Vollsperrung Alter Wiesenweg stoppen, lebensnotwendige Erschließung der Mäckeritzwiesen sichern

Petition richtet sich an
Bezirksämter Charlottenburg oder Reinickendorf, Berliner Senat

811 Unterschriften

8 %
204 von 2.600 für Quorum in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

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  1. Gestartet 09.05.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Bezirksämter Charlottenburg oder Reinickendorf, Berliner Senat

Wir fordern das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf auf, die für den 27. Mai 2026 angekündigte Sperrung des Alten Wiesenwegs für den motorisierten Verkehr (Abschnitt Singdrosselsteig bis zur Linksabzweigung Alter Wiesenweg) umgehend zurückzunehmen. Die geplante Vollsperrung entzieht über 50 Eigenheimbesitzern und Hunderten von Kleingärtnern die einzige befestigte und rechtssichere Zufahrt zu ihren Grundstücken. Wir verlangen eine dauerhafte Lösung, die sowohl den Radverkehr auf dem Fernradweg Berlin-Kopenhagen ermöglicht als auch die unverzichtbare Erreichbarkeit der Siedlung Mäckeritzwiesen für Anwohner, Rettungskräfte und Versorgungsdienste sicherstellt

Begründung

Die geplante Sperrung ist eine unverhältnismäßige Maßnahme, die auf falschen Voraussetzungen beruht und die Grundrechte der betroffenen Bürger massiv einschränkt. Unser Widerstand begründet sich auf folgenden sachlichen Fakten:
1. Existenzsichernde Infrastruktur statt bloßem Radweg Das Bezirksamt behauptet fälschlicherweise, der Weg sei ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer angelegt worden. Fakt ist: Der Weg wurde bereits vor rund 40 Jahren verfüllt und mit Verbundsteinpflaster versehen, um eine notwendige Zufahrt für Anwohner sowie die Ver- und Entsorgung zu schaffen. Einige Familien nutzen diesen Weg beispielsweise seit über 50 Jahren als einzige Zuwegung zum privaten Wohneigentum und Garagen.
2. Offizieller Status als Wohngebiet Die betroffene Siedlung ist keine informelle Ansiedlung. Bereits im Jahr 2011 wurde das Gebiet im Flächennutzungsplan offiziell als Wohngebiet ausgewiesen. Seit 2012 führen die Straßen offizielle Namen wie „Alter Wiesenweg“, und die Beschilderung weist das nun zur Sperrung vorgesehene Teilstück explizit als Zufahrt aus – eine Funktion, die auch im Geoportal des Landes Berlin so hinterlegt ist.
3. Akute Gefährdung der öffentlichen Sicherheit Eine Sperrung ohne adäquate Alternative schneidet die Bewohner und Kleingärtner von der Notfallversorgung ab. Es gibt derzeit keine Klärung darüber, wie Rettungsfahrzeuge, Krankentransporte oder Pflegedienste die Grundstücke erreichen sollen. Selbst das Bezirksamt Reinickendorf warnt ausdrücklich davor, dass eine Sperrung insbesondere mit Blick auf Rettungswege und die Erschließung „äußerst problematisch“ wäre.
4. Anwohner als Spielball eines bezirklichen Finanzstreits Hintergrund der Sperrung ist offenbar ein ungelöster Kompetenz- und Finanzstreit zwischen den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf (Eigentümer der Fläche/Verkehrssicherungspflicht) und Reinickendorf (Zuständigkeit für die Bewohner). Da sich die Bezirke nicht über die Unterhaltungskosten und eine Verwaltungsvereinbarung einigen können, wird die Vollsperrung nun als Druckmittel eingesetzt. Es ist unzulässig, einen Verwaltungsstreit auf dem Rücken der Bürger und zu Lasten der Infrastruktur eines Wohngebiets auszutragen.
5. Mangelhafte Kommunikation Die Information der Bürger erfolgte lediglich über nicht adressierte, laminierte Zettel, die mit Kabelbindern an Pfosten befestigt wurden. Dies wird der Tragweite einer Entscheidung, die das Grundrecht auf Eigentum und die tägliche Lebensführung von Hunderten Menschen betrifft, in keiner Weise gerecht.
Wir fordern daher den Erhalt der befahrbaren Zufahrt zum Alten Wiesenweg! Unterzeichnen Sie diese Petition, um die Isolation einer ganzen Siedlung zu verhindern.

Im Namen aller betroffenen Anwohner und Kleingärtner der Siedlung Mäckeritzwiesen.

P.S.: Hier sieht man das Foto der "Bekanntmachung" durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf: https://mäckeritzwiesen.de/2026/05/10/jetzt-unterschreiben/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Emilio Paolini, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.05.2026
Sammlung endet: 08.11.2026
Region: Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Kategorie: Verkehr

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Warum Menschen unterschreiben

Es ist eine frechheit das es so komnen soll

Die Politik soll nachdenken bevor sie sinnlose Entscheidungen treffen.In diesem Land ist eigentlich so viel Geld,man muss es nur sinnvoll einsetzen.

Da mein Grundstück mitbetroffen ist und diese Sperrung gravierende Auswirkungen mit sich bringt

Sicherung der Zufahrtswege für Notfalldienste, Pflegedienst, Feuerwehr und Handwerk wäre dann nicht mehr gegeben.
Und das alles nur wegen Kompetenzgerangel und Finanzen.
Da sollte doch die Sicherheit der Menschen vorgehen.

Unzulässige Beeinträchtigung von Grundstücksnutzern

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