Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag
Geehrte Damen und Herren,
die aktuelle Drogenpolitik kann nicht funktionieren. Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr. So sind auch Drogen nicht nur negativ. Der sinnvolle Gebrauch von Drogen wird durch die vorrangig bekannte Negativseite verdeckt. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo Schatten ist, ist auch Licht. So wie alles zwei Seiten hat, hat auch die Kommunikation zwei Seiten. Die zwei Seiten der Kommunikation heißen: Loving Response und Cry For Help. Die aktuelle Antwort der Politik, der Polizei und der Bürger auf das Thema Drogen äußert sich als Cry For Help: Wir haben ein Problem.
Wir haben überhaupt kein Problem. Dass Menschen Drogen missbrauchten, konnten wir bisher nicht dadurch verhindern, dass wir dies Problem nannten.
Es wird Zeit, die Sichtweise auf diese Tatsache zu wandeln.
Die Politik und Polizei sowie alle Bürger müssen diese Seite der Medaille Drogen lieben lernen. Solange es Drogen gibt, solange wird es diese zwei Formen des Gebrauchs geben: Sinnvoll und Sinnlos, Gebrauch und Missbrauch. Die Wahl die wir haben ist, wie wir Darauf Antworten.
Wir können nicht länger das gleiche tun und ein anderes Ergebnis erwarten. Das wäre Irrsinn.
- Konzentration der finanziellen Mittel auf die Unterstützung der Menschen, die im Drogenmissbrauch gefangen sind. Diesen Menschen einen Quellort der Hilfe und Anerkennung bieten. Kostenfrei und ungezwungen.
- Öffentlicher tabufreier Umgang des Themas Drogenmissbrauch
- Die Möglichkeit bieten, offiziell Eigenanzeige des Missbrauchs kund zu tun und damit von jeglicher Strafe im Bezug auf den Drogenmissbrauch befreit zu werden, künftig und jetzt - bis der Mensch sich selbst als geheilt ansieht (Klare Differenzierung zu sonstigen Delikten)
- Zentren für sauberen Drogenkonsum, kostenfrei
Begründung
Es rettet nicht die Welt aber es ist ein Schritt in die Richtung einer heilen Welt.