Vollsperrung Alter Wiesenweg stoppen, lebensnotwendige Erschließung der Mäckeritzwiesen sichern

Petition richtet sich an:
Bezirksämter Charlottenburg oder Reinickendorf, Berliner Senat

1.006 Unterschriften

10 %
258 von 2.600 für Quorum in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

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  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bezirksämter Charlottenburg oder Reinickendorf, Berliner Senat

Wir fordern das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf auf, die für den 27. Mai 2026 angekündigte Sperrung des Alten Wiesenwegs für den motorisierten Verkehr (Abschnitt Singdrosselsteig bis zur Linksabzweigung Alter Wiesenweg) umgehend zurückzunehmen. Die geplante Vollsperrung entzieht über 50 Eigenheimbesitzern und Hunderten von Kleingärtnern die einzige befestigte und rechtssichere Zufahrt zu ihren Grundstücken. Wir verlangen eine dauerhafte Lösung, die sowohl den Radverkehr auf dem Fernradweg Berlin-Kopenhagen ermöglicht als auch die unverzichtbare Erreichbarkeit der Siedlung Mäckeritzwiesen für Anwohner, Rettungskräfte und Versorgungsdienste sicherstellt

Begründung

Die geplante Sperrung ist eine unverhältnismäßige Maßnahme, die auf falschen Voraussetzungen beruht und die Grundrechte der betroffenen Bürger massiv einschränkt. Unser Widerstand begründet sich auf folgenden sachlichen Fakten:
1. Existenzsichernde Infrastruktur statt bloßem Radweg Das Bezirksamt behauptet fälschlicherweise, der Weg sei ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer angelegt worden. Fakt ist: Der Weg wurde bereits vor rund 40 Jahren verfüllt und mit Verbundsteinpflaster versehen, um eine notwendige Zufahrt für Anwohner sowie die Ver- und Entsorgung zu schaffen. Einige Familien nutzen diesen Weg beispielsweise seit über 50 Jahren als einzige Zuwegung zum privaten Wohneigentum und Garagen.
2. Offizieller Status als Wohngebiet Die betroffene Siedlung ist keine informelle Ansiedlung. Bereits im Jahr 2011 wurde das Gebiet im Flächennutzungsplan offiziell als Wohngebiet ausgewiesen. Seit 2012 führen die Straßen offizielle Namen wie „Alter Wiesenweg“, und die Beschilderung weist das nun zur Sperrung vorgesehene Teilstück explizit als Zufahrt aus – eine Funktion, die auch im Geoportal des Landes Berlin so hinterlegt ist.
3. Akute Gefährdung der öffentlichen Sicherheit Eine Sperrung ohne adäquate Alternative schneidet die Bewohner und Kleingärtner von der Notfallversorgung ab. Es gibt derzeit keine Klärung darüber, wie Rettungsfahrzeuge, Krankentransporte oder Pflegedienste die Grundstücke erreichen sollen. Selbst das Bezirksamt Reinickendorf warnt ausdrücklich davor, dass eine Sperrung insbesondere mit Blick auf Rettungswege und die Erschließung „äußerst problematisch“ wäre.
4. Anwohner als Spielball eines bezirklichen Finanzstreits Hintergrund der Sperrung ist offenbar ein ungelöster Kompetenz- und Finanzstreit zwischen den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf (Eigentümer der Fläche/Verkehrssicherungspflicht) und Reinickendorf (Zuständigkeit für die Bewohner). Da sich die Bezirke nicht über die Unterhaltungskosten und eine Verwaltungsvereinbarung einigen können, wird die Vollsperrung nun als Druckmittel eingesetzt. Es ist unzulässig, einen Verwaltungsstreit auf dem Rücken der Bürger und zu Lasten der Infrastruktur eines Wohngebiets auszutragen.
5. Mangelhafte Kommunikation Die Information der Bürger erfolgte lediglich über nicht adressierte, laminierte Zettel, die mit Kabelbindern an Pfosten befestigt wurden. Dies wird der Tragweite einer Entscheidung, die das Grundrecht auf Eigentum und die tägliche Lebensführung von Hunderten Menschen betrifft, in keiner Weise gerecht.
Wir fordern daher den Erhalt der befahrbaren Zufahrt zum Alten Wiesenweg! Unterzeichnen Sie diese Petition, um die Isolation einer ganzen Siedlung zu verhindern.

Im Namen aller betroffenen Anwohner und Kleingärtner der Siedlung Mäckeritzwiesen.

