Stellungnahmen: Stadtrat Lübbenau/Spreewald

Unbeantwortet (15) 53,6%
Nicht angefragt, kein Kontakt (11) 39,3%
Ich stimme zu / überwiegend zu (2) 7,1%

7 %

7% unterstützen einen Antrag im Parlament.

7% befürworten eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.

7% befürworten eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.


Michael Köhler

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

FDP/Freie Wähler, zuletzt bearbeitet am 03.09.2026

Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Michael Köhler. Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FDP/Freie Wähler

Ich stimme zu / überwiegend zu.
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

Ich unterstütze die Petition, weil ich es falsch finde, dass der "Mittelstand" der für sein Geld hart arbeitet dafür übermäßig zur Kasse gebeten wird. Es fördert nicht die Außendarstellung von Lübbenau als "place to be" für junge Familien mit gutem Einkommen z. B. Ärzte, Fachkräfte die ggf. über einen Zuzug nachdenken.


Thilo Christiansen

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

FDP/Freie Wähler, zuletzt bearbeitet am 02.09.2026

Ich stimme zu / überwiegend zu.
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

Ich unterstütze die Petition ausdrücklich und habe sie selbst unterzeichnet. Die geplante deutliche Erhöhung der Kita- und Hortbeiträge halte ich für ein falsches Signal – sowohl gegenüber den Familien, die bereits in Lübbenau leben, als auch gegenüber jungen Familien und Fachkräften, die wir für unsere Stadt gewinnen möchten.

Besonders kritisch sehe ich die vorgesehene Einkommensstaffelung. Bereits ab einem Jahresnettoeinkommen von 60.000 Euro wird es deutlich teurer, und bei 80.000 Euro Jahresnettoeinkommen ist bereits die höchste Beitragsstufe erreicht.

Was bedeutet das in der Praxis? 60.000 Euro Jahresnettoeinkommen entsprechen 5.000 Euro netto im Monat für den gesamten Haushalt. Bei zwei Vollzeitbeschäftigten sind das durchschnittlich 2.500 Euro netto pro Person. Das ist kein außergewöhnliches Spitzeneinkommen, sondern kann bei zwei berufstätigen Eltern sehr schnell erreicht sein. Selbst die höchste Stufe bei 80.000 Euro entspricht bei zwei Erwerbstätigen rechnerisch rund 3.333 Euro netto pro Person und Monat.

Damit trifft die geplante Staffelung gerade diejenigen Familien besonders, in denen beide Elternteile arbeiten und Beruf und Familie miteinander vereinbaren. Vollzeitbeschäftigung darf aber nicht dazu führen, dass Familien bei den Betreuungskosten überproportional belastet werden.

Hinzu kommt die Wirkung nach außen. Wir sprechen seit Jahren über Fachkräftemangel – insbesondere auch über fehlende Ärzte und medizinisches Personal in unserer Region. Welches Signal senden wir an diese Menschen, wenn Lübbenau gleichzeitig bei den Kita- und Hortbeiträgen besonders teuer werden möchte?

Für junge Familien, die überlegen, ihren Lebensmittelpunkt zu verlagern, sind aus meiner Sicht drei Dinge entscheidend: passender Wohnraum, eine gute medizinische Versorgung und eine verlässliche sowie bezahlbare Kinderbetreuung.

Bei den ersten beiden Punkten kann Lübbenau derzeit nicht gerade glänzen. Und nun drohen wir, auch den dritten Standortfaktor selbst unattraktiver zu gestalten.

Deshalb muss die Frage erlaubt sein: Möchte die Stadt überhaupt noch junge Familien zum Zuzug bewegen?

Gerade jetzt müsste das Gegenteil der Fall sein. Lübbenau braucht junge Familien. Wir brauchen Menschen, die hier arbeiten, Unternehmen und Einrichtungen mit dringend benötigten Fachkräften unterstützen, ihre Kinder hier großziehen, sich gesellschaftlich engagieren und langfristig in unserer Stadt bleiben.

Familienfreundlichkeit darf deshalb nicht nur ein Schlagwort sein. Sie muss sich in konkreten Entscheidungen zeigen. Eine bezahlbare Kinderbetreuung ist dabei kein Luxus, sondern ein wichtiger Standortfaktor für die Zukunft unserer Stadt.

Ich hoffe daher sehr, dass die Stadtverordneten die geplante Beitragsgestaltung noch einmal kritisch hinterfragen und nach einer Lösung suchen, die sowohl die finanzielle Situation der Stadt als auch die Interessen der Familien und die langfristige Entwicklung Lübbenaus berücksichtigt.


Jens Kullick

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AWG

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Rudolf Heine

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

SPD

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Michael Hensel

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

SPD

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Carola Krahl

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

SPD

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Uwe Pielenz

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

SPD

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Mathias Meyer

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AfD

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Martin Richter

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

CDU

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Kathrin Schreier

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

CDU

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Maximilian Schuldt

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Die Linke - Bündnis 90/Die Grünen

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Jens Teichert

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AWG

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Jeremy Scheibe

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

SPD

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Christina Balke

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

CDU

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Thomas Fron

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Die Linke - Bündnis 90/Die Grünen

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Helmut Wenzel

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

parteilos

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Dr. Susanne Barz

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

CDU

zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet


Christian Filko

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AWG

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Nico Wagner

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AWG

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Paul Schlorf

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

SPD

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Danilo Dreger

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AfD

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Ronny Kölling

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AfD

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Lothar Kömpel

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AfD

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Marko Tauscher

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AfD

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Jana Ebert

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AfD

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Frank Hentschel

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AfD

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Roswitha Schier

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

CDU

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar


Sebastian Liedtke

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Die Linke - Bündnis 90/Die Grünen

Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar

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