Region: Bonn

Stoppt die Ungleichbehandlung bei Schülertickets in Bonn! fairer Zugang für alle jetzt sichern!

Petition richtet sich an
Liste der Oberbürgermeister und Oberstadtdirektoren von Bonn Guido Déus; SWB; VRS

176 Unterschriften

5 %
123 von 2.500 für Quorum in Bonn Bonn

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  1. Gestartet 21.05.2026
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Petition richtet sich an: Liste der Oberbürgermeister und Oberstadtdirektoren von Bonn Guido Déus; SWB; VRS

Ab dem 1. August 2026 verlieren Schülerinnen und Schüler von privaten Schulen in Bonn nach aktuellem Stand den Zugang zum bisher stark vergünstigten 19-Euro-Schülerticket. Sie werden stattdessen auf deutlich teurere Tarife verwiesen, insbesondere das Deutschlandticket Schülerticket (ca. 43 € pro Monat) oder den Rheinlandtarif (ca. 47 € pro Monat), während Schülerinnen und Schüler städtischer Schulen weiterhin den subventionierten Tarif von 19 € pro Monat nutzen können.

Das bedeutet eine massive Kostensteigerung ohne jede Veränderung des tatsächlichen Mobilitätsbedarfs – der tägliche Schulweg bleibt identisch.

Konkrete Mehrbelastung für Familien

Im Vergleich zum bisherigen 19-Euro-Ticket entstehen +24 € bis +28 € pro Monat pro Kind.
Kosten des Deutschlandticket Schülertickets (43 € pro Monat):

* 1 Kind: 43 € pro Monat → 516 € pro Jahr
* 2 Kinder: 86 € pro Monat → 1.032 € pro Jahr
* 3 Kinder: 129 € pro Monat → 1.548 € pro Jahr

Diese Kosten treffen Familien direkt, obwohl es sich ausschließlich um notwendige Schulwege handelt und nicht um Freizeit- oder Zusatzmobilität.

Das Ergebnis ist eine faktische Ungleichbehandlung zwischen Schülergruppen innerhalb derselben Stadt.

Forderungen

Wir fordern die Stadt Bonn, SWB & VRS auf:
1. Sofortige Gleichbehandlung aller Schülerinnen und Schüler beim Zugang zu vergünstigten Schülertickets – unabhängig von Schulform oder Trägerschaft.
2. Dauerhafter Erhalt oder gleichwertige Ausweitung eines stark vergünstigten Schülertickets (z. B. 19 € monatlich oder vergleichbares Modell) für alle Schülerinnen und Schüler in Bonn.

Begründung

Ein sozial gerechter Zugang zu Bildung darf nicht durch unterschiedliche Ticketmodelle unterlaufen werden. Der Schulweg ist Pflicht, keine Wahl. Deshalb muss er für alle Kinder gleichermaßen bezahlbar bleiben.

Besonders enttäuschend ist die gesellschaftliche Signalwirkung dieser Entwicklung. Über Jahre wurden Kinder und Jugendliche dazu ermutigt, öffentliche Verkehrsmittel selbstständig zu nutzen, eigenständig mobil zu sein, Freundschaften stadtweit zu pflegen und klimafreundlich unterwegs zu sein.

Nun wird genau diese Selbstständigkeit faktisch verteuert.

Die Konsequenzen werden in vielen Familien spürbar sein:

* weniger eigenständige Mobilität von Jugendlichen,
* mehr Elterntaxis und zusätzliche Autofahrten,
* weniger soziale Teilhabe außerhalb des direkten Wohnumfelds,
* und die Botschaft an Kinder und Jugendliche, dass nachhaltige Mobilität vor allem teuer ist.

Dabei wünschen sich viele Eltern genau das Gegenteil: selbstständige, sozial aktive Jugendliche, die Bus und Bahn selbstverständlich und sicher nutzen können.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.05.2026
Sammlung endet: 20.11.2026
Region: Bonn
Kategorie: Verkehr

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Warum Menschen unterschreiben

ja und das sofort.

Um die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern, die Umwelt zu schützen und Familien finanziell zu entlasten. Ich habe drei Kinder und habe aufgrund des hohen Preises alles gekündigt.

Ich habe zwei Kinder auf dem privaten Ernst-Kalkuhl-Gymnasium. Rechtsrheinisch sind in Bonn ausschließlich Privatgymnasien angesiedelt. Wer sein Kind wohnortnah zur Schule schicken möchte, ist darauf angewiesen. Die Ungleichbehandlung beim Schülerticket ist ungerecht.

Keine Mehrbelastung für Familien !

Weil nicht alle Familien reich sind, die ihre Kinder auf private schulen schicken.

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