Stellungnahmen: Stadtrat Lübbenau/Spreewald
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7% unterstützen einen Antrag im Parlament.
7% befürworten eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
7% befürworten eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Michael Köhler
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
FDP/Freie Wähler, zuletzt bearbeitet am 03.09.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Michael Köhler.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FDP/Freie Wähler
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Ich unterstütze die Petition, weil ich es falsch finde, dass der "Mittelstand" der für sein Geld hart arbeitet dafür übermäßig zur Kasse gebeten wird. Es fördert nicht die Außendarstellung von Lübbenau als "place to be" für junge Familien mit gutem Einkommen z. B. Ärzte, Fachkräfte die ggf. über einen Zuzug nachdenken.
Thilo Christiansen
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
FDP/Freie Wähler, zuletzt bearbeitet am 02.09.2026
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Ich unterstütze die Petition ausdrücklich und habe sie selbst unterzeichnet. Die geplante deutliche Erhöhung der Kita- und Hortbeiträge halte ich für ein falsches Signal – sowohl gegenüber den Familien, die bereits in Lübbenau leben, als auch gegenüber jungen Familien und Fachkräften, die wir für unsere Stadt gewinnen möchten.
Besonders kritisch sehe ich die vorgesehene Einkommensstaffelung. Bereits ab einem Jahresnettoeinkommen von 60.000 Euro wird es deutlich teurer, und bei 80.000 Euro Jahresnettoeinkommen ist bereits die höchste Beitragsstufe erreicht.
Was bedeutet das in der Praxis? 60.000 Euro Jahresnettoeinkommen entsprechen 5.000 Euro netto im Monat für den gesamten Haushalt. Bei zwei Vollzeitbeschäftigten sind das durchschnittlich 2.500 Euro netto pro Person. Das ist kein außergewöhnliches Spitzeneinkommen, sondern kann bei zwei berufstätigen Eltern sehr schnell erreicht sein. Selbst die höchste Stufe bei 80.000 Euro entspricht bei zwei Erwerbstätigen rechnerisch rund 3.333 Euro netto pro Person und Monat.
Damit trifft die geplante Staffelung gerade diejenigen Familien besonders, in denen beide Elternteile arbeiten und Beruf und Familie miteinander vereinbaren. Vollzeitbeschäftigung darf aber nicht dazu führen, dass Familien bei den Betreuungskosten überproportional belastet werden.
Hinzu kommt die Wirkung nach außen. Wir sprechen seit Jahren über Fachkräftemangel – insbesondere auch über fehlende Ärzte und medizinisches Personal in unserer Region. Welches Signal senden wir an diese Menschen, wenn Lübbenau gleichzeitig bei den Kita- und Hortbeiträgen besonders teuer werden möchte?
Für junge Familien, die überlegen, ihren Lebensmittelpunkt zu verlagern, sind aus meiner Sicht drei Dinge entscheidend: passender Wohnraum, eine gute medizinische Versorgung und eine verlässliche sowie bezahlbare Kinderbetreuung.
Bei den ersten beiden Punkten kann Lübbenau derzeit nicht gerade glänzen. Und nun drohen wir, auch den dritten Standortfaktor selbst unattraktiver zu gestalten.
Deshalb muss die Frage erlaubt sein: Möchte die Stadt überhaupt noch junge Familien zum Zuzug bewegen?
Gerade jetzt müsste das Gegenteil der Fall sein. Lübbenau braucht junge Familien. Wir brauchen Menschen, die hier arbeiten, Unternehmen und Einrichtungen mit dringend benötigten Fachkräften unterstützen, ihre Kinder hier großziehen, sich gesellschaftlich engagieren und langfristig in unserer Stadt bleiben.
Familienfreundlichkeit darf deshalb nicht nur ein Schlagwort sein. Sie muss sich in konkreten Entscheidungen zeigen. Eine bezahlbare Kinderbetreuung ist dabei kein Luxus, sondern ein wichtiger Standortfaktor für die Zukunft unserer Stadt.
Ich hoffe daher sehr, dass die Stadtverordneten die geplante Beitragsgestaltung noch einmal kritisch hinterfragen und nach einer Lösung suchen, die sowohl die finanzielle Situation der Stadt als auch die Interessen der Familien und die langfristige Entwicklung Lübbenaus berücksichtigt.
Jens Kullick
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AWG
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Rudolf Heine
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
SPD
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Michael Hensel
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
SPD
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Carola Krahl
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
SPD
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Uwe Pielenz
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
SPD
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Mathias Meyer
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AfD
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Martin Richter
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
CDU
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Kathrin Schreier
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
CDU
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Maximilian Schuldt
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
Die Linke - Bündnis 90/Die Grünen
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Jens Teichert
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AWG
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Jeremy Scheibe
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
SPD
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Christina Balke
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
CDU
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Thomas Fron
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
Die Linke - Bündnis 90/Die Grünen
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Helmut Wenzel
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
parteilos
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Dr. Susanne Barz
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
CDU
zuletzt angeschrieben am 02.09.2026
Unbeantwortet
Christian Filko
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AWG
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Danilo Dreger
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AfD
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Ronny Kölling
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AfD
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Lothar Kömpel
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AfD
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Marko Tauscher
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AfD
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Frank Hentschel
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
AfD
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Roswitha Schier
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
CDU
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Sebastian Liedtke
ist Mitglied im Parlament Stadtrat
Die Linke - Bündnis 90/Die Grünen
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