Bedingungen zu reagieren?
    ➢ Stärkt die Struktur die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Gemeinden vor Ort?
    ➢ Ermöglicht die Struktur verantwortliche Mitwirkung für Ehrenamtliche ?
    ➢ Werden die Ressourcen an Mitarbeitern und Geldmitteln bedarfsgerecht für die Gemeinden bereitgestellt?
    ➢ Hat innerhalb der Struktur die Gemeinde Priorität gegenüber den anderen kirchlichen Ebenen?
    Daraus ergeben sich folgegende Forderungen:
    1. Eine Strukturreform muss den Gemeinden ermöglichen, selbständig zu bleiben,
    - wenn ein Gemeindeleben in Form von Gottesdiensten und Gemeindekreisen stattfindet, und
    - wenn ein funkionsfähiger Kirchenvorstand existiert.
    Über die Art der Zusammenarbeit und ggfls. des Zusammenschlusses mit anderen Gemeinden muß sie selbst mit landeskirchlicher Beratung aber ohne Druck entscheiden.
    2. Die Berufsbilder, Anstellungsverhältnisse und Finanzierungsmöglichkeiten sind flexibler zu gestalten. Alternative Finanzierungsmodelle zur Kirchensteuer sind zu fördern. Die Ordination von Pfarrern muss auch ohne Hochschulabschluss und Kirchenbeamtenstatus möglich sein.
    3. Die Gemeinden erhalten bei Personalentscheidungen ein stärkeres Mitwirkungsrecht.
    4. Eine Strukturreform auf Ge


  • Petition in Zeichnung - Verlängerung bis 6.8. - noch mehr Zeit für Ihre Meinung

    23-07-17 21:32 Uhr

    So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jes. 43, 1

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    mit dem Wochenspruch von heute grüßen wir Sie ganz herzlich. Lassen wir uns von dieser Zusage ermutigen – unser Gott ist da, und er ist für uns da.

    Vielen Dank für alle Zusendungen in den letzten Wochen. Sie waren sehr unterschiedlich, von einem einzigen Satz bis zu prinzipiellen Überlegungen zu Grundsatzfragen.

    Die Auswertung schreitet gut voran, und es ist Ferienzeit. Deshalb möchten wir den Zeitraum verlängern, in dem wir Antworten erwarten:
    Bitte schreiben Sie bis zum 6.8.2017 an die Emailadresse zurueckauflos@web.de
    ihre Meinung zu den Fragen:

    - Was muss eine zukünftige Struktur in unserer Landeskirche für die Gemeinden leisten?
    - Was muss sie ermöglichen?
    - Welche Bedingungen braucht die Gemeinde vor Ort, um missionarischen und diakonischen Gemeindeaufbau gestalten zu können?

    Unsere Initiativgruppe wird dann daraus „Prüfsteine für die künftige Struktur der Landeskirche“ formulieren.

    Im Auftrag der Initiativgruppe „Zurück auf Los“ grüßen wir Sie herzlich und wünschen Ihnen und Ihren Kirchgemeinden Gottes Segen!

    Wolfgang Bönsch, Ev.-Luth. Kirchspiel Regis-Breitingen (Kbz. Leipziger Land)
    Jan Merkel, Ev.-Luth. Peter-Paul-Kirchgemeinde Vielau (Kbz. Zwickau)
    Peter Siegel, Ev.-Luth. Johanniskirchgemeinde Rußdorf (Kbz. Chemnitz)
    Friedhelm Zühlke, Ev.-Luth. St-Ursula-Kirchgemeinde Auerswalde (Kbz. Chemnitz)

    P.S.: Wenn Sie keine weiteren Informationen der Initiativgruppe „Zurück auf Los“ erhalten wollen, nutzen Sie bitte die Abmeldefunktion bei openpetion am unteren Rand.

