Rücknahme der Streichung: Kostenübernahme von Cannabisblüten für Schmerzpatienten sichern!

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag (alternativ: Bundesministerium für Gesundheit / Bundesgesundheitsminister).

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  1. Gestartet 28.10.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag (alternativ: Bundesministerium für Gesundheit / Bundesgesundheitsminister).

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die indikationsgerechte Verschreibung und die uneingeschränkte Kostenübernahme von Cannabisblüten für chronische Schmerzpatienten durch die gesetzlichen Krankenkassen gesetzlich dauerhaft garantiert und vereinfacht werden.
Bürokratische Hürden (wie langwierige Genehmigungsvorbehalte der Krankenkassen) sowie Sparmaßnahmen, die den Zugang zu wirksamen medizinischen Cannabisblüten einschränken oder Patienten auf weniger wirksame bzw. nebenwirkungsreiche Standardmedikamente zurückwerfen, müssen gestoppt werden. Gesundheitliche Versorgung und Schmerzlinderung dürfen nicht künstlichen Einsparzielen geopfert werden.

Ausführliche Begründung
1. Aus der Praxis für die Praxis: Die Realität einer ehemaligen Pflegekraft
Ich habe 18 Jahre lang in der körperlich harten Pflege gearbeitet. Ich habe meinen Rücken für unser Gesundheitssystem und für das Wohl anderer Menschen krumm gemacht. Die Quittung für fast zwei Jahrzehnte Schichtdienst und schwere körperliche Arbeit sind chronische Bandscheibenvorfälle und ein Alltag, der von täglichen Schmerzen dominiert wird.
Als Dank für diesen jahrelangen Einsatz im System stehe ich nun vor der Situation, dass mir von der Politik und den Krankenkassen diktiert werden soll, welche Medikamente ich einzunehmen habe – oft verbunden mit erheblichen Nebenwirkungen und unzureichender Wirkung.

2. Nachweisbarer medizinischer Nutzen im Alltag
Für mich und viele andere Betroffene sind Cannabisblüten kein Luxusgut und keine Lifestyle-Entscheidung, sondern ein essenzielles medizinisches Werkzeug.
Durch das gezielte Verdampfen (Inhalieren) von THC aus den Cannabisblüten senkt sich mein individueller Schmerzpegel verlässlich um mindestens zwei Schmerzpunkte. Diese Verringerung klingt auf dem Papier womöglich gering, bedeutet in der Praxis jedoch eine drastische Erhöhung der Lebensqualität:

  • Die Schmerzen dominieren den Alltag nicht mehr vollständig.
  • Der Bewegungsapparat entspannt sich spürbar, Blockaden lösen sich.
  • Die verbleibende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigt, was eine Aufrechterhaltung des Arbeitspensums und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben überhaupt erst wieder möglich macht.

Im Vergleich zu klassischen Starkanalgetika (wie Opiaten) ermöglicht die Inhalation von Cannabisblüten eine feine, bedarfsgerechte Dosierung ohne schwere Magen-Darm-Toxizität oder dauerhafte Benommenheit.

3. Kritik an Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Schwächsten
Es ist eine absolute Frechheit und ein gesellschaftlicher Offenbarungseid, wenn der Gesetzgeber eine Therapieoption erst legalisiert und als Kassenleistung verankert, nur um sie anschließend bei den ersten Haushaltslöchern durch die Hintertür wieder einzuschränken.
Wir erleben hier eine Politik am grünen Tisch: Entscheidungen über Kürzungen und bürokratische Blockaden werden von Personen getroffen, die selbst nie als chronische Schmerzpatienten leben mussten und die tagtäglichen Qualen der Betroffenen nicht nachvollziehen können.

An der Gesundheit von Menschen zu sparen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und nun auf eine funktionierende Schmerztherapie angewiesen sind, ist zutiefst unsozial. Jeder verweigerte Zugang zu funktionierenden Cannabisblüten führt zu Folgekosten durch Krankschreibungen, Behandlungen von Medikamentennebenwirkungen und den Verlust der Erwerbsfähigkeit. Hier wird am völlig falschen Ende gespart!

