Petition richtet sich an:
Bürgermeister Axel Tschersich
Wir, die Unterzeichnenden, fordern die durchgehende Einführung eines Tempolimits von 30 km/h auf der Hochstraße in Recklinghausen.
Die Hochstraße (Abschnitt: Hochlarmarkstraße/Theodor-Körner-Straße) ist in den letzten Jahren zunehmend zu einer stark belasteten Verkehrsachse geworden. Während in den umliegenden Straßen bereits Tempo-30-Regelungen gelten, führt dies zu einer Verlagerung des Verkehrs auf die Hochstraße. In der Folge kommt es hier regelmäßig zu überhöhten Geschwindigkeiten.
Besonders in den Abendstunden, wenn das Verkehrsaufkommen abnimmt, wird die Strecke häufig zum Rasen genutzt. Dies stellt eine erhebliche Gefahr für Anwohnerinnen und Anwohner sowie andere Verkehrsteilnehmer dar.
Die Straße wird zudem regelmäßig als Schulweg genutzt. Gerade für junge Familien mit Kindern stellt die aktuelle Verkehrssituation ein erhöhtes Risiko dar, da hohe Geschwindigkeiten die Reaktionszeiten verkürzen und Unfälle schwerwiegendere Folgen haben können.
Zusätzlich leben viele ältere Menschen auf der Hochstraße, die in ihrem Wohnumfeld auf Sicherheit, Ruhe und eine angemessene Verkehrsbelastung angewiesen sind. Die derzeitige Situation beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich.
Darüber hinaus ist die Hochstraße durch Baustellen und Verkehrslenkungen verstärkt von LKW-Verkehr betroffen. Dies führt nicht nur zu erhöhter Lärmbelastung, sondern auch zu spürbarer Abnutzung der Straße.
Eine persönliche Verkehrszählung zeigt eine Belastung von schätzungsweise 8.000 bis 10.000 Fahrzeugen pro Werktag - ein Wert, der die Bedeutung der Straße als stark frequentierte Verkehrsroute unterstreicht.
Bereits ein Abschnitt der Hochstraße ist aufgrund von Lärmbelastung und Feinstaub auf Tempo 30 begrenzt. Es ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, warum diese Regelung nicht konsequent auf die gesamte Straße ausgeweitet wird.
Begründung
- Schutz von Kindern auf dem täglichen Schulweg
- Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere bei überhöhten Geschwindigkeiten in verkehrsärmeren Zeiten
- Reduzierung der Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner
- Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere für ältere Menschen
- Entlastung durch gleichmäßige Verkehrsregelung statt punktueller Maßnahmen
- Konsequente Fortführung bestehender Tempo-30-Abschnitte
Da durch die Hochstrasse
sehr oft schneller gefahren wird als die vorgegebene Geschwindigkeit . Vor allem sind nicht nur Pkws,sondern LKWs unterwegs. Es sind u.a. Schulkinder,ältere Menschen, die körperlich nicht so beweglich sind, unterwegs. Daher stellt die Geschwindigkeit von 50 und mehr eine große Gefahr dar.