  • Petition in Zeichnung - Initiativgruppe geht nächsten Schritt

    15-06-17 21:04 Uhr

    „Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte,
    und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte!“ Jes. 51, 1


    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

    zu Pfingsten haben wir gefeiert, dass unser Herr Jesus Christus seinen Heiligen Geist zu uns gesandt hat. Seine Gemeinde ist seitdem gewaltig „bis an das Ende der Welt“ gewachsen und weit mehr als eine menschliche Veranstaltung. Wir gehören zu ihm, unserem Gott. Und auf sein Handeln dürfen wir auch heute in unserer Situation vertrauen.

    Wie geht es jetzt weiter?

    Nachdem 7900 Personen die Petition „Zurück auf Los“ unterzeichnet haben und eine große Demonstration in Dresden die Sicht der Gemeindebasis deutlich gemacht hat, hat sich nun mit der Initiativgruppe „Zurück auf Los“ ein Netzwerk aus Vertretern der Gemeindebasis, Pfarrern, Kirchenvorstehern und Landessynodalen gebildet.

    Die Landessynode hat in ihrem Beschluss („Drucksache 119“) entschieden, dass die Gemeinden jetzt am stattfindenden Struktur-Prozess beteiligt werden. Dieser Aufforderung wollen wir gerne und konstruktiv nachkommen.
    Die Erfahrung zeigt, dass die Stimme der Gemeinden am besten gehört wird, wenn zum Einen viele einzelne Eingaben und Stellungnahmen bei den kirchenleitenden Gremien ankommen und wenn es gleichzeitig eine starke gemeinsame Aktion gibt.

    Deshalb bitten wir Sie: schreiben Sie uns Ihre Sicht zu den Fragen

    - Was muss eine zukünftige Struktur in unserer Landeskirche für die Gemeinden leisten?
    - Was muss sie ermöglichen?
    - Welche Bedingungen braucht die Gemeinde vor Ort, um missionarischen und diakonischen Gemeindeaufbau gestalten zu können?

    Wir werden dann als Initiativgruppe Ihre Rückmeldungen auswerten, zusammenfassen und zu „Prüfsteinen für die künftige Struktur der Landeskirche“ bündeln und ausformulieren.
    Diese Prüfsteine werden wir in den vom Landeskirchenamt organisierten Entscheidungsfindungsprozess einbringen, der ja im September mit mehreren Veranstaltungen beginnt.

    Es kommt jetzt darauf an, die Sicht der Gemeindebasis möglichst konkret zu formulieren.
    Wir wollen die Strukturreform nicht einfach nur stoppen, sondern wir wollen uns konstruktiv für die Zukunft unserer Gemeinden einbringen.

    Senden Sie dazu bitte Ihre Vorschläge und Forderungen bis zum 24.7.2017 an unsere Emailadresse
    zurueckauflos@web.de
    Falls Sie einen Anhang benutzen, beschränken Sie sich bitte auf eine Seite und verwenden Sie wegen des Virenschutzes ausschließlich das pdf-Format.

    Im Auftrag der Initiativgruppe „Zurück auf Los“ grüßen wir Sie herzlich und wünschen Ihnen und Ihren Kirchgemeinden Gottes Segen!

    Wolfgang Bönsch, Ev.-Luth. Kirchspiel Regis-Breitingen (Kbz. Leipziger Land)
    Jan Merkel, Ev.-Luth. Peter-Paul-Kirchgemeinde Vielau (Kbz. Zwickau)
    Peter Siegel, Ev.-Luth. Johanniskirchgemeinde Rußdorf (Kbz. Chemnitz)
    Friedhelm Zühlke, Ev.-Luth. St-Ursula-Kirchgemeinde Auerswalde (Kbz. Chemnitz)

    P.S.: Wenn Sie keine weiteren Informationen der Initiativgruppe „Zurück auf Los“ erhalten wollen, nutzen Sie bitte die Abmeldefunktion bei openpetion am unteren Rand.