Neuigkeiten
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir möchten Sie heute über den aktuellen Stand und unser weiteres Vorgehen informieren. Nach intensiver Prüfung der Daten und Rücksprache mit der Gemeinde hat sich ein Bild ergeben, das uns keine andere Wahl lässt, als den Fall nun an die Öffentlichkeit zu bringen.
Unsere Argumentationskette gegenüber der Gemeinde:Daten-Manipulation: Ein direkter Vergleich unserer Messdaten mit dem geeichten Gerät der Gemeinde ergab eine minimale Abweichung von nur 2,5 bis 3 km/h. Wir haben unsere Werte als „net adjustment“ angepasst, um absolute Präzision zu gewährleisten. Dabei wurde jedoch klar: Die Gemeinde bereinigt ihre Daten offenbar gezielt, um die kritische V85-Grenze künstlich unter 40 km/h zu drücken und somit Handlungszwang zu vermeiden.
Die Blitzer-Lüge: Uns wurde mitgeteilt, der mobile Blitzeranhänger könne die gegenüberliegende Fahrbahn technisch nicht überwachen. Das ist nachweislich falsch. Uns liegt ein Bußgeldbescheid aus der Bohnsdorfer Chaussee (Richtung Bahnübergang) vor, der belegt, dass genau dieses Gerät dort erfolgreich die Gegenfahrbahn überwacht.
Amtlicher Offenbarungseid: Die Polizei lehnt Kontrollen vor Ort schriftlich ab, da die Straße für die Beamten „zu gefährlich“ sei. Wir fragen uns: Wenn es für geschulte Polizisten in Warnwesten zu gefährlich ist, wie kann die Gemeinde behaupten, dass für unsere Schulkinder keine Gefahr besteht?
Klarstellung zur politischen Instrumentalisierung: Auf dem Maifest wurde der Ortsvorsteher mit der Behauptung der AfD konfrontiert, es sei ein Antrag zur Beschaffung des Displays aus dem Ortsbeiratsbudget gestellt worden. Dies stellte sich als falsch heraus; ein solcher Antrag liegt nicht vor, zudem entspräche dies nicht dem vorgeschriebenen Prozedere.
In eigener Sache:
Wir stehen in engem Austausch mit verschiedenen politischen Kräften, unter anderem sehr intensiv mit der Partei Die Linke, um unser Ziel zu erreichen. An alle „Hater“, die versuchen, uns durch falsche Behauptungen über eine AfD-Mitgliedschaft beruflich oder ehrenamtlich zu diffamieren: Wir sind parteineutral. Unser Engagement dient ausschließlich der Sicherheit der Kinder und vulnerabler Gruppen. Wir lassen uns nicht politisch instrumentalisieren oder durch Verleumdungen mundtot machen.Nächster Schritt:
Da die Gemeinde fachliche Argumente ignoriert und privates Crowdfunding untersagt hat, haben wir das Gesamtpaket nun an die Redaktion von RTL „Mario Barth deckt auf“ übermittelt. Die Gemeinde wurde vorab mündlich darüber in Kenntnis gesetzt.Vielen Dank für Ihre Unterstützung – wir kämpfen weiter für einen sicheren Schulweg!
Ihr Team der Elterninitiative -
Liebe Unterstützer,
der gestrige Termin mit der Gemeindeverwaltung Schönefeld war kein Wendepunkt. Er hat gezeigt, mit welchen Mitteln versucht wird, unser Anliegen kleinzurechnen – aber er hat uns auch einen klaren Weg zur Finanzierung aufgezeigt.1. Die versuchte Täuschung: Baustellen-Daten als Referenz
Die Verwaltung versuchte uns zunächst, Messergebnisse der Messstelle 2 als repräsentativ zu verkaufen.
Das Problem: Diese Daten stammen aus einem Baustellenbereich, in dem der Verkehr künstlich gedrosselt ist. Diesen künstlich beruhigten Wert auf die gesamte Schützenstraße zu übertragen, ist ein bewusster Etikettenschwindel. Diesen Versuch habe ich im Termin sofort durchschaut und offengelegt.2. Die „Netto-39-km/h“-Fiktion
Anschließend präsentierte die Gemeinde für den kritischen Messpunkt 3 (die freie Beschleunigungsstrecke) eine angebliche Durchschnittsgeschwindigkeit (V{85}) von lediglich 39 km/h. Dieser Wert ist vermutlich bereits „netto bereinigt“. Da nicht offengelegt wurde, um wie viel Prozent hier künstlich nach unten korrigiert wurde (wir nehmen aus der ersten Sitzung des Ortsbeirates eine pauschale Kürzung von ca. 5 % an), bleiben diese Zahlen für uns völlig unglaubwürdig und widersprechen der täglichen Realität vor Ort massiv.3. Die „Geht-nicht“-Liste & Das Budget-Manöver
Jede sofortige Schutzmaßnahme wurde mit einer Blockadehaltung quittiert:
Keine Querungshilfe:
Eine sichere Lösung für den Kitaweg sei laut Verwaltung „nicht umsetzbar“.Keine Kontrollen: Es wurde die technisch unhaltbare Behauptung aufgestellt, die Messstrecke sei zu kurz zum Blitzen.
