231 Unterschriften
Petition richtet sich an: Regionalverband Saarbrücken und Saarländischer Verkehrsverbund (saarVV)
Die A620 versinkt für Jahre im Baustellenchaos, Eltern stehen täglich im Pendlerverkehr fest und die Belastung für Familien wächst immer weiter. Doch anstatt den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und echte Alternativen zu schaffen, werden bestehende Angebote gekürzt. In Bischmisheim wird nun auch noch der Schulbus 835 eingestellt. Das ist nicht nachvollziehbar und schlichtweg nicht akzeptabel.
Die Linie 835 hat bisher zuverlässig zahlreiche Schülerinnen und Schüler nach Hause gebracht – unter anderem vom Gymnasium am Schloss, dem Ludwigsgymnasium, dem Otto Hahn Gymnasium und dem Deutsch-Französischen Gymnasium. Für viele Kinder war dieser Bus ein sicherer und direkter Heimweg. Mit dem Wegfall dieser Verbindung entfällt nun der geschützte Rahmen eines Schulbusses. Die Kinder sind gezwungen, mehrfach umzusteigen und deutlich längere Wege in Kauf zu nehmen. Am Nachmittag entstehen dadurch Zeitverluste von bis zu 50 Minuten.
Das hat konkrete Folgen:
- längere und kompliziertere Heimwege,
- mehr Unsicherheit für jüngere Schüler und
- zusätzliche Belastung für Familien im Alltag.
Während ohnehin schon viele Eltern durch die Verkehrssituation stark eingeschränkt sind, verschärft diese Entscheidung die Lage weiter.
Es kann nicht sein, dass ausgerechnet unsere Kinder die Leidtragenden einer verfehlten Verkehrsplanung sind.
Wir fordern daher:
- die Wiederaufnahme der Schulbuslinie 835,
- oder eine gleichwertige, direkte und sichere Alternative für die betroffenen Schülerinnen und Schüler.
So kann und darf es nicht weitergehen. Familien brauchen Verlässlichkeit – und Kinder sichere Schulwege.
Begründung
Wir sind als Familien in Bischmisheim direkt von der Streichung der Schulbuslinie 835 betroffen. Unsere Kinder – ebenso wie viele andere Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium am Schloss, Ludwigsgymnasium, Otto-Hahn-Gymnasium und dem Deutsch-Französischen Gymnasium – haben diese Linie täglich genutzt, um sicher und ohne Umsteigen nach Hause zu kommen.
Mit dem Wegfall dieser Verbindung bricht für uns eine verlässliche und sichere Struktur im Alltag weg. Der Schulbus war mehr als nur ein Transportmittel – er bedeutete einen geschützten Rahmen für unsere Kinder. Dieser fällt nun ersatzlos weg.
Stattdessen müssen die Kinder künftig mehrfach umsteigen und deutlich längere Wege in Kauf nehmen. Für viele bedeutet das am Nachmittag einen Zeitverlust von bis zu 50 Minuten. Das ist nicht nur unzumutbar, sondern belastet auch den gesamten Familienalltag erheblich.
Gerade vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten Verkehrssituation – etwa durch die Baustellenproblematik auf der A620 – ist diese Entscheidung völlig unverständlich. Anstatt Familien zu entlasten, werden sie zusätzlich unter Druck gesetzt.
Unsere Kinder dürfen nicht die Leidtragenden solcher Entscheidungen sein.
Quellen und Nachweise:
Laut einem Bericht des Saarländischen Rundfunks werden in Saarbrücken zahlreiche Schulbuslinien gestrichen oder eingeschränkt. Besonders betroffen sind die sogenannten 800er-Linien – darunter auch die Linie 835.
Insgesamt wurden bei 46 Schulbuslinien Änderungen vorgenommen, bei 19 Linien wurden Verbindungen ganz oder teilweise gestrichen. Für viele Schülerinnen und Schüler bedeutet das längere Fahrzeiten, mehr Umstiege und einen deutlich erschwerten Heimweg.
Konkret wird auch beschrieben, dass Schülerinnen und Schüler aus Richtung Bischmisheim künftig umsteigen müssen und dadurch später zuhause sind.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
14.07.2026
Sammlung endet:
13.01.2027
Region:
Bischmisheim
Kategorie:
Familie
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Ich bin Tante von 2 Schulkindern (10/12 Jahre), deren Schulweg dadurch sehr beschwerlich wird. Beide Eltern sind berufstätig und Kinder aus dem näheren Umfeld haben alle unterschiedliche Unterrichtsendezeiten, da auf verschiedenen Schulen, dass auch ein rotierendes Elterntaxi zum Schulende kaum machbar ist. Für alle bedeutet der Wegfall der Schulbusse erheblich längere Heimwegzeiten und kompliziertere Heimwege.