Region: Berlin

Sicherheit vor Profit! Stopp dem Scooter-Chaos in Berlin – Unsere Kinder schützen!

Petition richtet sich an:
Das Abgeordnetenhaus von Berlin sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

3.631 Unterschriften

30 %
3.302 von 11.000 für Quorum in Berlin Berlin

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  1. Gestartet April 2026
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Petition richtet sich an: Das Abgeordnetenhaus von Berlin sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

Wir fordern den Senat von Berlin auf, die Vergabe von Sondernutzungslizenzen für Leih E-Scooter mit sofortiger Wirkung an strikte Sicherheitsauflagen zu binden. Solange die Sicherheit für besonders schutzbedürftige Gruppen wie Kinder/Jugendliche, Senioren und Menschen mit Handicaps auf unseren Gehwegen nicht lückenlos garantiert werden kann, dürfen keine weiteren Lizenzen erteilt werden.

Unsere konkreten Forderungen an die Politik und die Anbieter:

  1. Ende des „Free-Floating“-Systems - Einführung fester Parkstationen und eine drastische Reduzierung der Flotten.
  2. Strikte Alterskontrolle - Verfügbarkeit erst ab 18 Jahren, sichergestellt durch eine obligatorische Identitätsprüfung mittels Personalausweises bei der Registrierung.
  3. Helmpflicht durch Anbieter-Lösungen - Die Anbieter müssen Helme direkt am E-Scooter zur Verfügung stellen (z. B. in einer integrierten Box). Sensoren sollen die Fahrt erst freischalten, wenn der Helm entnommen wurde.
  4. Technische Sperre gegen Mehrfach-Belegung - Einsatz von Sensoren auf der Trittfläche. Die Fahrt darf nur möglich sein, wenn sich maximal eine Person (bzw. zwei Füße) auf dem Board befindet. Bei Überbelegung muss die Fahrt automatisch blockiert oder unterbrochen werden.

Begründung

Als in Berlin-Britz ansässige Praxis für Physiotherapie erleben wir täglich die Folgen mangelnder Verkehrssicherheit. Der tragische Tod einer 14-jährigen Schülerin am 17. April 2026, nur wenige hundert Meter von unserer Praxis entfernt, ist ein furchtbarer Weckruf, den wir nicht ignorieren dürfen.

  1. Schutz junger Menschen ! - Statistiken zeigen, dass fast die Hälfte der Verunglückten jünger als 25 Jahre ist. Die Hemmschwelle zur Nutzung ist zu niedrig, die Gefahr durch falsche Straßenbenutzung oder das Fahren zu zweit wird von Jugendlichen oft unterschätzt. Wir können nicht länger zusehen, wie junge Menschen ihr Leben verlieren oder schwere, bleibende Verletzungen davontragen.
  2. Dramatische Unfallzahlen -  Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden in Deutschland ist allein im letzten Jahr um über 26% gestiegen. In Berlin verunglücken täglich Menschen schwer. Als Physiotherapeuten wissen wir: Ein einziger Sturz kann ein Leben lang körperliche Einschränkungen bedeuten.
  3. Ordnung und Barrierefreiheit: Zusätzlich gefährden wild abgestellte Leih E-Scooter Senioren, Sehbehinderte und Menschen mit Mobilitätseinschränkung, die über die Geräte stolpern oder auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Zudem verschmutzen entsorgte Scooter unsere Berliner Gewässer.

Sicherheit ist kein Privileg, sondern eine Verpflichtung – wir fordern eine Politik, die das Leben unserer Mitbürger endlich über kommerzielle Interessen stellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Praxis für Physiotherapie AO GmbH, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.04.2026
Sammlung endet: 18.10.2026
Region: Berlin
Kategorie: Sicherheit

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Rücksichtsloses rasen über Bürgersteige, wahrlos, mitten im Weg abgestellte Scotter. Nutzung erst ab 18 in Verbindung mit einer Fahrprüfung + E-Roller Führerschein.

Die Petition nutzt den Tod des Mädchens für eine einseitige Anti-E-Scooter-Erzählung. Es stehen Verstöße auf beiden Seiten im Raum: Rotlicht/Tandemfahren und ein alkoholisierter Autofahrer; ws. kein Leihroller. Mehr pauschale Verbote machen es nicht sicherer. Hauptproblem bleibt Berlins Infrastruktur: fehlende Radwege, gefährliche Kreuzungen, zu viel Autoverkehr, schlechte Anbindungen, zu wenig Abstellflächen. Wenn sie bei einer Kollision mit einem Auto starb: Warum nicht weniger Autos fordern?

Warum Menschen unterschreiben

Wir müssen unbedingt die Nutzungsregeln für E-Scooter überarbeiten, insbesondere in Bezug auf Minderjährige. Derzeit stellt ihre Nutzung nicht nur für den Nutzer selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer und Fußgänger eine Gefahr dar. Ganz zu schweigen davon, dass E-Scooter absolut nicht umweltfreundlich sind. Und da sie so einfach zu mieten sind, wird die Verantwortung für das Gerät und dessen bewusster Umgang damit vernachlässigt.

Die Fahrer blockieren regelmäßig Rad- und Fußwege, und zwar auch vor Schulen und Kitas. Die Unfallgefahr ist unverantwortlich groß.

Die Zustände sind katastrophal und nicht mehr tragbar. Die Roller stehen und liegen überall herum. Rücksichtslose Fahrer rasen mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit über die Gehwege. Oft hatte ich Situationen, in denen ich als Fußgängerin fast umgefahren wurde.

Mich stören ebenfalls die überall umherstehenden Teile und die teilweise wirklich unachtsamen Fahrer.

Ich sehe ebenfalls eine massive Gefährdung der gesamten Verkehrslage. Ohne Kenntniss der Verkehrsregeln ein elektrisches Fahrzeug zu benutzen. Der Fahrradfahrer ohne Kenntnis der Verkehrsregeln - zum Beispiel bei Rot zu zu halten ist schon genug. Ich fordere für jeden Benutzer des öffentlichen Raums pro Jahr eine Stunde Verkehrsschulung um ein Mindestmaß an Selbstständigen Denken zu haben.

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