Tatsächliche Betreuungsleistung von Eltern im Familien- und Steuerrecht stärker berücksichtigen

Petition richtet sich an
Bundesregierung, Deutscher Bundestag sowie die zuständigen Bundesministerien für Familien-, Steuer- und Familienrecht

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Petition richtet sich an: Bundesregierung, Deutscher Bundestag sowie die zuständigen Bundesministerien für Familien-, Steuer- und Familienrecht

Ich fordere die Bundesregierung auf, das Familien-, Steuer- und Unterhaltsrecht an die Lebensrealität moderner Familien anzupassen.

Tatsächliche Betreuungsanteile sollen bei steuerlichen Vorteilen, familienbezogenen Leistungen und rechtlichen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden. Die Meldeadresse eines Kindes darf nicht länger das zentrale Kriterium sein, wenn ein Elternteil nachweislich Verantwortung übernimmt, regelmäßig betreut und aktiv am Alltag seiner Kinder teilnimmt.

Darüber hinaus soll das Wechselmodell als gleichwertige Betreuungsform gestärkt und die tatsächlichen Kosten für Wohnraum, Mobilität und Betreuung angemessen berücksichtigt werden.

Begründung

Immer mehr Eltern teilen sich nach einer Trennung die Verantwortung für ihre Kinder. Dennoch orientieren sich viele steuerliche und familienrechtliche Regelungen weiterhin überwiegend an der Meldeadresse des Kindes.

Eine Meldeadresse sagt jedoch nichts darüber aus, wer Hausaufgaben begleitet, zu Arztterminen fährt, Kinderzimmer vorhält, Freizeitaktivitäten organisiert oder regelmäßig Zeit mit seinen Kindern verbringt.
Viele Eltern finanzieren heute zwei Haushalte für dieselben Kinder und übernehmen erhebliche Betreuungsleistungen. Trotzdem werden steuerliche Vorteile und familienbezogene Entlastungen häufig nur einem Elternteil zugerechnet.

Das bestehende System stammt aus einer Zeit, in der die Rollen von Mutter und Vater deutlich anders verteilt waren als heute. Die Realität moderner Familien hat sich jedoch verändert. Immer mehr Väter und Mütter möchten nach einer Trennung gemeinsam Verantwortung übernehmen und aktiv am Alltag ihrer Kinder teilhaben.

Deshalb müssen Familien-, Steuer- und Unterhaltsrecht an die heutige Lebenswirklichkeit angepasst werden. Gelebte Elternschaft sollte stärker berücksichtigt werden als formale Kriterien wie die Meldeadresse eines Kindes.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kevin Gümüs, Remscheid
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 02.06.2026
Sammlung endet: 01.12.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

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