„Stoppt Gutscheinbetrug an Kindern – Gesetzliche Altersgrenzen für digitale Guthabenkarten!“

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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  1. Gestartet 29.03.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

-Einführung einer verbindlichen Altersbeschränkung (ab 16 Jahren) beim Kauf von digitalen Gutscheinkarten aller Art (z. B. Apple, Google Play, Steam, Playstation, Xbox, Gaming-Währungen).
-Verpflichtende Identitäts- und Altersprüfung beim Kauf — sowohl im stationären Handel als auch online.
-Einführung einer Informationspflicht im Handel, die Käufer ausdrücklich vor Gutschein-Betrugsmaschen warnt.
-Begrenzung täglicher Kaufbeträge für unerfahrene Nutzer bzw. Minderjährige, analog zu Jugendschutzbestimmungen.
-Verpflichtung der Plattformen, technische Schutzmechanismen einzubauen (z. B. Warnhinweise, Verzögerungen bei Code-Aktivierungen, Meldesysteme).

Leider passiert:
Meine 13-jährige Tochter wurde kürzlich Opfer einer perfiden und professionell organisierten Betrugsmasche über WhatsApp. Während einer einwöchigen schulischen Abwesenheit befand sie sich in einem Skilager und hatte dadurch nur eingeschränkten Kontakt zu mir als Mutter. In dieser Zeit erhielt sie eine Nachricht von einer unbekannten Nummer, in der ihr mitgeteilt wurde, sie wurde zufällig ausgewählt und habe ein iPhone 17 Pro Max gewonnen. Die Nachricht war so formuliert, dass sie für ein Kind in ihrem Alter sehr glaubwürdig erschien.

Um den angeblichen Gewinn zu erhalten, wurde sie zunächst aufgefordert, ihre persönlichen Daten anzugeben. Dieser Bitte kam sie nach, da der Kontakt vertrauenswürdig wirkte und sie sich in einer Situation befand, in der sie niemanden um Rat fragen konnte. Kurz darauf verlangten die Täter die Zahlung einer angeblichen „Versand- und Sendungsverfolgungsgebühr“ in Form von digitalen Steam-Gutscheinkarten im Wert von 50 €. Auch dieser Forderung kam sie nach.

Im weiteren Verlauf meldeten sich weitere Nummern, die sich unter anderem als angeblicher „DHL-Zusteller“ ausgaben. Diese verlangten nun zusätzliche 100 € und drohten meiner Tochter, als sie erklärte, dass sie so viel Geld nicht habe. Die Täter setzten sie massiv unter Druck und gaben vor, ihre Adresse zu kennen und „Konsequenzen“ anzudrohen, sollte sie den Vorgang abbrechen. Für ein verunsichertes, allein reisendes Kind waren diese Drohungen extrem belastend.

Zurück zu Hause kaufte sie im Laufe der nächsten 24 Stunden weitere Gutscheinkarten im Wert von 150 € und übermittelte die Codes an die Betrüger. Da ihr Kindergirokonto glücklicherweise nur über ein verhältnismäßig niedriges Tageslimit verfügt, erfolgten die Zahlungen in mehreren kleinen Beträgen.

Erst als ich an einem Samstag bemerkte, dass etwas mit ihr nicht stimmte – sie wirkte angespannt, verängstigt und ungewöhnlich zurückgezogen – überprüfte ich ihr Smartphone und entdeckte die Chatverläufe mit insgesamt drei verschiedenen Nummern. Der gesamte Vorgang war in sich professionell aufgebaut, psychologisch geschickt manipuliert und darauf ausgelegt, ein minderjähriges Kind unter Druck zu setzen und zur Herausgabe von Geld zu zwingen.

Ich habe umgehend alle Chatverläufe, Belege und Zahlungsnachweise gesichert und der Polizei übergeben. Die Ermittlungen laufen. Dennoch musste ich erfahren, dass die Täter aufgrund der Verwendung digitaler Guthabenkarten in vielen Fällen kaum zurückverfolgt werden können, da diese Zahlungsmittel sofort einlösbar, vollkommen anonym und nicht rückbuchbar sind.

Dieser Vorfall ist leider kein Einzelfall, sondern Teil einer rasant zunehmenden Betrugsmasche. Polizei und Verbraucherschutzstellen warnen zunehmend vor genau diesen Formen des „Gutscheinbetrugs“. Digital einlösbare Gutscheincodes (z. B. Steam, Apple, Google Play, Gaming-Währungen) gehören inzwischen zu den häufigsten Zahlungsmitteln in modernen Betrugsszenarien. Minderjährige sind hiervon besonders betroffen, da sie die Tragweite solcher Nachrichten kaum einschätzen können und gleichzeitig für Betrüger leicht manipulierbar sind.

Begründung

Kinder und Jugendliche sind besonders leicht manipulierbar. Betrüger nutzen gezielt Ängste, Unwissenheit und Hilflosigkeit aus.
Digitale Gutscheincodes ermöglichen anonymen Geldtransfer, und die Täter agieren häufig aus dem Ausland. Rückverfolgung ist nahezu unmöglich.
Die Zahl der Fälle steigt jedes Jahr, wie Polizeibehörden regelmäßig berichten.
Eine gesetzliche Regelung ähnlich den Alterskontrollen bei Alkohol oder Glücksspiel wäre ein effektiver Schutzmechanismus.
Zusätzlich kann die Maßnahme helfen, impulsive Käufe und potenzielle Spielsucht bei Minderjährigen zu reduzieren.

Ziel meiner Petition ist es, Minderjährige im digitalen Raum besser zu schützen, moderne Betrugsformen wirksam einzudämmen und einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Guthabenkarten zu gewährleisten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sandra Ibl, Landau an der Isar
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.03.2026
Sammlung endet: 28.09.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Sicherheit

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Warum Menschen unterschreiben

Schutz von Kindern gegen Abzocke

ja und das sofort.

Die Gesellschaft und die Politik sind verantwortlich für die Schäden, die den Kindern zugefügt werden und verpflichtet dafür die Verantwortung zu tragen.

Der Schaden, der Kindern damit widerfährt, schadet ihnen womöglich ein Leben lang.
Das wird für die Gesellschaft zusätzlich sehr Teuer!

Bis Kinder im Internet vollständig geschützt sind,
sind Kinder für den ihnen entstandenen Schaden zu entschädigen!!!

Kinder benötigen besonderen Schutz.

Weil ich selbst 2 Kinder habe und ihr Schutz mein wichtigstes Ziel ist

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