Petition richtet sich an:
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
Kinder und Jugendliche leiden besonders an den Folgen der sozialen Distanzierung in der Corona-Pandemie. Seit Jahresbeginn sind unsere Kinder flächendeckend wieder zu Hause und sollen per Fernunterricht lernern. Soziale Kontakte sind auf den eigenen Haushalt und evtl. eine weitere Person begrenzt.
Sozialer Kontakt und Lernen kann kaum außerhalb des eigenen Haushalts stattfinden. Es wird dringend eine Perspektive für betroffene Familien benötigt!
Eine bisher wenig beachtete Möglichkeit ist, ein schnelles Impfangebot für Kinder und Jugendliche zu machen, damit die Kinder und Jugendlichen sich wieder gefahrlos treffen und altersgerecht leben können!
Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, ein Impfangebot für Kinder und Jugendliche schnellstmöglich zu priorisieren!
Begründung
Wir leider alle unter den Folgen der sozialen Distanzierung aufgrunf der Corona-Pandemie. Eltern sind im Dauereinsatz, um externe Arbeit oder Homeoffice und Kinderbetreuung und Begleitung beim Fernunterricht zu ermöglichen.
Soziale Kompetenzen und Austausch werden zuerst in der Kindheit und Jugend entwickelt. Eltern sind oft keine Lehrer und kein Ersatz für den sozialen Austausch der Kinder und Jugendlichen miteinander.
Viele Kinder leben in beengten Verhältnissen oder haben pandemiebedingt wenig Austausch mit anderen Kindern.
Eltern leiden oft mehrfach an den Folgen dieser Pandemie. Es gibt verbreitet Sorge um oder sogar Verlust des Arbeitsplatzes und finanzieller Sicherheit. Gleichzeitig soll sich in dieser Stresssituation intensiv um die Kinder gekümmert werden, die zum einen rund um die Uhr betreut werden (müssen), zum anderen für eine adäquate Begleitung des Homeschoolings gerade in den Grundschuljahrgängen eine teilweise intensive Begleitung benötigen. Eltern stellen bei aller Fürsorge keinen Ersatz für den sozialen Kontakt ihrer Kinder dar.
Gefahrlose, spontane Treffen von Kindern verschiedener Haushalte sind somit kaum möglich. Eine Impfung von Kindern könnte hier Abhilfe schaffen!
Bisher liegt der Fokus berechtigt auf den besonders gefährdeten Gruppen. Für die nahe Zukunft müssen aber auch die Kinder bedacht werden, damit diese sich wieder gefahrlos in ihrem gewohnten Kontext bewegen, leben und lernen können und auch Eltern wieder entspannter ihren Kindern begegnen könnnen.
Schule wäre nach einem Impfangenbot kein Corona-infektionsgefährdeter Ort mehr!