Petition richtet sich an:
Den Deutschen Bundestag (Petitionsausschuss) und die Landesministerien für Familie und Justiz
Gegen Generalverdacht und Unterschriften-Druck: Für eine faire und vorurteilsfreie Beratung durch die Beistandschaft
Hiermit fordere ich eine grundlegende Reform der Arbeitsweise und Richtlinien von Jugendämtern im Rahmen der gesetzlichen Beistandschaft. Es darf nicht länger Praxis sein, dass Väter (oder vermeintliche Väter) von Vornherein unter einen Generalverdacht der Zahlungsunwilligkeit oder Kooperationsverweigerung gestellt werden.
Wir fordern daher:
Verbot von Pauschalverurteilungen
Eine gesetzlich verankerte Pflicht zur neutralen, sachlichen und vorurteilsfreien Kommunikation durch die Beistandschaft.
Aufklärung statt Druck
Beistandschaften müssen verpflichtend und transparent über die rechtliche Tragweite eines Titels sowie über Alternativen (wie die freiwillige Jugendamtsurkunde bei unbestrittenem Einkommen) aufklären.
Schutz vor ungerechtfertigter Titulierung
Keine Aufforderung zur Abgabe eines Titels, solange der Unterhaltspflichtige kooperiert, Auskunft erteilt und den errechneten Unterhalt pünktlich zahlt.
Bitte unterstützen Sie diese Petition, um für mehr Fairness, Respekt und Augenhöhe im Familienrecht zu sorgen!
Begründung
In der Praxis erleben es Betroffene immer wieder, dass die Beistandschaft nicht als neutrale, vermittelnde Instanz agiert, sondern massiven Druck ausübt.
Häufig werden Männer ohne tiefgehende Prüfung der individuellen Situation oder vorliegender Nachweise dazu gedrängt, sofort einen vollstreckbaren Unterhaltstitel zu unterschreiben.
Ein Unterhaltstitel hat schwerwiegende, oft jahrzehntelange rechtliche und finanzielle Konsequenzen.
Die Aufforderung zur Anerkennung eines Titels darf kein routinemäßiges „Einschüchterungswerkzeug“ sein, sondern muss das letzte Mittel (Ultima Ratio) bleiben, wenn eine freiwillige, faire Titulierung oder Zahlung nachweislich verweigert wird.
Diese Praxis stellt Männer unter einen pauschalen Generalverdacht der Unwilligkeit. Das muss sich ändern, um im Familienrecht für mehr Fairness, Respekt und echte Augenhöhe zwischen Behörden und Elternteilen zu sorgen.
Jetzt ist Zeit zu handeln, um Betroffene vor ungerechtfertigtem bürokratischen Druck zu schützen!
ja und das sofort.