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Änderungen an der Petition
on 20 Mar 2026 -
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Änderungen an der Petition
on 20 Mar 2026
Petition addressed to: Landtag von Baden-Württemberg
Das in Baden-Württemberg verwendete Bodenwertmodell ist bei weitem das ungerechteste Modell, das die größten Unterschiede bei der neuen Grundsteuer erzeugt.
Deshalb fordern wir, dass das Bodenwertmodell in Baden-Württemberg durch ein anderes Modell abgelöst wird, bei dem die Grundsteuer ausgewogen und gerecht verteilt wird.
Es ist kein Zufall, dass von den 2,8 Millionen Einsprüchen gegen die neue Grundsteuer die Hälfte aus Baden-Württemberg kommen. Es ist das einzige Bundesland, das bei der Berechnung der Grundsteuer das „Bodenwertmodell“ verwendet, das nur auf der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert basiert. Es erzeugt extreme Unterschiede bei der Höhe der neuen Grundsteuer und führt bei 1-3 Familienhäusern mit relativ großen Grundstücken und hohen Bodenrichtwerten zu regelrechten Grundsteuer-Exzessen. Beispiele dazu werden weiter unten aufgeführt.
Wir erkennen an, dass eine Grundsteuer sozial ausgewogen sein muss und es dabei auch zu unterschiedlichen Belastungen kommen kann. Da die Grundsteuer ein Beitrag aller Bürgerinnen und Bürger zur Finanzierung der kommunalen Infrastruktur darstellt, sind aber diese extremen Unterschiede nicht gerechtfertigt.
Bei anderen Modellen, wie z.B. beim bayerischen Modell, ist das nicht der Fall. In diesem Modell fließt neben der Grundstücksfläche nur noch die Wohnfläche ein. Man kann also bei dem bayerischen Modell nicht von einem „Bürokratiemonster“ sprechen. Es ist einfach, gut zu durchschauen und von keinem Gutachterausschuss für die Bodenrichtwerte abhängig. Veränderungen ergeben sich ausschließlich über den Hebesatz der Kommune. Das Modell erzeugt keine so eklatanten Unterschiede zwischen den einzelnen Bescheiden und ist wesentlich ausgewogener.
Auch das niedersächsische Grundsteuermodell basiert auf dem bayerischen Modell, beinhaltet aber noch einen „Lagefaktor“, bei dem der Bodenrichtwert des Grundstücks ins Verhältnis zum durchschnittlichen Bodenwert der Kommune gesetzt wird.
Beispiel 1:
1 Fam.-Haus (Grundstück 1602m², Wohnfläche 175m²)
5.130 € Grundsteuer BW (Tübingen mit Hebesatz 350%)
1.033 € Grundsteuer Bayern (München, Hebesatz 824%)
1.549 € Grundsteuer Niedersachsen
(Bei einem Hebesatz von 824%, „gute Lage“)
Beispiel 2:
3-Zi ETW (Grundstücksanteil 25m², Wohnfläche 86m²)
67 € Grundsteuer BW (Freiburg mit Hebesatz 235%)
256 € Grundsteuer Bayern (München Hebesatz 824%)
385 € Grundsteuer Niedersachsen
(Bei einem Hebesatz von 824%, „gute Lage“)
Wir sind eine Gruppe, die von der neuen Grundsteuer extrem belastet ist und bitten Sie, unsere Petition zu unterstützen und zu verbreiten.
Petition started:
03/19/2026
Collection ends:
12/01/2026
Region:
Baden-Württemberg
Topic:
Taxes
Gemäß Bebauungsplan unbebaubare Rasenflächen werden in Baden-Württemberg nun gemäß Bodenrichtwert identisch wie Baugrund bewertet – und plötzlich hat sich die Grundsteuer für ein 60 Jahre altes kleines Häuschen darauf VERVIERFACHT … So wird aus der Altersvorsorge „Wohnen“ ebenso plötzlich ein kostspieliger Luxus, den man sich mit einer zusätzlich (!) besteuerten (kleinen) Rente spätestens bei einer erwartbaren Erhöhung der Hebesätze irgendwann nicht mehr leisten kann … Und dann?
Wer sagt, dass das bayrische Modell gerechter ist? Hier sieht man doch, wie Clientel-Politik funktioniert: Großgrundbesitzer profitieren von dem Berechnungsmodell überdurchschnittlich - und davon gibt es einige. Ich finde das Modell von BW grundsätzlich fair, weil es sich primär auf das bezieht, worauf die Besteuerung abzielt: den Besitz von Grund und Boden. Warum soll die Einbeziehung der Wohnfläche gerechter sein? Grundsätzlich müssen die aber Steuern runter, auch die Grundsteuer!
Ich wohne als Mieter in einem Haus mit 7 Wohnungen. Um das Haus herum hat jede Wohnungspartei einen kleinen Garten in der Größe ca. 4-5 m² angrenzent zur Strasse, das ist deutlich zu klein um da irgendwas zu bauen. Trotzdem wurde die Grundsteuer um über 900 % erhöht das ist unverhältnismäsig und ungerecht. Natürlich werden Kosten auf alle Mieter umgelegt und so musste ich dieses Jahr einen Betrag nachzahlen der höher als meine Miete ist wie soll man das alles noch bezahlen, kombiniert mit allem anderen was zum Leben gerade teurer wird so kann es nicht weiter gehen. Da fragt man sich für was man eigentlich noch arbeiten geht man hat nichts mehr davon ausser man schafft bei wirtschaftlich starken Firmen mit angemessenem Gehalt und dort kann nunmal nicht jeder arbeiten.Vor 5-6 Jahren kam ich mit meinem niedrigen Gehalt von 2500 brutto noch ganz gut aus und konnte auch etwas sparen, heute lebe ich von Monat zu Monat und denke mir jeden Tag ich sollte mich einfach auch in die soziale Hängematte legen und dafür mit mehr Freizeit bezahlt werden.
Es ist erschreckend, dass wir dank dieser Reform das 4,5-fache der ursprünglichen Grundsteuer bezahlen müssen. Ein 1-2 Familienhaus mit einem Garten, der als Bauerwartungsland gewertet wird, aber nicht bebaut werden kann (Grundstück zu schmal und ohne gesonderten Zugang). Wie kann es rechtens sein, dass in fast allen Bundesländern fairer berechnet wird und in Baden-Württemberg vor allem die kleinen Hausbesitzer bestraft werden?
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Die Reform in Ba-Wü ist das unfairste System in Deutschland. Es sollte nicht so aein!