Region: Berlin
Erfolg

Späth’sche Baumschulen muss grünes Zentrum bleiben. Keine Bebauung!

Petition richtet sich an:
Berliner Senat, Berliner Abgeordnetenhaus
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

16.323 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

16.323 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Petition richtet sich an: Berliner Senat, Berliner Abgeordnetenhaus

Der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gäbler, will das Gelände der Späth’schen Baumschulen bebauen. Zwischen blauer Märchenhütte und Ligusterweg sollen künftig vielgeschossige Gebäude in die Höhe ragen. Heute bietet diese öffentlich zugängliche Fläche den Menschen Anregungen, Erholung und Weite. Künftig sollen Gehölz-Sortengarten und Weltacker Berlin, Staudenproduktion, Obstbaumflächen, Garten-Biotop am Karpfenteich und so viel mehr verschwinden. Stattdessen: Versiegelung, Mauern und Enge.
 
Ohne Beteiligung des Berliner Abgeordnetenhauses und der Öffentlichkeit will Senator Christian Gäbler im Juni einen Senatsbeschluss über seine Bebauungspläne herbeiführen. Wenn das passiert, ist der Fahrplan für das Gelände der Späth’schen Baumschulen festgelegt. Das lassen wir nicht zu!
 
Forderung:

Späth’sche Baumschulen muss grünes Zentrum bleiben. Keine Bebauung! Der vom Bausenator Christian Gäbler vorangetriebene Senatsbeschluss muss vom Tisch!
 

Begründung

Begründung:
Die Baumschulenflächen zwischen Ligusterweg, Späthstraße, Königsheide und Siedlung Späthsfelde sind eine grüne Oase für die Berliner Bevölkerung. Sie bieten Anregungen und eine Weite, die für den zentralen Bereich der Späth’schen Baumschulen mit Pflanzenverkauf, Hofladen, Gasthaus, Kräutergarten, blauer Märchenhütte, Baumschulenmuseum, historischem Kontorgebäude, Schwarzer Scheune und so vielem mehr elementar sind. Nur mit diesen Flächen sind die Späth’schen Baumschulen als grünes Zentrum erlebbar!
 
Auf den Flächen befinden sich Orte der Erholung wie das Garten-Biotop am Karpfenteich oder das Haus aus Bäumen. Und die Flächen sind ein Zentrum der grünen Wissensvermittlung für Pflanzen, Garten und Landwirtschaft, mit Gehölzsortengarten, Weltacker Berlin, Obstbaum-Areal, Schaugärten, Produktionsflächen und vielem mehr. Die Aus- und Fortbildung entlang der gesamten Pflanzenkette, die am historischen Standort von Späth in Berlin-Baumschulenweg erfahrbar ist, wird vor dem Hintergrund des neuen BäumePlus-Gesetzes umso elementarer für die Stadt. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaanpassungsgesetz_Berlin
 
Die aktuellen Senatspläne bewerten wir zudem als Täuschung der Öffentlichkeit, denn in einem Beteiligungsverfahren wurde 2025 ein vollkommen anderes Struktur- und Nutzungskonzept für das vom Senat geplante neue Stadtquartier Dreieck Späthsfelde zum Sieger gekürt. Der Senat feiert sich in dem öffentlich präsentierten Konzept für die „behutsame Integration der Späth’schen Baumschulen und der bestehenden Nachbarschaften sowie die Berücksichtigung der gewerblichen Bedarfe…“ (siehe: https://mein.berlin.de/vorhaben/2025-01089/)
 
Und die aktuellen Senatspläne treffen die Späth’schen Baumschulen in einer Situation, in der hier gelungen ist, was viele andere Traditionsunternehmen nicht schaffen: Im Zuge der Unternehmensnachfolge führen drei junge, starke Frauen die Geschäfte. Sie haben Energie, neue Ideen und viele Pläne.
 