Aufruf zur Unterschrift
An alle Schmerzpatienten, Angehörigen, Pflegekräfte und solidarischen Mitbürger:
Unterschreiben Sie diese Petition! Lassen Sie uns gemeinsam verhindern, dass die Versorgung von chronisch Kranken den Sparzwängen der Gesundheitspolitik geopfert wird. Wir fordern ein Recht auf Schmerzfreiheit und Schmerzreduktion durch natürliche Mittel, Würde und den unbürokratischen Zugang zu den Medikamenten, die uns nachweislich helfen!

Begründung

Für viele von uns – darunter viele Menschen, die wie ich jahrzehntelang im körperlich belastenden Dienst (wie der Pflege) gearbeitet haben – sind Cannabisblüten kein Luxus, sondern die einzige wirksame Therapie ohne unerträgliche Nebenwirkungen. Das Verdampfen der Blüten senkt den Schmerzpegel verlässlich und ermöglicht überhaupt erst wieder Alltagsbewältigung und gesellschaftliche Teilhabe.
Dass nun ausgerechnet an der gesundheitlichen Versorgung austetherapierter Patienten gespart wird, ist unverantwortlich. Wir fordern die Bundesregierung und den Gesetzgeber auf, die Entscheidung zur Streichung zurückzunehmen und den gesetzlichen Anspruch auf Cannabisblüten in der Schmerztherapie dauerhaft zu sichern!

Für chronische Schmerzpatienten im Bürgergeldbezug bedeutet dieser Beschluss eine unerträgliche Härte: Ich muss monatlich 200 bis 250 Euro aus meinem Regelsatz aufbringen, um einigermaßen schmerzfrei leben zu können. Das Geld fehlt an anderer lebensnotwendiger Stelle – ich bin dadurch gezwungen, für meine Ernährung auf kirchliche Hilfen und Tafeln zurückzugreifen. Es ist ein skandalöser Zustand in einem sozialen Rechtsstaat, wenn kranke Menschen finanziell so unter Druck gesetzt werden, dass sie zwischen Schmerzkontrolle und Grundversorgung wählen müssen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Guido Sohn, Solingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.10.2026
Sammlung endet: 27.04.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Warum Menschen unterschreiben

ja und das sofort.

Weil man den kranken Menschen ihre Medizin abnehmen möchte streichen möchte. Die Menschen die sowieso schon leiden schön noch mal drauftreten

Es gibt es viele kranke Menschen, die sich das nicht leisten können und die das nehmen wegen Schmerzlinderung. Es gibt es auch dort kranke Patienten, die das auch wegen Schmerzlinderung nehmen. Deswegen akzeptiere ich das nicht.

Weil Patienten darauf angewiesen sind

Weil ich Chronische Schmerzatientin bin und seit mehreren Jahren Medizinisches Cannabis verordnet bekommen habe und dies ist für mich das Einzige Medikament ist welches bei mir noch wirksam ist. Alle anderen Medikamente zeigten bei mir unerwünschte Nebenwirkungen . Ich kann mir das Cannabis nun nicht mehr leisten da ich Rentnerin bin und bei meiner bisherigen
Verordnung pro Monat 40g Reine unverarbeitete Cannabis Blüten bekommen habe so müsste ich jetzt pro Monat ca. 650€ bei einer Rente von etwa 1150€ und nicht einmal 200€ Aufstockung vom Staat erhalte . Ich werde/ würde nun vom Staat förmich dazu verleitet das für mich lebenswichtige Medikament auf illegalem Weg zu beschaffen.Mit meiner Unterschrift möchte ich nun den Staat bitten diese von Ihnen getroffene Entscheidung zu überprüfen und doch einmal an die vielen Menschen zu denken die sich nun genau so wie ich in dieser misslichen Lage befinden. Warum hat der Staat Cannabis denn legalisiert ?? Liebe Politiker was wüdet Ihr in unserer Lage wärett und kein Politiker mit hohem Gehalt wäret. Helft uns chronischen Schmerzpatienten und nehmt dieses Gesetz zurück ,denn so helft ihr Euch selber denn wenn nicht werden die Richter demnächst sehr viel zu tun haben um die vielen Gerichtsverfahren wegen illegaler Drogenbeschaffung / Cannabis, zu bewältigen. Ich hoffe auf eine Überarbeitung dieses Gesetzes / Rücknahme.

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