Stoppt die klimaschädlichen Stockcarrennen in Eberhardzell (Kreis Biberach)

Petition richtet sich an:
Gemeinde Eberhardzell und Landratsamt Biberach

210 Unterschriften

8 %
147 von 1.800 für Quorum in Landkreis Biberach Landkreis Biberach

210 Unterschriften

8 %
147 von 1.800 für Quorum in Landkreis Biberach Landkreis Biberach
  1. Gestartet 13.08.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Gemeinde Eberhardzell und Landratsamt Biberach

Das "Stockcarrennen" mit Altfahrzeugen am 29. und 30. August 2026 in der Gemeinde Eberhardzell muss aus Umwelt- und Klimaschutzgründen verhindert werden. Die Veranstaltung ist umweltschädigend und angesichts der aktuellen Wetterlage brandgefährlich. Die Gemeinde Eberhardzell wird aufgefordert, ihre "Genehmigung" für die Veranstaltung zu widerrufen.

Begründung

Europa brennt von Griechenland bis nach Island hoch. Ein Dürrejahr, wie es nach menschlichem Ermessen bisher nicht vorstellbar war. Landwirtschaft, die Natur, der Wald, die Menschen und Tiere leiden unter der extremen Hitze und Trockenheit. Ernteausfälle, Futtermangel für das Vieh, Wasserknappheit…
Etliche Jahrzehnte lang wurden fossile Brennstoffe verheizt, Flächen entwässert und damit Treibhausgase freigesetzt, die über Jahrmillionen in Kohle, Gas- und Ölvorkommen, Mooren eingelagert waren. Innerhalb nur eines Jahrhunderts bringt sich die Menschheit in eine Situation, die für sie selbst lebensbedrohlich wird.

Über 12.000 Hitzetote bisher in diesem Dürresommer in Deutschland! Wir sägen weiter am Ast, auf dem wir sitzen. Jeder einzelne trägt mit seinem Verhalten dazu bei. Wir muten unseren nachfolgenden Generationen Unzumutbares zu.

Das Stockcarrennen wird auf Feldern zur Futter- und Lebensmittelerzeugung durchgeführt. Bei Rennen und Karambolagen mit Altfahrzeugen ist mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Austritt von Betriebsstoffen zu rechnen. Reifen- und Bremsbelagsabrieb sowie Abgase belasten unnötig die Umwelt und lagern sich auf den umliegenden Feldern ab.
Auf dem Umweg über Futtermittel werden sie von Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen (z.B. Eier, Fleisch,...) aufgenommen oder gelangen direkt über Lebensmittel in den Nahrungskreislauf der Menschen.

Update 19.08.2026:
„Wenn vom Veranstalter ein Antrag gestellt wird, muss die Gemeinde diesen nach sachgerechten Belangen prüfen“, erläutert die Hauptamtsleiterin Christine Haug. Wenn keine Sachgründe entgegenstünden, „kann sie die Genehmigung nicht versagen“ – also nicht nach Gutdünken verweigern." (Schwäbische Zeitung)
Es gehört schon eine gewaltige Menge Ignoranz dazu, alle vernünftigen Sachargumente, die gegen diese Art der Veranstaltung sprechen, komplett auszublenden. Wenn eine Verweigerung gewollt wäre, dürfte dies die leichteste Übung sein. Mein Angebot: ich kann das für die Gemeinde sehr gerne formulieren...

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peter Holl, Ingoldingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.08.2026
Sammlung endet: 12.02.2027
Region: Landkreis Biberach
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Meinen herzlichen Dank an alle, die die Petition bisher unterstützt haben. Ich bin stolz auf Euch! Mit 186 Unterschriften konnte ich die Petition heute an die Gemeinde Eberhardzell und das Landratsamt Biberach übersenden. Damit hat die Verwaltung noch Zeit zu handeln.
    Als offener Brief ging die Petition auch an das Bundesumwelt-, Bundeslandwirtschafs- und Bundesjustizministerium (Verbraucherschutz). Ebenso an die Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft und für Justiz. Dazu an zahlreiche weitere Stellen, Verbände, Organisationen.
    Das Bundesverfassungsgericht hatte bereits früher entschieden: "Die aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG folgende Schutzpflicht des Staates ("Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.") umfasst auch die Verpflichtung, Leben und Gesundheit vor den Gefahren des Klimawandels zu schützen. Angesichts der großen Gefahren, die ein immer weiter voranschreitender Klimawandel auch für die durch Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG geschützten Rechtsgüter etwa durch Hitzewellen, Überschwemmungen oder Wirbelstürme mit sich bringen kann, ist der Staat hierzu sowohl den heute lebenden Menschen als auch objektivrechtlich im Hinblick auf künftige Generationen verpflichtet."
    Schauen wir mal, wie ernst der Staat und seine Organe (v.a. in den Kreisen und Kommunen) seine Pflichten nimmt...
    Bitte am Ball bleiben und weiter Unterschriften sammeln. Danke!
    Herzliche Grüße, Peter



  • 100.000 Dank für Eure Unterstützung!
    Liebe Unterzeichnerinnen/Unterzeichner!
    Voraussichtlich am Mittwoch werde ich das Zwischenergebnis der Petition als offenen Brief an die Gemeinde Eberhardzell und Landratsamt Biberach übersenden. Noch vor der Durchführung der geplanten Stockcar-Rennen. 130 Unterschriften nach aktuellem Stand sind nicht schlecht, aber wir schaffen noch deutlich mehr, oder nicht? Viele von Euch haben Kinder und Enkel, deren Lebensqualität in Zukunft durch den Klimawandel massiv bedroht ist.
    Bitte teilt die Petition weiter, lasst Bekannte, Freund/-in und Partner/-in, erwachsene Kinder und Enkel... mit unterschreiben. Die 150 schaffen wir noch bis zum Mittwoch, 200 wären besser! DANKE!
    Herzliche Grüße, Peter

Ich finde es richtig, sich auch Gedanken über örtliche (Klein-) Veranstaltungen zu machen. Klar kann man die große Diskussion anfangen, wer wie viel zum Abgas-Ausstoß im Verkehr beiträgt. Da ist das Rennen sicher nicht vorne dabei. Hier in der Petition geht es aber ganz konkret nur genau darum. Ich finde es von den Ämtern fadenscheinig, auf der einen Seite jede mögliche Altölverschmutzung in der Landschaft zu bestrafen, hier ist es aber plötzlich egal wenn mutmaßlich literweise Öl ausläuft??

Zuerst kann man an die sogenannte „Strickwestle-Fraktion“ mit ihren alten Bullis denken, die gemütlich vor sich hin tuckern und dabei den Verkehr ausbremsen und auch nicht gerade wenig Abgase produzieren. Vor diesem Hintergrund wirkt es etwas widersprüchlich, ein Stockcar-Rennen pauschal als Klimasünde zu verurteilen. Beim Klimaschutz sollte man sich eher auf wirklich wirksame Einsparungen konzentrieren, statt regionale Veranstaltungen vor allem mit Verboten zu belegen.

Warum Menschen unterschreiben

Muss heutzutage nicht mehr sein!

Weil ich jede Art von Umweltzerstörung hasse

Aus Umwelt- und Klimaschutzgründen finde ich solche Veranstaltungen nicht vertretbar.

Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr angebracht!
Zu gefährlich gefährlich die Umwelt!

Weil Wiesen und Äcker keine Spielwiese für !@#$! sind.

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