Wir setzen die Zeichen auf „Alarmstufe Rot“, denn die Pläne aus dem Hause des Berliner Bausenators bedeuten die Zerstörung des grünen Erlebnis- und Wissensraumes für die Berliner Bevölkerung und die grüne Branche, die Betriebsinhaber und Visionär Holger Zahn in den zurückliegenden 30 Jahren aufgebaut hat. Auf den historischen Flächen der Späth’schen Baumschulen, ältestes produzierendes Unternehmen in Berlin, gegründet 1720.
 
www.spaethsche-baumschulen.de
 
Verantwortlich: Holger Zahn, Späth’sche Baumschulen Handels GmbH, Späthstraße 80/81, 12437 Berlin

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Baumschule Späth, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.05.2026
Sammlung endet: 08.06.2026
Region: Berlin
Kategorie: Bauen

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,

    herzlichen Glückwunsch zum Erfolg der  Petition!🎉 Das war nur Dank Ihnen möglich und zeigt, wie viel gesellschaftliches Engagement bewirken kann. Damit noch mehr Menschen davon erfahren, haben wir von openPetition ein Video zu Ihrer und zwei weiteren Erfolgs-Petitionen in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht - einfach auf die blauen Verlinkungen klicken & teilen, teilen, teilen:

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    Vielen Dank für Ihr Engagement!
    Ihr openPetition-Team

  • 22.302 Unterschriften sind eine Ansage. Diese überwältigende Unterstützung für den Erhalt der Späth’schen Baumschulen als grünes Zentrum ist auch beim Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Landes Berlin, Christian Gaebler, angekommen.
     
    Am 3. Juli haben wir mit einer Aktion, die in der Senatsverwaltung für beachtliches Aufsehen gesorgt hat, mehr als 16.000 Unterschriften online, rund 6.000 Unterschriften auf den Listen und 7.469 teils sehr ausführliche Kommentare an Senator Gaebler übergeben. Vorausgegangen waren intensive Gespräche mit dem Planungsteam des Senators für das Dreieck Späthsfelde und die Gewissheit: Wir haben Bewegung in den Planungen erreicht!
     
    Ein Grün- und Freiraumband soll die Kernfläche von Späth durchziehen
     
    Jetzt hat Senator Gaebler öffentlich gemacht, dass es ein breites Grün- und Freiraumband auf der Kernfläche von Späth zwischen Königsheide und Ligusterweg geben wird. Die Baumreihen mit den wertvollen Muster- und Mutterbäumen und unser Obstbaum-Areal mit 700 Bäumen liegen innerhalb dieses Grünen Gürtels. Eine feste Zusage gibt es außerdem für unser Garten-Biotop am Karpfenteich direkt am Ligusterweg. Für die Bildungsgärten wie den Weltacker, den Gehölz-Sortengarten des Bund deutscher Baumschulen und die Forschungsflächen des Späth-Arboretum gibt der Senat die Absichtserklärung, sie in die neuen Grün- und Freiflächen zu integrieren.
     
    Wir freuen uns sehr, dass die Senatsveröffentlichung in diesem Zuge den Weltacker ausdrücklich nennt. Bei der Übergabe hielt Michaela Brockskothen vom Vereinsvorstand ein leidenschaftliches Plädoyer für den Wert der Weltacker-Angebote zu Pflanzen, Garten, Landwirtschaft und Natur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
     
    Der öffentliche Aufschrei war Auslöser für die neuen Planungen - „DANKE!“
     
    So viele Menschen in unserer Nachbarschaft, in Berlin und weit darüber hinaus haben sich für den Erhalt unserer Baumschulenflächen als grünes Zentrum eingesetzt. In den ersten Tagen nach Bekanntgabe der ursprünglichen Bebauungspläne liefen unsere Telefone und E-Mail-Fächer heiß – so viel Zuspruch, Empörung und Unterstützung kamen bei uns an. Dazu die vielen Artikel in den Medien. Wir möchten uns bei allen, die uns in den vergangenen zwei Monaten zur Seite gestanden haben, sehr herzlich bedanken. „DANKE!!!“ - für so viele Tausende Unterschriften, Hinweise, Veröffentlichungen.
     