P.S.: Hier sieht man das Foto der "Bekanntmachung" durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf: https://mäckeritzwiesen.de/2026/05/10/jetzt-unterschreiben/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Emilio Paolini, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.05.2026
Sammlung endet: 08.11.2026
Region: Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Auf diesem Ausschnitt der Web-Site der Senatsverwaltung erkennt man deutlich den Unterschied auch in der Darstellung des vom Senat verwendeten Kartenmaterials zwischen dem betroffenen Abschnitt der geschlossen werden soll (rot im Bild) und dem "eigentlichen" Fahrradweg (grün im Bild).

    Ferner ist sehr gut zu erkennen, wie einfach man das Siedlungsgebiet alternativ vom Norden her über den ehemaligen Flughafen TXL erschließen könnte um anschließend den Weg am Wasser exklusiv für Fußgänger und Radfahrer bereitzustellen. Es wären nur "wenige Meter Straße" zu bauen.

  • Auf diesem Ausschnitt der Web-Site der Senatsverwaltung erkennt man deutlich den Unterschied auch in der Darstellung des vom Senat verwendeten Kartenmaterials zwischen dem betroffenen Abschnitt der geschlossen werden soll (rot im Bild) und dem "eigentlichen" Fahrradweg (grün im Bild).

    Ferner ist sehr gut zu erkennen, wie einfach man das Siedlungsgebiet alternativ vom Norden her über den ehemaligen Flughafen TXL erschließen könnte um anschließend den Weg am Wasser exklusiv für Fußgänger und Radfahrer bereitzustellen. Es wären nur "wenige Meter Straße" zu bauen.

  • Auf diesem Ausschnitt der Web-Site der Senatsverwaltung erkennt man deutlich den Unterschied auch in der Darstellung des vom Senat verwendeten Kartenmaterials zwischen dem betroffenen Abschnitt der geschlossen werden soll (rot im Bild) und dem "eigentlichen" Fahrradweg (grün im Bild).

    Ferner ist sehr gut zu erkennen, wie einfach man das Siedlungsgebiet alternativ vom Norden her über den ehemaligen Flughafen TXL erschließen könnte um anschließend den Weg am Wasser exklusiv für Fußgänger und Radfahrer bereitzustellen. Es wären nur "wenige Meter Straße" zu bauen.

50+ Eigenheimbesitzer und Hunderte Kleingärtner verlieren ihre einzige gesicherte Zufahrt – ohne jede Alternative. Rettungswagen, Pflegedienste, Müllabfuhr und Grubenentleerung können die Siedlung kaum noch erreichen, da auf der Reststrecke Wendemöglichkeiten fehlen. Das Gebiet ist seit 2011 offiziell Wohngebiet, die Straßen haben seit 2012 amtliche Namen. Ein Kompetenzstreit zwischen zwei Bezirken darf nicht auf dem Rücken der Bürger ausgetragen werden. Bitte unterzeichnen!

Die Argumente für die Petition erscheinen emotional aufgeladen, da die geplante Umsetzung Änderungen für die Gewohnheiten einiger Anrainer bedeutet. Die Sperrung des alten Wiesenwegs ist aus planerischer Sicht logisch und bedeutet eine Verbesserung für den durchgehenden Uferradweg. Für die Anrainer sind Alternativen möglich und eine Befahrbarkeit des Uferweges ist nicht nötig.

Warum Menschen unterschreiben

Ich halte diese Maßnahme für Ideologisch grün motivierte Behördenwillkür zu Lasten vieler Menschen in dem Gebiet. Besonders alte Menschen wären massiv behindert in Ihrer alltäglichen Versorgung und könnten Ihre Anwesen kaum erreichen. Dagegen müssen wir Bürger vorgehen.

Damit ich unsere Freunde Bekannte ,die seit über 30 Jahren dort wohnen,auch weiterhin mit Roller oder so besuchen kann und da manche nicht mehr die jüngsten sind,man sie auch mit Lebensmittel oder überhaupt Einkäufe versorgen kann und im Notfall auch jederzeit der Rettungswagen dort hinkommt... das wäre nicht mehr gewährleistet,auch kein Pflegedienst,der täglich Personen anfahren muss, zwecks Versorgung,.Es muss ja nicht jeder Mensch deshalb in ein Heim,nur weil die Zufahrt jetzt gesperrt werden soll, manche Leute werden ja auch wieder gesund, dank eines Pflegedienstes,dessen Zeit echt knapp und rar ist pro Patient.. all das wäre nicht mehr möglich...

Weil ich dort einen Garten habe

Weil es uns als Besucher auch betrifft.

Damit die Menschen die da wohnen, mit ihren Autos zu ihren Häusern kommen.

(Bearbeitet)

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