Sparzwang beenden: Rettet Hebammen und die Geburtshilfe!

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

434 Unterschriften

1 %
427 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

434 Unterschriften

1 %
427 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet 27.10.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Bitte TEILEN und SEID mit uns gemeinsam laut!

  • Kreißsaalsterben stoppen: Keine unkontrollierten Schließungen mehr von kleineren Geburtsstationen und hebammengeleiteten Kreißsälen.
  • Freiberuflichkeit sichern: Die stark steigenden Kosten (z. B. für die Haftpflichtversicherung) und Pauschalen für freiberufliche Hebammen müssen staatlich subventioniert und abgesichert weden.
  • Mensch vor Fallpauschale: Eine bedarfsgerechte Finanzierung durch Praxisorientierung der Vorhaltepauschalen statt Mengendruck – Geburtshilfe ist Daseinsvorsorge, kein Wirtschaftsobjekt und nur in den seltensten Fällen ein Notfall.
  • Echte Wege einplanen: Bei Versorgungsplanungen müssen reale Anfahrtszeiten (inklusive Stau und Baustellen) statt theoretischer Kartenmodelle berücksichtigt werden.
  • Mehr Personal & Nachwuchs: Staatliche Zuschüsse zu den Personalkosten und bessere Arbeitsbedingungen, damit ausreichend Nachwuchskräfte gewonnen werden und diese nicht frühzeitig aus dem Beruf ausscheiden oder überwiegend in Teilzeit arbeiten.

Begründung

Die Geburtshilfe in Deutschland steht vor dem Kollaps. Geburtshilfe ist essentielle Daseinsvorsorge, kein Spekulationsobjekt. Der Staat und die Bundesländer dürfen sich nicht ihrer Verantwortung entziehen und dem Sterben der Strukturen einfach zusehen – es müssen jetzt gezielt die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, bevor es zu spät ist!

  • Fehlgesteuerte Ökonomie: Über 70 % der Geburtsstationen schreiben trotz Reform-Bemühungen rote Zahlen. Geburtshilfe braucht eine praxisorientierte, verlässliche Vorhaltefinanzierung statt weiterhin wirtschaftlichem Mengendruck.
  • Freiberuflichkeit unter Druck: Explodierende Fixkosten (wie die Haftpflicht) und unzureichende Pauschalen drängen freiberufliche Hebammen aus dem Beruf. Diese Kosten müssen durch staatliche Subventionen aufgefangen werden.
  • Der „Google Maps“-Trugschluss: Schließungen schaffen keine sinnvolle Bündelung. Verbleibende Kliniken und Praxen haben nicht automatisch mehr Räume, Betten oder Personal – sie werden schlicht überlastet. Zudem gefährden Anfahrtszeiten von 45 bis 60 Minuten Mutter und Kind akut.
  • Praxisschock im Studium: Unterversorgung und Fließband-Betreuung führen dazu, dass Hebammenstudentinnen frühzeitig abbrechen, den Beruf verlassen oder nur noch in Teilzeit arbeiten können oder wollen.

Geburtshilfe ist ein Grundrecht auf sichere Versorgung. Die Politik muss jetzt handeln und die finanziellen Weichen stellen, um Hebammen, Kliniken und den Nachwuchs nachhaltig zu sichern!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, MORE MIDWIVES, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.10.2026
Sammlung endet: 26.04.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Dass über 70 % der Geburtsstationen durch das DRG-System rote Zahlen schreibe und gleichzeitig rund 75 % der angestellten Hebammen wegen der extremen Belastung in die Teilzeit gedrängt werden oder den Ausstieg planen, beweist: Das System ist kaputtgerechnet. Hier muss der Staat als Garant der Daseinsvorsorge eingreifen.

Wieso denkt ihr das der Bundestag /Politiker Hebammen unterstützen? Wenn sie das wirklich wollten, hätte sie dies bei den Verhandlungen zum Hebammenhilfevertrag bereits getan. Die Politik unterstützt aktiv den Sparkurs der GKV und damit das Kaputtsparen der Krankenhäuser. Zuerst die freiberuflichenHebammen, dann die Geburtskliniken und die Krankenhäuser allgemein. Beamte sind privat versichert, Kinder bekommen sie nicht so häufig. Eine Lebensabschnittsbetroffenheit die sie nicht tangiert.

Warum Menschen unterschreiben

Weil Hebammen der Grundpfeiler unsere zukunft sind

Warum, ..es Bedarf keiner Frage, sie werden von der ersten Woche bis zur Geburt und darüber hinaus benötigt !!!

Weil ich für die freie Wahl der Geburtsstätte bin, für eine ortsnahe Versorgung von Schwangeren und Gebärenden und Wöchnerinnen, für kleine, persönliche Geburtsstationen und für unabhängige, starke Hebammen für die Frauen und ihre Kinder!

Bin selber Mutter, möchte noch mehr Kinder und arbeite mit Schwangeren und Babys

ja und das sofort.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern