Für eine gerechte Grundsteuer in Baden-Württemberg - Modellwechsel jetzt!

Petition is addressed to
Landtag von Baden-Württemberg

1,559 Signatures

7 %
1,496 from 22,000 for quorum in Baden-Württemberg Baden-Württemberg

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  1. Launched 19/03/2026
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Petition addressed to: Landtag von Baden-Württemberg

Das in Baden-Württemberg verwendete Bodenwertmodell ist bei weitem das ungerechteste Modell, das die größten Unterschiede bei der neuen Grundsteuer erzeugt.

Deshalb fordern wir, dass das Bodenwertmodell in Baden-Württemberg durch ein anderes Modell abgelöst wird, bei dem die Grundsteuer ausgewogen und gerecht verteilt wird.

Reason

Es ist kein Zufall, dass von den 2,8 Millionen Einsprüchen gegen die neue Grundsteuer die Hälfte aus Baden-Württemberg kommen. Es ist das einzige Bundesland, das bei der Berechnung der Grundsteuer das „Bodenwertmodell“ verwendet, das nur auf der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert basiert. Es erzeugt extreme Unterschiede bei der Höhe der neuen Grundsteuer und führt bei 1-3 Familienhäusern mit relativ großen Grundstücken und hohen Bodenrichtwerten zu regelrechten Grundsteuer-Exzessen. Beispiele dazu werden weiter unten aufgeführt.

Wir erkennen an, dass eine Grundsteuer sozial ausgewogen sein muss und es dabei auch zu unterschiedlichen Belastungen kommen kann. Da die Grundsteuer ein Beitrag aller Bürgerinnen und Bürger zur Finanzierung der kommunalen Infrastruktur darstellt, sind aber diese extremen Unterschiede nicht gerechtfertigt.

Bei anderen Modellen, wie z.B. beim bayerischen Modell, ist das nicht der Fall. In diesem Modell fließt neben der Grundstücksfläche nur noch die Wohnfläche ein. Man kann also bei dem bayerischen Modell nicht von einemBürokratiemonster“ sprechen. Es ist einfach, gut zu durchschauen und von keinem Gutachterausschuss für die Bodenrichtwerte abhängig. Veränderungen ergeben sich ausschließlich über den Hebesatz der Kommune. Das Modell erzeugt keine so eklatanten Unterschiede zwischen den einzelnen Bescheiden und ist wesentlich ausgewogener.

Auch das niedersächsische Grundsteuermodell basiert auf dem bayerischen Modell, beinhaltet aber noch einen „Lagefaktor“, bei dem der Bodenrichtwert des Grundstücks ins Verhältnis zum durchschnittlichen Bodenwert der Kommune gesetzt wird.

Beispiel 1:
1 Fam.-Haus (Grundstück 1602m², Wohnfläche 175m²)
5.130 € Grundsteuer BW (Tübingen mit Hebesatz 350%)
1.033 € Grundsteuer Bayern (München, Hebesatz 824%)
1.549 € Grundsteuer Niedersachsen
(Bei einem Hebesatz von 824%, „gute Lage“)

Beispiel 2:
3-Zi ETW (Grundstücksanteil 25m², Wohnfläche 86m²)
67 € Grundsteuer BW (Freiburg mit Hebesatz 235%)
256 € Grundsteuer Bayern (München Hebesatz 824%)
385 € Grundsteuer Niedersachsen
(Bei einem Hebesatz von 824%, „gute Lage“)

Wir sind eine Gruppe, die von der neuen Grundsteuer extrem belastet ist und bitten Sie, unsere Petition zu unterstützen und zu verbreiten.

Thank you so much for your support, BI Gerechte Grundsteuer BW, Tübingen
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 03/19/2026
Collection ends: 12/01/2026
Region: Baden-Württemberg
Topic: Taxes

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Gemäß Bebauungsplan unbebaubare Rasenflächen werden in Baden-Württemberg nun gemäß Bodenrichtwert identisch wie Baugrund bewertet – und plötzlich hat sich die Grundsteuer für ein 60 Jahre altes kleines Häuschen darauf VERVIERFACHT … So wird aus der Altersvorsorge „Wohnen“ ebenso plötzlich ein kostspieliger Luxus, den man sich mit einer zusätzlich (!) besteuerten (kleinen) Rente spätestens bei einer erwartbaren Erhöhung der Hebesätze irgendwann nicht mehr leisten kann … Und dann?

Wer sagt, dass das bayrische Modell gerechter ist? Hier sieht man doch, wie Clientel-Politik funktioniert: Großgrundbesitzer profitieren von dem Berechnungsmodell überdurchschnittlich - und davon gibt es einige. Ich finde das Modell von BW grundsätzlich fair, weil es sich primär auf das bezieht, worauf die Besteuerung abzielt: den Besitz von Grund und Boden. Warum soll die Einbeziehung der Wohnfläche gerechter sein? Grundsätzlich müssen die aber Steuern runter, auch die Grundsteuer!

Why people sign

Für Gerechtigkeit

Bis zur Umstellung auf die jetzige Grundsteuer, wurde der unbebaubare Teil des Grundstücks (Frischluftschneise in Stgt) wesentlich geringer bewertet. Die reine qm-Berechnung hat die Steuer um das 6,5-fache erhöht.
Ein wirklich nicht durchdachtes System.

Ich wohne in BW und habe 2 Häuser. Und uch finde die Grundsteueränderung nicht gerecht.

Ich bin für mehr GERECHTIGKEIT ! Das System ist verheerend ungerecht!!

Endlich konnten wir für viel Geld ein bischen Wiese und Garten für unser Bauernhaus mit Scheune für unsere 2 Kinder vom Nachbarn erwerben. Nun soll dies durch so hohe Steuern keine gute Entscheidung gewesen sein?

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