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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Bundesfinanzminister
Nachdem die Regelungen wieder einmal angepasst wurden, ohne eine entscheidende Verbesserung zu bewirken, muss etwas gegen diese Form der Regulierungswut unternommen werden. Der derzeitige Aufwand für die Abrechnung der Reisekosten ist enorm für alle Beteiligten: - der Arbeitnehmer muss ausführliche und formale Nachweise erbringen - der Unternehmer muss die Abrechnung nach widersprüchlichen Regeln durchführen (Lohnsteuer, Handelsrecht, Umsatzsteuerrecht etc.) - der Prüfer des Finanzamtes und der Sozialkassen muss jeden Einzelfall genau untersuchen Würde allein nach tatsächlich belegtem Aufwand für Reisemittel, Übernachtung und alle Mahlzeiten abgerechnet, würden die für die Unternehmen weiterhin gültigen internen und gesetzlichen Regeln eine ausreichende Grundlage bilden. Wesentliche Aussage: Kein Unternehmer billigt Spaßreisen und kein Arbeitnehmer ist zum Vergnügen für den Arbeitgeber unterwegs. Daher: - Abschaffung aller Verpflegungsmehraufwände - Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand - Abschaffung der Sachbezugswerte - Abschaffung der Üblichkeitsgrenze - Abschaffung der Anwendung auf Bewirtungen
Begründung
Warum sollten Arbeitnehmer diese Petition unterstützen? Damit dieses sinnfreie Überlegen, ob eine Ausgabe tatsächlich anerkannt wird oder nicht, ein Ende hat. Damit die Lohnsteuer nicht durch Aufwandspauschalen noch erhöht wird, obwohl doch der Aufwand da ist. Warum sollten Arbeitgeber diese Petition unterstützen? Damit dieses leidige Thema auf sinnvolle Weise gelöst wird und keine verdeckten Fallen in den Abrechnungen stecken, die erst bei Außenprüfungen aufgedeckt werden und zusätzliche Kosten nach sich ziehen. Warum sollten Prüfer diese Petition unterstützen? Damit der Prüfungsaufwand für Kleinkram nicht die Kosten der Prüfung übersteigen und die Zeit für wirklich wichtige Prüfaufgaben bleibt.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
08.11.2014
Sammlung endet:
07.01.2015
Region:
Deutschland
Kategorie:
Steuern