Arnold Löffler

Als "gestresster Rentner" kann ich mir die Zeit nehmen, mich um Themen zu kümmern, für die man im Berufsleben oft keine Zeit hat. Bei einer Diskussion mit einem Politik-Wissenschaftler wurde ich "aufgeklärt", dass der dauernd benutzte Begriff "Gemeinwohl" nicht praktisch fassbar, also definiert sei. Da ich seit ca. 7 Jahren in der Organisation "GemeinWohlÖkonomie" (GWÖ) aktiv bin war ich geschockt, dass dieser Begriff in der Politik nicht verbindlich überprüfbar ist. In der GWÖ werden Unternehmen anhand einer Matrix mit Punkten bewertet, ob sie das Gemeinwohl in ihrer Geschäftsführung gut oder schlecht berücksichtigen. So wird transparent was Verbesserungswürdig ist. Unsere Politiker unterliegen keiner solchen Prüfung und können ohne Probleme Interessenkonflikte ignorieren, sie können Entscheidungen treffen, die für einzelne Bürger, meist jedoch wirtschaftlichen Interessen hilfreich sind, anderen Bürgern, der Umwelt usw. jetzt und in der Zukunft jedoch schaden. Unsere Politiker haben sich per Amtseid verpflichtet, das Gemeinwohl, also das Wohl des Bürgers (jetzt und in der Zukunft) zu vertreten und zwar an erster Stelle. Ich möchte mit dieser Petition erreichen, dass der Wert des Amtseides überprüft wird und dass Kriterien festgelegt werden nach denen gemessen wird ob und wie weit das Gemeinwohl bei Entscheidungen berücksichtigt wird.

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Gemeinwohl-Ökonomie Baden-Württemberg e.V.

Siehe Webseite

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