21 Unterschriften
Petition richtet sich an: Deutsche Bundesregierung
Wir fordern die politisch Verantwortlichen in Baden-Württemberg und Deutschland auf, die Rechte, die Teilhabe und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu sichern und bestehende Interessenvertretungen nicht zu schwächen. Entscheidungen, die Menschen mit Behinderungen betreffen, dürfen nicht ohne ihre Beteiligung getroffen werden. Inklusion ist kein Luxus und keine freiwillige Leistung, sondern ein Menschenrecht. Wir bitten Politik und Gesellschaft, diesen Weg konsequent weiterzugehen und bereits Erreichtes nicht zurückzunehmen.
Begründung
Ich lebe seit vielen Jahren mit Multipler Sklerose und bin auf den Rollstuhl angewiesen. Viele Jahre habe ich mich ehrenamtlich für Inklusion und den Rollstuhlsport eingesetzt. Aus gesundheitlichen Gründen ruht dieses Ehrenamt derzeit, mein Engagement für eine inklusive Gesellschaft jedoch nicht.
Viele Menschen mit Behinderungen erleben derzeit Verunsicherung. Diskussionen über Einsparungen oder Veränderungen bei Interessenvertretungen wecken die Sorge, dass ihre Anliegen an Bedeutung verlieren könnten. Diese Petition richtet sich nicht gegen einzelne Parteien oder Personen. Sie ist ein Appell, die Würde, Gleichberechtigung und Teilhabe aller Menschen auch künftig zu schützen und Betroffene in politische Entscheidungen einzubeziehen.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
30.07.2026
Sammlung endet:
29.01.2027
Region:
Deutschland
Kategorie:
Minderheitenschutz
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Da ich schon seit über 30 Jahren an Multiple Sklerose erkrankt bin.