Privatinitiative blockiert: Mein Angebot eines Crowdfundings für ein Smiley-Display wurde aus „Haftungsgründen“ untersagt.
Finanzierung: Die Gemeinde verwies darauf, dass ihr Haushaltsplan die 3.000 Euro für ein Display nicht hergebe.
Die entscheidende Wende: Die Verwaltung empfahl uns stattdessen, den Weg über den Ortsbeirat zu gehen, da dessen Budget „üppig genug“ für solche Maßnahmen sei.
Unsere nächsten Schritte: Kurs auf den Ortsbeirat
Wir nehmen die Gemeinde beim Wort. Da die Verwaltung die Verantwortung für die Finanzierung an den Ortsbeirat abschiebt, werden wir genau dort ansetzen.
Wir bereiten den offiziellen Antrag für das Ortsbeirats-Budget vor.
Die Unterstützung der Fraktionen „Die Linke“ und „AfD“ ist bereits signalisiert.
Parallel dazu werden wir auf fachlicher Ebene beweisen, dass die technischen Argumente gegen Kontrollen (Stichwort: Messstrecke) jeder technischen Grundlage entbehren.
Wir fordern Sicherheit für unsere Kinder – finanziert aus den Mitteln, die dem Ortsteil zustehen!
Die Worte unseres Bürgermeisters aus der Gemeindevertreterversammlung haben wir übrigens nicht vergessen.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Dr. h.c. D. Grüneberg
Initiative „Sicherer Schulweg Schützenstraße“ -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
hinter den Kulissen geht die Arbeit an der Schützenstraße intensiv weiter. Wir stehen im engen und regelmäßigen Austausch mit der Gemeindeverwaltung sowie den Vertretern der Fraktionen, um gemeinsam eine sachgerechte Lösung für den Schulweg zu finden. Hier ist das aktuelle Update:
1. Sachstand der Auswertung
In der Gemeindeversammlung am 11.03. wurde auf unsere Nachfrage hin mitgeteilt, dass die Verwaltung die Auswertung der Messungen finalisiert. Wir sind zuversichtlich, dass uns die Ergebnisse zeitnah präsentiert werden. Unser gemeinsames Ziel ist eine Datenbasis, die die reale Verkehrssituation ungeschminkt widerspiegelt.
2. Fokus auf den „ehrlichen Standort“
In unseren Gesprächen mit der Gemeinde und den Fraktionsvertretern (u.a. AfD) haben wir bereits frühzeitig darauf hingewiesen, wie wichtig eine differenzierte Betrachtung der Daten ist.- Wir haben fachlich dargelegt, dass Messungen in Baustellenbereichen oder Kurven physikalisch bedingt keine repräsentativen Werte liefern können.
- Daher haben wir bereits im Vorfeld angeregt, die Woche vom 26.02. bis 04.03. (Standort Hausnummer 2) isoliert zu betrachten. Nur so verhindern wir eine statistische „Verwässerung“ durch verkehrsberuhigte Zonen und erhalten ein ehrliches Bild für die Sicherheit der vulnerablen Gruppen.
3. Sicherheit durch Nettobereinigung
Um die Diskussion auf ein rein sachliches Fundament zu stellen, haben wir unsere eigenen 41.971 Messungen mit einer bewussten Nettobereinigung versehen. Wir präsentieren der Gemeinde keine Maximalforderungen, sondern konservativ gerechnete Mindestwerte. Dieser seriöse Ansatz wird von den Gesprächspartnern in der Gemeinde geschätzt und dient als verlässlicher Korridor für die kommenden Entscheidungen.
4. Nächste Schritte: Smiley-Schild & Maßnahmen
Auch wenn für die Montage des Smiley-Schildes noch kein fester Termin feststeht, bleiben wir hierzu im Dialog. Wir bringen weiterhin die fachlichen Empfehlungen des Ad-hoc-Arbeitspapiers 2022 und der StVO-Novelle 2024 ein, um bauliche Lösungen (wie Berliner Kissen) als realisierbare Optionen zu prüfen.
Wir danken allen Beteiligten in der Gemeinde für die bisherige Gesprächsbereitschaft und halten euch über die Vorstellung der Daten auf dem Laufenden!