Die Universität zu Köln und andere Universitäten entschied sich, vielen Studierenden das Weiterstudieren zu verbieten. Der angegebene Grund hierfür ist, dass die entsprechenden Studienordnungen ausgelaufen sein sollen.

Wir fordern, ausgesprochene Exmatrikulationen zurückzunehmen, Prüfungsansprüche sofort wieder einzuräumen und für die zahlreichen Diplom- und Magisterstudierenden Lösungen zu finden, die dafür Sorge tragen, dass sie durch die Bolognareform keine Nachteile erfahren müssen.

mehr Informationen: exmatrikulation.blogsport.de

Razões

Wenn die Universitäten glauben, es wäre ihre Aufgabe Studierende zu sortieren, herauszuschmeißen, oder ihnen Zwangsmaßnahmen anzudrohen glauben wir, dass auf diesen nicht hinnehmbaren Zustand aufmerksam gemacht werden muss.

Außerdem ist es wichtig, diesen Fall nicht losgelöst zu betrachten. In den kommenden Jahren werden tausende Diplom- und Magisterstudierende ihr Studium nicht mehr fortsetzen können. Soziale Härtefälle, gesellschaftliches Engagement, Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, chronische Krankheiten und weitere Gründe für ein verlängertes Studium wird in diesen Prozessen wenig Beachtung geschenkt. Dass Studierende ihr Studium nicht fortsetzen, sondern im Bachelor-/Mastersystem fast neu beginnen sollen ist zudem eine massive Verschwendung von Steuergeldern.

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Pro

Neben den mehr als dreißig Kommiliton*innen, die jetzt zwangsexmatrikuliert werden, wurden offenbar mehr als tausend Studierende gezwungen in Bachelorstudiengänge zu wechseln oder abzubrechen. Der AStA Uni Köln nannte noch ium März 1.600 Studierende

Contra

An der Uni Köln wurden von ca. 35000 Studierenden nur 35 Exmatrikuliert - von denen die meisten schon längere Zeit dabei waren jedoch noch kein Vordiplom erreicht hatten .... die Studenten hatten nebenbei auch genügend Chancen ihre Scheine auf einen Bachelor Studiengang umzuschreiben.