Petition richtet sich an:
Berliner Senat, Berliner Abgeordnetenhaus
Der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gäbler, will das Gelände der Späth’schen Baumschulen bebauen. Zwischen blauer Märchenhütte und Ligusterweg sollen künftig vielgeschossige Gebäude in die Höhe ragen. Heute bietet diese öffentlich zugängliche Fläche den Menschen Anregungen, Erholung und Weite. Künftig sollen Gehölz-Sortengarten und Weltacker Berlin, Staudenproduktion, Obstbaumflächen, Garten-Biotop am Karpfenteich und so viel mehr verschwinden. Stattdessen: Versiegelung, Mauern und Enge.
Ohne Beteiligung des Berliner Abgeordnetenhauses und der Öffentlichkeit will Senator Christian Gäbler im Juni einen Senatsbeschluss über seine Bebauungspläne herbeiführen. Wenn das passiert, ist der Fahrplan für das Gelände der Späth’schen Baumschulen festgelegt. Das lassen wir nicht zu!
Forderung:
Späth’sche Baumschulen muss grünes Zentrum bleiben. Keine Bebauung! Der vom Bausenator Christian Gäbler vorangetriebene Senatsbeschluss muss vom Tisch!
Begründung
Begründung:
Die Baumschulenflächen zwischen Ligusterweg, Späthstraße, Königsheide und Siedlung Späthsfelde sind eine grüne Oase für die Berliner Bevölkerung. Sie bieten Anregungen und eine Weite, die für den zentralen Bereich der Späth’schen Baumschulen mit Pflanzenverkauf, Hofladen, Gasthaus, Kräutergarten, blauer Märchenhütte, Baumschulenmuseum, historischem Kontorgebäude, Schwarzer Scheune und so vielem mehr elementar sind. Nur mit diesen Flächen sind die Späth’schen Baumschulen als grünes Zentrum erlebbar!
Auf den Flächen befinden sich Orte der Erholung wie das Garten-Biotop am Karpfenteich oder das Haus aus Bäumen. Und die Flächen sind ein Zentrum der grünen Wissensvermittlung für Pflanzen, Garten und Landwirtschaft, mit Gehölzsortengarten, Weltacker Berlin, Obstbaum-Areal, Schaugärten, Produktionsflächen und vielem mehr. Die Aus- und Fortbildung entlang der gesamten Pflanzenkette, die am historischen Standort von Späth in Berlin-Baumschulenweg erfahrbar ist, wird vor dem Hintergrund des neuen BäumePlus-Gesetzes umso elementarer für die Stadt. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaanpassungsgesetz_Berlin
Die aktuellen Senatspläne bewerten wir zudem als Täuschung der Öffentlichkeit, denn in einem Beteiligungsverfahren wurde 2025 ein vollkommen anderes Struktur- und Nutzungskonzept für das vom Senat geplante neue Stadtquartier Dreieck Späthsfelde zum Sieger gekürt. Der Senat feiert sich in dem öffentlich präsentierten Konzept für die „behutsame Integration der Späth’schen Baumschulen und der bestehenden Nachbarschaften sowie die Berücksichtigung der gewerblichen Bedarfe…“ (siehe: https://mein.berlin.de/vorhaben/2025-01089/)
Und die aktuellen Senatspläne treffen die Späth’schen Baumschulen in einer Situation, in der hier gelungen ist, was viele andere Traditionsunternehmen nicht schaffen: Im Zuge der Unternehmensnachfolge führen drei junge, starke Frauen die Geschäfte. Sie haben Energie, neue Ideen und viele Pläne.
Wir setzen die Zeichen auf „Alarmstufe Rot“, denn die Pläne aus dem Hause des Berliner Bausenators bedeuten die Zerstörung des grünen Erlebnis- und Wissensraumes für die Berliner Bevölkerung und die grüne Branche, die Betriebsinhaber und Visionär Holger Zahn in den zurückliegenden 30 Jahren aufgebaut hat. Auf den historischen Flächen der Späth’schen Baumschulen, ältestes produzierendes Unternehmen in Berlin, gegründet 1720.
www.spaethsche-baumschulen.de
Verantwortlich: Holger Zahn, Späth’sche Baumschulen Handels GmbH, Späthstraße 80/81, 12437 Berlin
Vor Der Zerstörung Von Grünflächen Sollte Man Brownfieldareale Bebauen!