Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Die große Koalition unter Kanzlerin Merkel plant mit der Mütterrente, der abschlagsfreien Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren sowie der verbesserte Erwerbsminderungsrente eine Änderung der Renten welche bereits Mitte 2014 beschlossen werden soll.
Damit ist es jetzt Zeit zu handeln!
Nach den Plänen der Regierung sollen unterschiedliche Personengruppen willkürlich eine bessere Rente erhalten als alle anderen nicht zu diesen Personengruppen zählenden Menschen.
Warum nur diese Personengruppen?
Diese Personengruppen setzten sich vorallem aus Menschen zusammen, welche überdurchschnittlich stark die aktuellen Regierungsparteien CDU und SPD gewählt haben. Es ist anzunehmen, dass es sich damit um ein nachträgliches Wahlgeschenk handelt.
Was wird dieses Wahlgeschenk kosten?
Die geplanten Rentenänderungen werden bis 2020 ca. 60 Milliarden Euro und bis 2030 ca. 160 Milliarden Euro kosten.
Wie sollen diese Rentenänderungen finanziert werden?
-Zu Beginn werden die Rentenreserven, welche alle Arbeitsnehmer finanziert haben, in Höhe von 30 Milliarden Euro verbraucht.
-Im Anschluss werden ab 2019, wenn die Reserven der Rentenkasse verbraucht sind, die Rentenbeiträge von aktuell 18,9% auf 19,7% erhöht. Ab 2030 liegen die Rentenbeiträge dann bei prognostizierten 22%. Zudem wird eine mögliche Beitragssenkung 2014 in Höhe von 0,6% nicht durchgeführt.
-Weiterhin sollen Steuern, welche jeder einzelne von uns zahlt, die restlichen Kosten decken. Dieser wird im Zeitraum 2019-2022 stufenweise um 400 Millionen Euro erhöht um dann letztendlich 2 Milliarden Euro jährlich zu erreichen.
Welche Auswirkungen sind zu befürchten?
-Die Belastung aller zukünftigen Angestellten wird unverhältnismäßig stark steigen. Neben dem demographischen Wandel, durch den unvermeidlich immer weniger Beitragszahler im Verhältnis zu einem Rentenempfänger existieren, werden durch diese Rentenänderung weitere immense Kosten auf die Beitragszahler und damit alle Angestellten zukommen.
-Die ärmsten Rentenempfänger profitieren nicht von diesen Rentenänderungsplänen. Weniger als 8% der gesamten geplanten Gelder werden dazu beitragen ein würdevolles Leben im Alter genießen zu können.
-Der Bundesrepublik Deutschland wird einen weiteren großen Kostenblock in Höhe von 2Milliarden Euro ab 2022 zahlen müssen welcher alternativ für Bildung, Infrastruktur oder Steursenkungen genutzt werden könnte.
Wir fordern aus diesen Gründen diese Rentenpläne generationengerecht, ökonomisch sinnvoll und langfristig durchdacht zu überarbeiten.
Quellen:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/rentenplaene-kritik-union-spd/seite-2
https://www.zeit.de/news/2014-01/29/kabinett-altkanzler-schroeder-kritisiert-rentenplaene-29121021
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rentenplaene-wissenschaftlicher-dienst-ruegt-geplantes-gesetz-a-937297.html
https://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/Die-Rechnung-wird-noch-kommen-article12095456.html
https://www.stern.de/news2/aktuell/rentenplaene-kosten-bis-2020-insgesamt-60-milliarden-2083670.html
https://www.bild.de/politik/inland/rente/wutwelle-gegen-rentenplaene-der-grossen-koalition-34276278.bild.html
https://www.bild.de/politik/inland/rente/plaene-der-groko-kosten-60-milliarden-34262264.bild.html