    Ausschlaggebend für das Einlenken von Senator Gaebler war auch die entschlossene politische Unterstützung aus dem Bezirk Treptow-Köpenick. Bezirksbürgermeister Oliver Igel und Lars Düsterhöft, direkt gewählter Abgeordneter aus Treptow-Köpenick im Berliner Abgeordnetenhaus, waren bei sämtlichen Treffen zwischen Senator Gaebler und den Späth’schen Baumschulen dabei. „Danke!“ sagen wir beiden für ihren großartigen Einsatz! Und die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick tat ihr Übriges dazu, als die Mitglieder Anfang Juni fraktionsübergreifend einen BVV-Beschluss zum Schutz der Späth’schen Baumschulen fassten.
     
    Unser Ziel ist, dass Späth auch in Zukunft als grünes Zentrum erlebbar bleibt!
     
    Wir sehen die neuen Planungen als einen Weg, mit dem die Menschen in der Stadt unsere Kernfläche auch in einem möglichen neuen Stadtquartier Dreieck Späthsfelde als grünes Zentrum erleben können. Klar ist aber auch, dass die öffentliche Wachsamkeit unserer Unterstützerinnen und Unterstützer in den kommenden Jahren weiter wichtig sein wird. Denn die Zusagen seitens des Senats sind Willensbekundungen, die sich in der Umsetzung erweisen müssen. In den nächsten Planungsschritten erwarten wir viel Ringen um die konkrete Ausgestaltung.
     
    Späth ist Pächter auf eigenem historischen Gelände: Berliner Politik und Öffentlichkeit entscheidend für den Standorterhalt
     
    Die Späth’schen Baumschulen sind Pächter auf dem eigenen historischen Gelände. Die Ursachen dafür liegen in der deutschen Teilung, der Treuhand-Verwaltung, der Rückübertragung an die Späth-Erbengemeinschaft 1997 und dem unmittelbar darauffolgenden Verkauf. Eigentümer des Geländes sind seitdem wechselnde Investorengesellschaften.
     
    Senior-Chef Holger Zahn: „Mit hohem persönlichen Einsatz und wirtschaftlicher Risikobereitschaft haben wir es geschafft, den Baumschulenbetrieb Späth am historischen Standort weiterzuführen ohne selbst Eigentümer der Fläche zu sein. Damit war immer klar, dass die Berliner Politik und die Berliner Öffentlichkeit von elementarer Bedeutung für den Erhalt des Standorts sind.“
     
    Die Berliner Öffentlichkeit hat ihr eindeutiges Votum für Späth gegeben. Die überarbeiteten Planungen sehen wir nun als ein Zeichen der Rückendeckung seitens des Berliner Senats.
     
    Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer!
     
    Karoline Leu, Susanne Schmohl, Laura Lichtenheldt
    Geschäftsführerinnen der Späth’schen Baumschulen
    gemeinsam mit Senior-Chef und Betriebsinhaber Holger Zahn

    Fotos von der Unterschriftenübergabe und auch eine Stellungnahme von Senator Gaebler haben wir auf unserer Website veröffentlicht: www.spaethsche-baumschulen.de

  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Abgeordnetenhaus von Berlin geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.
    Bisher haben 4 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.
    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/spaethsche-baumschulen-muss-gruenes-zentrum-bleiben-keine-bebauung

Ein sozialer, kultureller, ökologischer, pädagogischer und kulinarischer Treffpunkt wäre gefährdet und damit auch die Attraktivität und Identität des Kiezes! Genau dies braucht man aber, auch und besonders, wenn nachhaltig erweitert werden soll! Sonst wird das hier wie eine charakterlose Vorstadtsiedlung. Daher: Späthsfelde mit Charme - Pro Baumschule!

So lange wie es den kahlen Spielplatz Tempelhofer Feld gibt, ist das Bebauen eines bestehenden Biotops, wie es die SpätscheBaumschule ist, ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung, die hier im Südosten Berlins wohnt und schon jetzt unter einer unsäglichen Verdichtung der Wohngebiete leidet.

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